Die Christen in Indien verehren, wie auch in der restlichen Welt , Jesus Christus, den sie als Sohn Gottes betrachten. Er wurde im Jerusalem in einem pferdestall geboren. Als er 30 Jahre alt war, wandelte er durch ganz Palästina und Europa und sprach über die Dynastie von Gott. Die Juden waren gegen Jesus Christus und wollten ihn nicht als Sohn Gottes anerkennen. So wurde er gekreuzigt. In beiden Händen und Füßen wurden Nägel gehämmert. Auf dem Kopf wurde eine Dornenkrone aufgesetzt. So sieht man ihn auch auf vielen Bildern und in Kirchen.
Christentum ist die bekannteste Religion auf der welt. Nächstenliebe,
Barmherzigkeit, Vergebung und Frieden sind die Hauptprinzipien dieser Religion. Die Bibel ist das heilige Buch der Christen.
Während der Kolonialherrschaft in Indien waren die christlichen Missionäre sehr aktiv. Sie haben viele schulen, Bildungsinstitute, Krankenhäuser und soziale Organisationen
gegründet. Viele Menschen, besonders aus den niedrigen Kasten, sind zu dieser Religion bekehrt, weil sie von der Lehre der Gleichheit aller Menschen
angezogen wurden. Aber mit dem Ende der britischen Herrschaft in Indien verlor das Christentum in Indien seine Bedeutung. Insgesamt sind zwischen 2 und 3 % der Bevölkerung Christen.
Zur zeit gibt es zwei Glaubensrichtungen im Christentum - die Katholiken und die
Protestanten. Die meisten Christen findet man in Südindien, in Goa, Kerala usw., denn im 1.Jahrhundert nach Christus ist der erste Missionarapostel. St. Thomas an die Malabar Küste angekommen und hat hier lange gearbeitet. Goa war auch lange Jahre unter
portugiesischer Herrschaft und so sieht man den christlichen Einfluß hier am
deutlichsten. In Indien werden daher fast alle christlichen feste wie Weilhnachten,
Ostern usw. gefeiert.