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Gujarat Reisen & Urlaub - Billige Rundreisen - Individualreisen - günstige Gujarat Pauschalreisen & Maßgeschneiderte Reiseangebote vom Direktanbieter (Reiseveranstalter) !

Der westliche Küstenstaat Gujarat gehört nicht unbedingt zu den beliebtesten Zielen der meisten Reisenden. Obwohl es relativ einfach ist, Gujarat in eine Reise von Mumbai nach Rajasthan einzubauen, kommen nur sehr wenig Touristen in diesen interessanten indischen Staat. Gujarat blickt auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück und bietet eine enorme Anzahl von Sehenswürdigkeiten. Wer sich jenseits der Geschichte in das Reich der Legende begeben möchte, wird feststellen, daß der Tempel von Somnath ursprünglich geschaffen wurde, um Zeuge der Erschaffung der Welt zu sein. An der Südküste von Gujarat können Sie viele faszinierende Orte besuchen, die im Leben des Gottes Krishna eine Bedeutung gehabt haben sollen.

Gujarat war aber stets auch ein Zentrum der Jains. Deshalb gehören einige Jain-Tempel, wie die von Palitana und Girnar, zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten dieses Staates. Da die Jains generell als einflussreiche und zupackende Volksgruppe gelten, zählt Gujarat auch zu den wohlhabenden Staaten des Subkonitinents. Gestärkt wird diese Stellung durch eine gutgehende Textilindustrie, aber auch durch weitere Industriezweige. Abgesehen von den prächtigen Jain-Tempeln gehören zu den Attraktionen von Gujarat auch die letzten asiatischen Löwen im Gir Forest und die beeindruckende indo-sarazenische Architektur von Ahmedabad.

Gujarat Urlaub & Rundreisen (Indien)

 * Das beste von Gujarat
 
[07 Tage]
Delhi - Ahmedabad - Rajkot - Dwaraka - Porbandar - Somnath - Junagadh - Ahmedabad - Delhi


 * Wildlife Reise durch Gujarat
 [09 Tage]
Mumbai - Bhavnagar - Velavadar Nationalpark - Bhavnagar - Sasan Gir - Sayla - Dasada - Himmatnagar
 

 * Gujrat Intensivreise

[14 Tage]
Ahmedabad - Posina - Ambaji - Patan - Modhera - Dasada - Zainabad -
Bhuj - Gondal - Gir - Somnath - Diu - Palitana - Vadodara

 

 * Rajasthan Gujarat Reise

[14 Tage]
Delhi - Mathura- Agra - Fatehpur Sikri - Karauli - Jaipur - Puhskar -  Jojawar - Udaipur - Dungarpur - Ahemadabad - Bhavnagar - Palitana - Bhavnagar -  Mumbai (Bombay)

 

Rajasthan & Gujarat intensive Reise

 [19 Tage]
Delhi - Agra - Fatehpur Sikri - Jaipur - Ranthambore - Bundi - Chittorgarh - Udaipur - Ranakpur - Mount Abu - Kuch - Ahmedabad - Bhavnagar - Palitana - Gir - Diu - Mumbai

 

Gujarat Gruppenreise (Termine & Preise vorhanden)

15 Tage Rajasthan und Gujarat Rundreise in einer Gruppe
[15 Tage]

(Delhi – Mathura – Agra – Karauli – Jaipur – Pushkar – Jojawar – Udaipur – Dungarpur – Ahmedabad – Bhavnagar – Palitana – Bhavnagar - Mumbai)

Hier finden Sie die jüngsten Bewertungen unserer Kunden !
 


Städte und Sehenswürdigkeiten in Gajarat
 

Ahmedabad Baroda Broach Oder Bharuch
Bhavnagar Bhuj Daman
Diu Dwarka Gandhinagar
Jamnagar Junagadh Kutch (Kuchch)
Palitana Porbandar Rajkot
Saputara Saurashtra Surat
Veraval

Allgemeine Infos über Gujarat

-: Wichtige Informationen und Links :-

Wichtige Hinweise & Reiseinformationen für Gujarat Urlaub & Reisen

Touristen Karte von Rajasthan, Uttar Pradesh, Gujarat

Feste in Rajasthan, Feste in Uttarpradesh, Feste in Gujarat

Gruppenreisen: Termine, Preise und Übersicht

Autovermietung / Autoverleih mit privat Fahrer (Chauffeur) in Rajasthan (Nord Indien)

Kundenstimmen - hier finden Sie die Reisebeurteilungen unserer Kunden.

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Feste in Gujarat

Monat

Name des Festes

Ort

Januar

Saptak Music Festival

Ahmedabad, Gujarat

Januar

Uttarayan Kite Festival

Ahmedabad, Gujarat

Januar

Modhera Dance Festival(Uttarardh Mahotsav)

Modhera, Gujarat

März

Bhavnath Fair

Gesamt Gujarat

März

Dangs Darbar Ahwa

Gesamt Gujarat

April

Chetra Navratras

Gesamt Gujarat

September

Tarnetar Fair (Temple of Shiva or Trinetreshwar)

Saurasthra, Gujarat

Oktober

Kutch Festival

Gesamt Gujarat

November

Shamlaji Fair

Gesamt Gujarat

November

Vautha Fair

Gesamt Gujarat

Autovermietung / Autoverleih mit privatem Fahrer (Chauffeur) in Gujarat
 

 Reisebewertungen / Referenzen..........
 



* Das Goldene Dreieck 
* Farbenfrohes Rajasthan 
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Gujarat erleben bei einer unseren Gujarat-Rundreise in Indien
Gujarat an der Westküste Indiens ist eine Halbinsel, die ins Arabische Meer hineinragt und an die im Norden die Thar-Wüste grenzt, während sie im Süden von der Küste Maharashtras durch die Bucht von Cambay getrennt wird. Dort münden die Flüsse Narbada und Tapti ins Meer. Der Bundesstaat besteht aus dem alten Kanthadesh, der Region, die an Rajasthan grenzt, und dem Wüstenland Rann of Kutch, das in der Regensaison teilweise in einen Sumpf verwandelt wird. Die Kathiawar-Halbinsel (Saurashtra) wird auch als ,,Balkon des Arabischen Meers” bezeichnet, da sich das zentrale Plateau mit seiner durchschnittlichen Höhe von etwa 200 Metern in dem Mount Girnar auf etwas über 1100 Meter erhebt. Das Plateau ist umgeben vom Flachgebiet der Küstenebene. Durch das grüne Land fließen verschiedene Flüsse: Banas, Damaganga, Sabarmati, Bhadur, Setrunji und Bhogavo. Gujarat produziert Reis, Baumwolle, Tabak, eßbare Ölsamen und Weizen. Die Industal-Zivilisation, die mit Harappa und Mohenjo-daro synonym ist, breitete sich vom 2. bis zum 3. Jahrhundert v. Chr. auch südwärts nach Razdi in Saurashtra und Lothal an der Bucht von Cambay aus.

Lothal, einst ein größerer Hafen, war ein bedeutendes Handelszentrum, das Kaufleute aus Arabien, Rom, Griechenland und dem alten Persien anzog. Das am Fluß Sabarmati erbaute Lothal ist heute ein Dorf, doch Spuren seiner Vergangenheit haben Ausgrabungen zutage gefördert: etwa Münzen und Siegel, die jenen von Mohenjodaro, Mesopotamien und den Ländern des Persischen Golfes gleichen. Der Glof von Cambay und die Küste Gujarats waren früher offensichtlich bekannt, denn Ptolemäus erwähnte Barazyga, also die einst florierende Stadt Broach. Die Zoroaster Parsen, durch die moslemischen Eroberungen des 7. Jahrhunderts aus Persien vertrieben, suchten im Reich Bhavnagar, das auch an der Bucht lag, Zuflucht. Und un den frühen Jahren des 17. Jahrhunderts war Surat der von europäischen Händlern sehr begehrte Hafen. Der Name des Gebietes stammt von den Gurjaras, einem Wandervolk, das hier im 5. Jahrhundert siedelte. Verschiedene Gurjara-Stämme ließen sich im Punjab nieder, doch die meisten begaben sich weiter nach Süden, um Gurjara Rashtra, das Land der Gurjaras, zu bevölkern – daher also Gujarat. Die Binnenreiche Delhis begehrten Gujarat und seinen Zugang zum Meer. Und obwohl die Rajputen mächtige Festungen zum Schutz der Handelsrouten errichteten, die durch Rajasthan und zur Küste Saurashtras führten, schafften die moslemischen Herrscher schließlich den Durchbruch und dominierten die Region vom 11. bis zum 17. Jahrhundert.

Der sagenhafte Tempel von Somnath, ein wichtiges Pilgerziel, wurde von Mohammed von Ghazni im Jahre 1024 geplündert. Der friedfertigere Ahmed Shah I. ließ seine Hauptstadt Ahmedabad 1411 errichten. Im 16. Jahrhundert fielen die Stadt und die Region an das Mogul-Reich, und die Briten dominierten Gujarat und ganz Indien vom Jahre 1800 bis 1947. 1956 entstand der zweisprachige Bundesstaat Bombay, der Maharashtra und Gujarat vereinte; doch 1960, als beschlossen wurde, das Land auf der Basis der Sprache zu trennen, wurde Gujarati ein separater Bundesstaat mit Gujarati als offizieller Sprache und einer neuen Hauptstadt: Gandhinagar bei Ahmedabad. Trotz des lang währenden moslemischen Einflusses sind neun Zehntel von Gujarats Bevölkerung hinduistisch. Ahmedabad und die Küste um Verawal weisen die höchste Konzentration an Moslems und Jainsten auf. Die vielen äußeren Einflüsse und der unternehmerische Geist der Gujaratis machen Gujarat zum progressivsten Bundesstaat Indiens. Durch die Nähe zum Meer sind die Gujaratis stets reisefreudig gewesen und haben sich überall auf der Welt niedergelassen, besonders in Afrika. Mahatma Gandhi, der in Porbandar auf der Kathiawar-Halbinsel geboren wurde und aufwuchs, verbrachte einige Jahre in Südafrika. Unter den alten und berühmten Häfen an der Bucht von Cambay ist Lothal immer noch von historischem und geologischem Interesse, und Cambay, am anderen Ende der Bucht, ist eine geschäftige, boomende Stadt. Der in alten Zeiten florierende Hafen wurde von den einfallenden Moslems 1304 zerstört und im 17. Jahrhundert wiederbelebt und war dann für die Europäer eine kurze Zeitlang ein bedeutender Handelsposten. Der verschlammende Hafen wurde dann aufgegeben, bis man durch Zufall große Vorkommen von Öl und Naturgas im Golf entdeckte. Cambay ist nun in industriellen Kreisen auf der ganzen Welt bekannt. Surat verlor seine Bedeutung, als die Briten ihr Interesse Bombay zuwandten. In dieser einst berühmten Stadt gibt es wenig zu sehen: Mohammde bin Tughlaq’s Fort, 1546 erbaut, um die Stadt vor den häufigen Attacken der Portugiesen zu schützen, umgibt immer noch die Stadt, und die Aussicht von der Zitadelle über den Fluß und die Stadt ist schön. Die Überbleibsel der alten britischen und holländischen Warenhäuser und Fabriken sind interessant, und vier Moscheen, von denen eine vom Mogul-Kaiser Akbar erbaut worden sein soll, rufen die Gläubigen zum Gebet. Surat ist das größte Diamantenschleifzentrum der Welt, und seine Weber fertigen kleine Wunder aus Seide, Baumwolle, Gold -und Silberbrokat und sind Spezialisten der Zari (Goldfadenweberei). Am hochgeschätzten Paithan-Sari mit seiner Goldbordüre und grünen und roten Mustern wird fast drei Monate gewebt.

Suvali, der alte Hafen von Surat, liegt 20 Kilometer westlich, und in etwa 60 Kilometer Entfernung kann Broach am Narbada-Fluß noch einige Überbleibsel seiner Vergangenheit aufweisen: ein paar Gebäude im europäischen Stil sowie ein altes Fort und einen Friedhof. Bhavnagar ist eine industriell wichtige Stadt mit einem geschäftigen Hafen für den Baumwollexport. Sie verdankt ihre Bedeutung dem Central Salt Research Centre und dem 1895 gegründeten Barton Museum, das eine wertvolle Sammlung alter Waffen, Rüstungen, Münzen und eine seltene Kollektion von Büchern beherbergt.

Baroda (nun Vadodra) an der nördlichen Route von Bombay nach Ahmedabad war bis 1947 der Sitz der Gaekwads, einer der bekanntesten ehemaligen Herrscherfamilien Indiens. Die Stadt hat viele schöne Paläste, von denen manche mit einer Erlaubnis besichtigt werden können: Lakshmi Vilas ist der wegen seiner Architektur bemerkenswerte alte Königspalast. Die Mosaikmuster an den Wänden und der italienische Mosaikboden der Audienzkammer sind bezaubernd. Der Makarpura Palace, sechs Kilometer von der Stadt entfernt, weist Merkmale der italienischen Renaissance auf. Der Palast ist von schönen Gärten umgeben. Kirti Mandir, das Mausoleum der Königsfamilie, verfügt über einige herrliche Wandgemälde, und das 1894 gegründete, im Stadtpark stehende Royal Museum beherbergt eine Sammlung italienischer, flämischer, spanischer und holländischer Gemälde. Doch der Stolz des Museums sind Miniaturmalereien, Bronze- und Steinskulpturen und seltene Sanskrit-Manuskripte. Eine Minibahn fährt durch den Park, der auch einen Zoo vorweisen kann.

Die Universität in der Nähe des Parks ist eine der ältesten des Landes, und das College of Fine Arts hat einige der bekanntesten Künstler Indiens hervorgebracht. Zu Vadodras vielen Attraktionen gehört der Kali geweihte EME Steel Temple. Das Heiligtum paßt trotz seines ungewöhnlichen Konzepts zum industriellen Vadodra mit seiner Ölraffinerie, petrochmischen und Dünger Fabriken sowie Stahlwalzwerken.

Der Sur Sagar Lake im Herzen der Stadt und die Botanical Gardens am Stadtrand sind schön, und Dobhai, 27 Kilometer von Baroda gelegen, lohnt wegen seiner Ruinen aus dem 13. Jahrhundert einen Umweg. Die vier in die alte Stadt führenden Tore sind bemerkenswerte Beispiele der Gujarati-Architektur.

Die ersten Eindrücke von Ahmedabad sind Lärm, Menschenmassen, plärrende Musik, grille Kinoplakate und ein aggressiver Verkehr. Besucher nutzen die Stadt, um Züge oder Flugzeuge zu wechseln oder um von hier aus andere Teile Gujarats zu erreichen. Wenige bleiben, um den zweiten Eindruck zu bekommen und den künstlerischen Reichtum dieser aufregendsten der großen Städte Indiens zu entdecken.

Es hieß einst, daß der Wohlstand von Ahmedabad an drei Fäden hängt: Baumwolle, Seide und Gold. Ein Besuch des Calico Museum in dem Shahibag genannten Viertel wird dies bestätigen. Das Museum beherbergt eine riesige Sammlung von Textilien aus ganz Indien und dient als Forschungszentrum für jene, die an den Mustern, Webereien und Materialien handgefertigter Stoffe interessiert sind. Die wichtigsten Stücke der Kollektion sind jedoch die schönen Kimkhab (schwerer Brokat mit einer Vielfalt von Farben und Mustern) und die mit Zari-Bordüren versehenen Saris und Schlas. Die ausgestellten Stoffe sind sehr alt, doch ihre Qualität ist auch heute noch erhältlich.

Angestellte des Museums führen den interessierten Besucher gerne zu den besten der kleinen Karkhanas (Werkstätten) der Stadt, wo Handwerker die bereits gefärbten Seiden -und Baumwollfäden zu phantastischen Mustern verweben (Patola, Ikat, Bandhini, Jamdan) und mit Gold -und Silberfäden versehen. Die 22-karätigen Gold -und die reinen Silberfäden werden nur noch in begrenzten Mengen für vorbestellte Saris und Schals bereitgestellt, da sie zu teuer sind. Die neueren Produkte werden mit sogenanntem Japanese Gold hergestellt, einem synthetischen Faden. Es ist faszinierend, durch die schmalen Straßen der alten, von einer Mauer umgebenen Stadt zu laufen, die 1411 von Sultan Ahmed Shah erbaut wurde. Blickt man über Rikschas, Motorroller und Reklametafeln hinweg, sieht man Häuser- und Ladenfassaden mit herrlich herausgearbeiteten Bögen, Türen und Fenstern sowie phantastischen Balkonen, die durch Konsolen in Form von hölzernen Pferden und Elefanten, weiblichen Figuren, Bäumen und Pflanzen gestützt werden. Auf dem Asphalt darunter entdeckt man zwischen den Menschenmassen mitunter einen Mann oder eine Frau, eine Kavalkade von Pferden oder Szenen einer Legende auf Stoff malend. Man trete durch eine der geschnitzten Türen in einen Raum voller Webstühle, in dem nur das Geräusch der Schiffchen zu vernehmen ist und eine Weberfamilie geschickt mit Tausenden von Fäden umgeht.

In einer anderen Straße, die vom Doshiwadani-Pol abgeht, einem Platz der Altstadt, schnitzen Handwerker geometrische und Blumenmuster in Holzblöcke, mit denen von Hand Saris und Stoffe bedruckt werden. Ganz in der Nähe des Platzes kann man beobachten, wie die Färber riesige Stäbe verwenden, um graubraune Kattun in Bottiche mit Farbe zu heben, während andere das Feuer schüren, um eine bestimmte Temperatur zu halten. Die gefärbten Stoffe werden dann zum Sabarmati gebracht.

Die Ufer des Flusses sind ein Kaleidoskop von Farben, da die im Wasser gewaschenen Stoffe zum Trocknen aus, gelegt oder aufgehängt werden. Schmale Gassen um Manek Chowk, die Hauptstraße der Altstadt, werden von offenen Kiosken gesäumt, in denen sich nichts zu befinden scheint. Weißgewandete, betelnußkauende Herre lehnen sich gegen runde holländische Kissen. Die berühmten Juweliere von Ahmedabad stellen ihre Waren nicht aus, sondern zeigen sie nur bei Interesse; doch hier kann man ein einzigartiges Paar Silberohrringe, diamantenbesetzte Goldperlen und einen rubinenbestückten Anhänger finden sowie eine phantastische Vielfalt von Silberreifen, Ketten, Ringen, Hemdknöpfen und Schmuckstücken fürs Haar. Das Shereyas Museum of Folk Art in Ambavadi und das Tribal Museum an der Ashram Road bieten eine interessante Einführung in das Volks- und Stammeskunsthandwerk, und herrliche, bestickte Kleidungsstücke mit Muskovit -und Glaseinlegearbeiten werden von den Dorffrauen in ganz Gujarat getragen.

Das Vechaar Museum of Utensils beherbergt eine wundervolle Sammlung von besonderen Haushltsartikeln. Geht man an den verglasten Regalen vorbei, wird klar, daß die Handwerker in jedem Gegenstand – so funktionell er auch sein mag – Schönheit sahen. Ahmedabads Handwerker verzierten Küchenmesser, Wassertöpfe und Milchkannen, formten Nußknacker wie Schwäne, Pfauen und sogar Liebende und Gemüsezer-kleinerer wie Schildkröten; sie verschönerten Gewürzschachteln, indem sie Muster mit Messingdraht einritzten oder mit Perlmutteinlagen, schufen hübsche Mörser und Stößel sowie Parats (schwere Messingplatten). Utensilien aus rotem und goldenem Messing, die diesen Dingen gleichen, sind in der Altstadt erhältlich, wo man den Handwerkern zuschauen kann.

Der traditionelle Zeitpunkt für den Kauf von Küchenutensilien ist Dhantaras (ein Tag vor Diwali im Oktober/November). Der Überlieferung zufolge kommt Lakshmi, die Göttin des Reichtums, an diesem Tag auf die Erde, und ein Gefäß aus Messing oder Kupfer bleibt das ganze Jahr über gefüllt. Das Museumsgebäude besteht aus gebackenem Lehm, einem kostengünstigen einheimischen Baumaterial, das bei umweltbewußten Architekten in Nordindien sehr popular wird.

In Gandhinagar, Gujarats neuer Hauptstadt, 20 Kilometer nordöstlich von Ahmedabad, findet man einige Häuserkomplexe aus Lehm – in einer größtenteils aus Beton und Glas bestehenden modernen Stadt ein Blickfänger. Neben dem Utensil Museum tischt das vegetarische Gujarati-Restaurant Vishalla Speisen auf Thalis (runden Metallplatten mit hohem Rand) auf. Kleine Schalen auf der Thali enthalten Linsen, verschiedene Gemüsegerichte, Dahi (Joghurt) und wenigstens zwei Nachspeisen – die Gujaratis sind enorme Leckermäuler. Sie bereiten auch ein Festmahl aus einigen Imbißarten zu (hauptsächlich aus Kichererbsen und einem schwarzen Mehl), die man hygienisch verpackt an Eßständen erstehen kann.

Auf der anderen Seite des Sabarmati liegt Hriday Kunj, ein Komplex aus einfachen, einstöckigen Häusern in einem Mangohain an den Ufern des Flusses. Dieser Ashram wurde von Mahatma Gandhi 1917 gegründet. Hier stellte er sein erstes Chakhra (Spinnrad) auf und predigte die Prinzipien des Swadeshi, jener Bewegung, die Inder dazu ermutigte, ausländische Güter zugunsten von hiesigen zu meiden – ein Teil seiner Strategie gegen die Briten während des Unabhängigkeitskampfes. Gandhis berühmter ,,Salzmarsch” begann auch 1930 in Hriday Kunj.
Dieser Ort beherbergt das Museum Gandhi-ji’s Room – streng und ohne Dekorationen –, mit einer Bibliothek seiner Bücher und einer bewegenden Sammlung von Briefen, die er aus aller Welt erhielt. Ein Umschlag ist an ,,Mr. Gandhi, India” adressiert. Das Charisma dieses Mannes ermöglichte es, daß ihn dieser Brief tatsächlich erreichte. Die schönste Zeit in Hriday Kunj ist in der Dämmerung, wenn sich die Bewohner des Ashrams auf einer Plattform über dem Fluß zum Gebet versammeln; es folgen eine Rede über Gandhis Philosophie der Gewaltlosigkeit, über die Gemeinschaft der Menschen, Mahatmas stetes Bemühen um die Ausgestoßenen und ein paar Lieder, die Gandhi sehr schätzte.

Ahmedabad, die Stadt der Künstler und Handwerker, rühmt sich auch einer Reihe von Sehenswürdigkeiten. Die Ahmed Shah Masjid, 1414 in der Bhadar (Zitadelle) von Ahmedabad erbaut, ist imposant und ein wenig verblüffend: Die Vorhalle am Eingang muß einst zu einem Tempel gehört haben, und im Inneren sind alle Säulen aus skulpturierten Steinen gefertigt, die aus Tempeln dieser Gegend stammen. Die nahe Sidi Saiyad Masjid ist wegen der Finesse ihrer skulpturierten Jalis (Steingitterfenster) berühmt. Nicht zu übersehen ist das Tin Darwaza, ein dreibogiges Triumphtor inmitten einer geschäftigen Kreuzung in Manek Chowk. Die Jumma Masjid, die Great Mosque (,,Große Moschee”) lohnt eine Besichtigung wegen ihres üppig dekorierten Mihrab und den acht, aus schwarzem Stein gefertigten Kenotaphan Rani Ka Hujra, den Grabsteinen der Frauen von Ahmed Shah.

Die Mahatma Gandhi Road führt zum Bahnhof und dem Vorort Kalipur, wo die Moschee von Sidi Bashir eine architektonische Kuriosität darstellt: Zwei ihrer Minarette vibrieren. Wird Druck auf die Spitze des einen ausgeübt, fängt das andere zu wackeln an! In Gomtipur, auf der anderen Seite der Schienen, hat die Rajpur Bibi Masjid eines ihrer wackelnden Minarette verloren: Es wurde zerstört, um das Geheimnis seiner Konstruktion zu enthüllen. Die Rani Sipri’s Masjid ist ein Schmuckstück und die Rani-Rupmati-Moschee, 1430 von Shah Ahmads Hindu-Frau erbaut, ist vielleicht das eleganteste Beispiel einer Synthese hinduistischer und moslemischer Elemente.

Der Kankarya Lake mit seinen Lustgärten und Parks auf einer Insel im Zentrum wurde der Stadt von Kutbud-din-Aibak zum Geschenk gemacht, einem Sultan von Delhi, der Ahmedabad im 15. Jahrhundert oft besuchte. Nördlich der Stadt und jenseits der Befestigungen steht der aus Marmor gehauene Jain-Tempel von Hathi Singh mit seinen 52 Schreinen um den Hof. Und im Vorort Saraspur stellt der Chintaman Temple eine seltsame Mischung jainistischer Tempelarchitektur mit Elementen einer moslemischen Moschee dar. Die Baolis (Stufenbrunnen) von Mata Bhawani und Dada Hari des Vorortes Asarva und der Adalaj Vava Baoli, etwa zwölf Kilometer nördlich der Stadt, sind herrliche Beispiele alter Ingenieurs-kunst und Architektur. Sie wurden zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert erbaut, und die Brunnen waren auch der einzige öffentliche Ort, an dem sich Frauen treffen konnten. Die Stufen, Galerien und Vorhallen sind üppig verziert und skulpturiert, und des Dada Hari weist einige wundervoll kalligraphierte Inschriften auf Sanskrit und Arabisch auf. Die nahe Dada Hari Masjid samt Grabmal ist sehr schön.

Einige von Ahmedabads modernen Gebäuden stellen eine herrliche Mischung aus Gujarati-Stilen und europäischer Funktionalität dar. Das Indian Institute of Management imitiert Gujarats Festungsarchitektur, und das National Institute of Design, in einem schönen Park gelegen, verfügt über Elemente des Haveli (palastartigen Hauses). Le Corbusier entwarf das Sanskar Kendra, innerhalb dessen das City Museum eine herrliche Sammlung von Miniaturgemälden über das Leben und die Lieben des Schäfergottes Krischna beherbergt; sie stammen aus den Rajasthani-Schulen des 15. und 16. Jahrhunderts. Das Ausgehen zum Essen bereitet in Ahmedabad Spaß, und es gibt zahlreiche Restaurants. Zu den Unterhaltungen vor dem Essen gehören klassischer Tanz oder Musikdarbietungen, ein Lederpuppen-Schattentheater mit Geschichten der Epen und Austellungen. Man kann ein paar Extratage in einem von Ahmedabads luxuriösen Hotels verbringen und die Umgebung erkunden. Der bezaubernde Palastkomplex von Sarkhej wurde von Mahmud Bigarha erbaut, dem Enkel von Sultan Ahmed Shah. Dieser war in ganz Indian

und sogar in Europa berühmt wegen der Länge seines Schnurrbartes, seines riesigen Appetits, seiner Giftimmunität und seines hervorragenden, wenn auch opulenten Geschmackes. Der Summer Palace und der Zenana, der Palast der Damen, spiegeln sich in einem riesigen See wider. Den Komplex rundet eine herrliche Moschee mit 18 Reihen von Säulen ab, die 10 Kuppeln stützen und an hinduistische Tempelarchitektur erinnern.

Der an einer Biegung des Pushpoti-Flusses erbaute und dem Sonnengott geweihte Surya Mandir von Modhera ist so schön wie Khajuraho oder Konarak in Orissa. Der Tempel, mit üppig skulpturierten Figuren und einigen wundervollen Statuen Suryas versehen, einen Lotus in jeder Hand haltend und in einer von sieben Pferden gezogenen Kutsche stehend, befindet sich auf einer Erhebung über einem Wasserspeicher, umgeben von Steinstufen. Herrlich gekleidete Männer und Frauen, Gottheiten, Szenen des Alltagslebens und eine Sozialgeschichte des 11. Jahrhunderts bedecken die superb skulpturierten Säulen der großen Halle des Tempels. Die kleinen Schreine um das Becken sind bemerkenswert.

Mit dem Auto gelangt man nach Virangam, einer alten befestigten Stadt, und über Kharagoda in die Rann of Kutch, ein Stück Wüstenödland, an das der Golf von Kutch grenzt. Dieses harte, trockene und felsige Terrain wird von malerischen Kamelkarawanen durchquert. Das Flachland, die Heimat von Herden wilder Esel und Schwärmen rosa Flamingos, wird während der Monsunperiode von der Flut des Arabischen Meers überschwemmt und verwandelt sich in einen Sumpf. Bhuj, in der Rann of Kutch, liegt selten wenn überhaupt auf Touristenrouten. Ohne Auto ist der Weg dorthin schwierig, und es stehen nur einfache Unterkünfte zur Verfügung. Diese von Mauern umgebens Stadt bietet einen imposanten Palast mit einem sehr schönen verspiegelten Pavillon, den Aina Mahal über dem Hamirsar Lake.

Das Kutch Museum ist eines der ältesten Gujarats und beherbergt eine interessante Sammlung von indo-sky-thischen Inschriften, Silber, Schmuck, Münzen und Emaillearbeiten. Die faszinierende Galerie der Stammeskünste ist eine hervorragende Einführung in die Gemeinschaften, die in der Rann leben: die Rabbari, Debariyas, Gracias und Sodhas. Die Bhuj am nächsten gelegenen Stammesdörfer sind Hodka, Dhordo und Bhujodi. Die Stadt ist ein Gewirr von schmalen Starßen mit hübsch de korierten Häusern. In der Region findet man bestickte Steppdecken, Wollschals mit sogenannten Bandhini-Mustern (Polkatupfen), Decken mit brillanten Farben und bedruckte Ajrak-Stoffe.

Gegenüber von Kandla, auf der anderen Seite des Golfs von Kutch und an der Küste nahe Bhuj liegt Jamnagar, eine industrialisierte Stadt mit einem florierenden Hafen. Sie war einst die Hauptstadt eines 1540 gegründeten Fürstentums und besteht nun aus einer Reihe von Siedlungen mit Zementwerken, Entsalzungsanlagen, Textilfabriken und Perlenfischereien. Doch auf dem Markt sind immer noch handgefertigte Dinge zu haben: etwa bedruckte Stoffe, Stickereien, Metallgegenstände und Silberschmuck. Die Kotha Bastion des Lakhotia Palace steht inmitten eines Sees und ist auf einer Steinbrücke zu erreichen. Die Kotha, einst eine große Unterkunft für 1000 Soldaten, ist nun ein Museum. Ein interessantes Merkmal der Bastion sind die unterirdischen Brunnen mit Saugpumpen, die das Wasser ansteigen lassen. Das Museum stellt Skulpturen aus dem 11. bis zum 18. Jhrhundert aus und einige herrliche Töpferwaren, die auf den Beginn der christlichen Ära datiert werden. Jamnagar verfügt über ein 1933 im Ranjit Institute of Polyradiotherapy errichtetes Solarium, das bei der Heilung von Hautkrankheiten wirksam und das einzige seiner Art in Indien ist. Und das Ayurvedic College hat viel dazu beigetragen, das Interesse an den traditionellen indischen Kräuterheilmethoden wiederzubeleben.

Mahatma Gandhis Vater war Premierminister des ehemaligen Bundesstaates Rajkot, und Gandhi verbrachte dort einen Teil seiner Kindheit. Die Stadt entwickelt sich schnell zu einer modernen Metropole. Sie verfügt über breite Alleen, hübsche Gärten und einen herrlichen alten Basar, der wegen seiner Gasse der Juweliere berühmt ist. Das Rajkumar College, 1875 gegründet, ist eine der bekannteren Schulen, und das Watson’s Museum beherbergt eine Antiquitätensammlung. Das Sheni Memorial Bird Hospital ist das einzige Vogelkrankenhaus Indiens.
Junagarh verdankt seinen Ruhm dem Nawab, der sich weigerte, der indischen Union 1947 beizutreten, und nach Pakistan floh. Sein Palast, der Durbar, ist sehr schön, und das Museum verfügt über eine bemerkenswerte Sammlung von Skulpturen. Das Uparkot Fort östlich der Stadt hat ein herrliches Toran (Tor), durch das man eine Reihe von buddhistischen Höhlen und Klöstern aus dem 4. Jahrhundert betritt. Die Lilliam Tope, eine Kanone aus dem 16. Jahrhundert, stammt aus dem alten portugiesischen Territorium Diu und wurde hier von Mogul-Armeen hinterlassen.

Mount Girnar, der höchste Gipfel von Saurashtra, erhebt sich über Junagadh. Einer von Kaiser Ashokas berühmten Steinen, ein neun mal sechs Meter messender Block, liegt auf dem Weg nach oben. Er stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. und trägt 14 Erlässe mit der Unterschrift von Ashoka sowie einen Erlaß seines Vaters Chandragupta. In der Nähe befindet sich Damodar Kund, ein den Hindus heiliger See, der die Überreste ihrer Toten aufnimmt. Begibt man sich nach etwa 2000 Stufen (einem Viertel des Aufstiegs) auf die Ostseite des Berges, sieht man eine Reihe von 16 Jain-Tempeln, die im 12. Jahrhundert aus Marmor erbaut wurden. Der Sasangir Forest, auf dem Weg von Junagadh zur Küste gelegen, ist das einzige Reservat des indischen Löwen. Der Wald war ein Teil der Junagadh-Territorien, in denen königliche Jogden abgehalten wurden.

Zu den anderen Tieren, die man beobachten kann, gehören Panther, Hyänen, Keiler, Sambars und vierhörnige Antilopen. Von Sasan am Waldesrand aus kann man die Tulsisyam Hot Springs und den Tempel von Bhim besuchen, dessen legendäre Anfänge auf das bekannte indische Epos Mahabharata zurückgehen.

Von Gir geht es entweder in nord-westlicher Richtung zur Spitze der Kathiawar-Halbinsel weiter, nach Dwarka, dem Land Krischnas, oder nordwestlich nach Palitana mit seinen Jain-Tempeln. Palitana ist das wichtigste Zentrum der Jain-Pilger. Vom unter sieht der Gipfel von Mount Satrunjaya wie eine mehr zackige Krone aus. Vom höchsten Punkt des Gipfels aus betrachtet verschwinden die Türme und Höfe der 863 kleinen und großen Tempel, jeweils von einigen Bäumen getrennt und zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert erbaut, in der Entfernung. Es ist ein außergewöhnlicher Komplex mit skulpturierten Türmen, befestigten Straßen und Rampen sowie Wassertürmen. Jeder Jain hofft, wenigstens einmal in seinem Leben Palitana zu erreichen, um den Segen der 24 Tirthankaras (Weisen) zu erhalten.

Der kunstvoll dekorierte Tempel von Lord Adishwara mit seinen besonders schönen Decken, Statuen von feuerspeienden Drachen und einer viergesichtigen Statue des Gottes ist das oberste Heiligtum. Er steht an der Stelle, wo Adishwara, der erste der Tirthankars, Erleuchtung erlangte. Weiter geht es in südlicher Richtung die Küste entlang, an Fischerdörfern vorbei nach Diu, einer Insel vor der Küste Kathiawars. Die Insel gehörte den Portugiesen von 1536 bis 1961. Es gibt hier nur wenig zu besichtigen: Überbleibsel eines alten Forts, einige Häuser und Kirchen. Doch die Strände sind schön. Die Küstenstraße führt durch Chorwad, dessen Flughafen in Keshod eine Verbindung mit Bombay herstellt, und Verawal, bis vor kurzem ein ruhiges Fischerdorf und nun ein bedeutender Fischexporthafen.

In der Nähe der Küste verkehren kleine Boot mit Außenbordern, doch in der Ferne sieht man die riesigen Schiffs-körper schwimmender Fischfabriken, die einige Tage auf See bleiben. Die Küstenregion Gujarats verdankt ihren Boom Japans Bedarf an Meeresfrüchten. DerTempel von Somnath (Prabhas Patan) steht nur wenige Kilometer von Verawal entfernt am Strand. Einer der zwölf heiligen Jyotir Lingas (phallusförmige Symbole Schiwas) soll hier aufgetaucht sein, worauf Somnath seine Heiligkeit zurückführt.

Der Tempel, den man heute sieht, ist nicht sehr alt und eine Kopie des Originals. Der Legende zufolge wurde er vom Mondgott Soma aus reinem Gold erbaut, als Strafe für Schiwa, der in einem Wutanfall den Mond aus Kailash, dem hinduistischen Olymp, verbannt hatte. Soma kehrte nie nach Kailash zurück, doch sein Tempel und dessen Schätze zogen die Aufmerksamkeit von Mohammed von Ghazni an, der während einer seiner Blitzinvasionen Indiens den Tempel zerstörte und dessen Schätze davontrug, darunter die zwei brillantesten Riesensäulen und der berühmte goldene Shiva Linga. Es heißt, daß im Tempel 300 Musiker und 500 Tänzer die Götter unterhielten und 2000 Priester den ganzen Tag mit Gebeten beschäftigt waren. Das nahe Archaeological Museum beherbergt eine herrliche Sammlung alter Skulpturen aus dem Originaltempel. Ein Pfad rechts vom Tempel führt zum Parasuram Tapobhumi, der einer der Inkarnationen Wischnus geweiht ist. Auf der linken Seite steht Sarada Math, der Tempel des Weisen Shankaracharya, und in der Nähe der Suraj Mandir. Dieser Tempel des Sonnengottes erhebt sich über der Stelle, wo Krischna irrtümlicherweise für einen Hirsch gehalten worden sein soll und versehentlich von Jara getötet wurde (einem Angehörigen der Bhil, einer der ältesten ethnischen Gemeinschaften des Landes). Die Statuen von Surya und seiner Gattin Sanga Devi sind handwerklich vollendet, und der Tempel gilt als heilig, da er auf einem Sangam (Zusammenfluß dreier Flüsse) errichtet wurde: jenem von Saraswati, Kapila und Hiranya. Hindu-Pilger reisen zu diesem Tempel und baden im Gewässer des Sangam, denn dies ist Prabhas Tirtha, das Land der Götter, und Somnath gilt als einer der geiligsten hinduistischen Tempel.

Porbandar ist wahrscheinlich das alte Sudamapuri der Legende, jene Stadt, die von Krischnas Bruder Sudama erbaut worden sein soll. Doch es ist Kirti
Mandir, das Geburtshaus von Mahatma Gandhi, das den Ruhm von Porbandar ausmacht; es steht auf dem Weg nach Dwarka an der Küste. Das Haus ist nun ein Museum mit einer fotografischen Ausstellung von Gandhis Leben und einigen persönlichen Dingen aus seinem Besitz, darunter das berühmte Spinnrad. In der Gebetshalle finden jeden Tag Versammlungen statt, eine von Mahatma Gandhi eingeführte Tradition.

Der Dwarkadish Tempel am Nordufer des Gomti-Flusses scheint sich auf wundersame Weise aus dem Arabischen Meer zu erheben. Es heißt, daß der Tempel in einer Nacht von Krischnas Enkel Vajranabha errichtet wurde. Eine außerordentliche Leistung in der Tat, denn das imposante fünfstöckige Gebäude ist innen und außen auf herrliche Weise ornamentiert. 60 skulpturierte Säulen stützen das gewölbte Doch, und der konische Turm erhebt sich 53 Meter über das Tor, das mit einer beeindrukkenden Statue von Ganesch, dem Dwarpal (Türwächter der Götter), versehen ist.

Fünf Süßwasserquellen fließen in die Salzwasserbucht, die Krischna selbst geschaffen haben soll, und eine kurze Bootfahrt auf dem Meer bringt Besucher zu einem Krischna geweihten Tempel auf der Insel Bait. Gujarat ist in der Tat aufregend. Innerhalb kurzer Zeit gelangt man vom Land der Legenden, der Geschichte und des herrlichsten Kunsthandwerks zu den neuen Kulturen eines modernen, technologischen Bundes-staates.

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