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ist voller Farbe und Energie, und die
kleinen Terrier aus Tibet laufen über-all herum (kläffend,
aber flink. In der Mitte der Hauptstraße ist ein kleiner
Tempel mit einer riesigen Gebetsmühle. Vielleicht sehen Sie ja
auch den Dalai Lama, wenn er in seinem Mercedes vorüberfährt.
Dharamsala war ursprünglich ein
Erholungsort, hoch in den Bergen mit kühlem Klima, den die
Engländer für sich in Anspruch nahmen. Prägnantestes Bauwerk
dieser Epoche ist die entzückende kleine Kirche (Church of St.
John in the Wilderness). Sie steht nur wenig unterhalb von
McLeod Ganj. Wunderschöne Glasfenster schmücken sie; in ihr
liegt auch Lord Elgin, der 1863 verstorbene indische Vizekönig,
begraben. Rings um Dharamsala verlaufen herrliche Wege, von
denen aus Sie noch bessere Blicke in die Umgebung haben.
Unmittelbar hinter McLeod Ganj erhebt sich Majestätisch die
Dhauladhar-Gebirgskette. Geht man die Straße vom unteren
Stadtteil bergauf, scheint sie nur Armeslänge entfernt zu sein.
Zu den schönen Spaziergängen von McLeod
Ganj zählt auch der 2 km lange Weg nach Bhagsu. Dort steht ein
alter Tempel. Es sprudelt eine Quelle, und ein Wasserfall
sowie Schieferbrüche sind für Geologen interessant. Das ist
ein beliebter Picknickplatz. Mutige können noch weiter laufen
und erreichen bald schon die Schneegrenze. Ein bißchen braun
und eintönig gibt sich der Dal Lake. Er ist nur 3 km von
McLeod Ganj entfernt und beginnt hinter der Tibetan Children’s
Village school. Ein vergleichbar weiter Weg bringt Sie
ebenfalls von McLeod Ganj nach Dharamkot. Auch dies ist ein
beliebter Ausflugsort, von dem man einen schönen Ausblick hat.
Etwas länger ist dagegen schon der Trek von
Mc Leod Ganj nach Triund. Es sind 8 km, und der Ort liegt in
2.827 m Höhe am Fuße der Dhauladhar-Kette. Gehen Sie noch 5 km
weiter, erreichen Sie bei Ilaqa die Schneegrenze. Dort bietet
ein Forest Rest House Übernachtungsmöglichkeiten. |