Indische Musik , Indische Musik Instrumente

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Indische Musik - Indische Lieder - Indische Musikinstrumente

Indische Musik
Die indische Musik umfasst derartig viele Richtungen und Elemente, die man kaum vereinen kann. Einige Beispielsstichpunkte sollen Ihnen einen ersten Eindruck der Vielfalt verschaffen:

 

Klassische Musik,

Volksmusik,

Filmmusik,

Gesang,

Instrumentalmusik,

Hindustani bzw. nordindische Musik,

Carnatic bzw. südindische Musik...

Ton,

Tonleiter,

Tonhöhe,

Melodie,

Harmonie,

Takt,

Grundton,

Improvisation,

mündliche Überlieferung,

Saiten-, Blas-, Schlaginstrumente...

Indian Music

Klassische indische Musik
Die Ursprünge der indischen Musik gehen bis zu 5000Jahre zurück und sind heute mehr denn je und auch international beliebt. Es entwickelten sich zahlreiche Musikstile, die sich untereinander auch vermischen. Reine Musikstile werden nur noch selten gespielt. Der Dhrupad ist der älteste Stil, der aus dem12. Jahrhundert stammt. Früher hatte er eine sehr stark festgelegte Struktur, inzwischen wird aber auch hier improvisiert. Der bekannteste Musiker und Sänger dieses Stils war Mian Tansen. Kriti ist ein Stil aus dem Süden Indiens.  Die karnatische Musik ist ursprünglicher, älter und hat, im Gegensatz zur nordindischen Musik, sehr viele rhythmische Variationen. Hintergrund aller klassischen Musikstile ist die Religion. Auch persische Einflüsse finden sich hin und wieder, die vor allem auf Improvisation setzen. Es sind die nordindischen Stile, wie Khyal, Thumri oder Sadra, die diese Elemente aufweisen. In der Regel findet man nur ein Melodieinstrument oder einen Sänger während der Aufführung. Andere Instrumente dienen lediglich der musikalischen Begleitung. Hierzu zählen Instrumente, wie z. B. Sitar, Sarod und Tabla.

Neben dieser klassiche Form der Musik findet man auch verschiedene volkstümliche Musikvarianten oder moderne Bollywood-Musik. Bei Letzterem können jedoch immer wieder klassische Musikelemente herausgehört werden. Im Westen sind die Tonabstände in der Musik meist viel länger. Ziel der meisten Musikstücke ist es allgemein die Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Selbst für gewisse Krankheiten existieren gewisse "Ragas", die laut des Ayurvedas zur Heilung führen können und den Geist beruhigen. Es gibt innerhalb der indischen Musik keinen Takt, sondern lediglich Zyklen. So erscheint uns Westlern die Musik oft fremd und manchmal unrhythmisch.

 

Instrumente: 


Tanpura, Tambura: meist 4 Saiten, gibt den Grundton an.

Sitar: getrockneter Kürbis, Hals aus Teakholz, noch ein Resonanzkörper am oberen Ende, meist 20 Saiten: 4 Melodiesaiten, 3 Rhythmussaiten, 13 Resonanzsaiten, Zupfinstrument von u.a. Ravi Shankar, Vilayat Khan, Nikhil Bannerjee und vielen mehr.

Sarod: entwickelte sich aus der afghanischen Rabab, Bauch mit Ziegenhaut bespannt, 25 Saiten, keine Bünde. Gespielt von z.B. Ali Akbar Khan und Amjad Ali.

Santoor: 100 Saiten, mit Stöcken anschlagen, Klang = eine Mischung aus Xylophon und Harfe. Wird beispielsweise gespielt von Shiv Kumar Sharma.

Sarangi: indische Geige, Streichinstrument, 4 Spielsaiten, 13 - 35 Resonanzsaiten.

Bansuri: Bambusflöte, 8 Löcher, quer (Schnabelflöte).

Shehnai:
7 bis 9 Löcher, bei Hochzeiten und Tempelfesten genutzt, eine Art Oboe.
 

Indian musical instruments

Vina: 4 Melodiesaiten, 3 Rhythmussaiten, 2 getrocknete Kürbisse.

 

Musik & Tanz
Wohin man auch in Indien geht: überall ertönt Musik – durch Taxifenster plärrend, aus Lautsprechern, Restaurants, Gehsteig-Teeläden und Straßenschreinen. Indien ist ein musikalisches Land, doch was man heute leider am meisten hört, sind die Filmlieder. Jeder indische Film wartet mit sechs oder mehr Songs auf. Diese Nummern werden wie Popvideos mit aufregenden, sinnlichen Szenen und Tanzsequenzen versehen. Es ist schade, daß sich
Filmmusikkassetten besser verkaufen lassen als jede andere From der Musik – in einem Land, das sich einer uralten Musiktradition rühmen kann.
In den vielen Bundesstaaten Indiens werden verschiedene Sprachen gesprochen, und deshalb existieren auch einzigartige, regionale Formen der Musik. Man kann sie in religiöse und rituelle Musik unterteilen, in jahreszeitlichen Tanz und Gesang, funktionale und soziale Musik, Balladen und narrative Formen. Saisonale Song haben mit dem Säen und der Ernte oder mit landesweiten Festen wie Holi und Diwali zu tun.

Während der Hochzeitszeremonien beschreiben zahllose Lieder in verschiedenen Sprachen die Schüchternheit der Braut, necken die Schwiegermutter und erinnern den Bräutigam daran, daß seine sorglosen Tage vorüber sind. Balladen, also Lieder über legendäre Helden, werden von professionellen Musikern zur Begleitung von Trommeln und Bekken gesungen. Diese Geschichtenerzähler bedienen sich des Dramas, der Bewegung, des Tanzes und in manchen Fällen visueller Elemente wie bemalter Schriftrollen. Der Dorfgeschichtenerzähler reist von Dorf zu Dorf, und eine Darbietung kann unter Umständen eine ganze nacht dauern.



Loblieder
Die religiöse Musik ist in Indien nach Filmsongs die beliebteste Form der Musik. Indien beheimatet viele Religionen: den Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Islam. die Sikh-Religion und das Christentum. Besucht man eine Kirche in Goa, Madras oder Kalkutta, hört man vertraute Hymnen auf portugiesisch, Tamil, Bengali oder englisch. Bhajans (Hymnen) sind in den verschiedenen indischen Sprachen Loblieder auf Hindu-Gottheiten. In den ostindischen Bundesstaaten Manipur und Assam ist die
Musik durch den Kontakt mit Burma und dem Fernen Osten beeinflußt worden. Die musikalische Kultur der Ebene Nordindiens und Kaschmirs bezieht dagegen ihre Inspiration aus Zentral-und Westasien.


Die Klassik
Von regionalen Formen der Musik abgesehen, existieren heute zwei Hauptrichtungen klassischer Musik: die Hindustani-Musik Nordindiens und die Karnatak-Musik, die in den südlichen Bundesstaaten Kerala, Tamil Nadu, Andhra und Karnataka beliebter ist. Doch diese Trennung ist nicht rigide, und es gibt in Karnatak Gegenden, wo profilierte Musiker zur Entwicklung der Hindustani-Musik beitrugen.

Man nimmt an, daß sowohl die Hindustani- als auch die Karnataka-Schule aus einer gemeinsamen Tradition entstanden sind, denn es gibt viele Ähnlichkeiten. Die frühesten Formen der Musik, von Stammestraditionen abgesehen, haben sich aus dem Singen religiöser Texte wie den Veden entwikkelt. Dieser alte Stil der Rezitation verwendet nur drei Noten. In der fortgeschritteneren klassischen Tradition gab es sieben Noten wie im europäischen System sowie fünf Varianten oder Srutis, weshalb das indische musikalische System eher zwölf als fünf Töne umfaßt. Sie bilden die Grundlage der Raga, die sich innerhalb der Zwölftonskala bewegt. Beide Systeme basieren auf der Wiedergabe der Ragas zu verschiedenen Zeitzyklen, die Talas genannt werden. Die Raga ist die Präsentation eines Musters von Srutis, und ihre Melodie wird von strikten Regeln diktiert, die jedoch Raum für Improvisation und Kreativität lassen. Ragas sind mit Stimmungen verglichen worden und sollen zu jeweiligen Jahres- oder Tageszeiten gesungen werden. Wenn die Raga zu einer bestimmten Tala rezitiert wird, kann man dem kunstvollen Fluß der Takte folgen, der in die musikalischen Phrasen eingewoben wird. Die indische Musik ist melodisch, es folgt also eine Note auf die andere, während in der Harmonie verschiedene Töne zugleich erklingen. Die melodische Qualität und die umfangreichen Raga- und Tala-Systeme machen die indische Musik zu einer der anspruchsvollsten und abstraktesten Kunstformen der Welt.

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Ein fundamentaler Teil der klassischen Musik und der Tanztradition Indiens ist die Guru-shishya-parampara (Lehrer-Schüler-Tradition), welche die Entwicklung der spezifischen Stile oder Gharanas (Familientraditionen) in jeder Region sehr beeinflußt hat. Der Schüler, oft ein Familienmitglied, lebt mit dem Guru (Lehrer) und erlernt mehr als nur die Feinheiten der Kunst. Der Tänzer oder Musiker befaßt sich mit der Dichtung, der Kunstgeschichte und der formalen Etikette eines Künstlers. Dhrupad heißt die am meisten respektierte Form der Hindustani-Musik, doch heute ist deren populärste Ausprägung Khayal, die lyrisch und phantasievoll erklingt. Die Khayals von Gwalior, Agra, jaipur, Rampur Sahaswan, Patiala und Mewati sowie Kirana-Gharanas sind von zahlreichen großartigen Künstlern populär gemacht worden. In der Karnatak-Musik liegt die Betonung mehr auf Struktur, Komposition und den Talas. Die beliebtesten Stücke der Karnatak-Musik wurden von der musikalischen Trinität Tyagaraja, Muthuswami Dikshitar und Shyama Shastri in den Jahren 1750 bis 1850 komponiert. Der Musikstudent beginnt mit den Gitams und lernt dann die Svarajatis und Jatisvaram. In einem vollständigen Musikprogramm ist der Höhepunkt die Darbietung des Varnam.

Es gibt viele andere Formen der sogenannten “leichten klassischen Musik”; die Thumri, Tappa, Ghazal und die Javalis werden nun in Konzerten und Tanzprogrammen gesungen. Während die klassische Tradition vom Inhalt her im wesentlichen religiös ist, verwendet die leichte klassische Musik mehr weltliche Metaphern und Vergleiche im gesungenen Text.

Musikkonzerte
In den Städten werden Musikkonzerte hauptsächlich während der Wintersaison (Oktober bis März) veranstaltet und ziehen ein großes Publikum an. Das indische Konzert unterscheidet sich vom westlichen in vielerlei Hinsicht. In Indien sitzt der Sänger mit verschränkten Beinen im Zentrum der Bühne, die begleitenden Instrumente wie die Trommeln und die Flöte umgeben ihn. Die Darbietung beginnt mit dem Stimmen der Instrumente, hebt in einem langsamen Tempo an und arbeitet sich zum Höhepunkt vor. Während des Programms kann der Sänger die Instrumentalisten dazu auffordern, ein Solo zu spielen. Der Trommler hat dann die Gelegenheit, sein Können in der Beibehaltung des Tala-Zyklus zu demonstrieren, während er eine kunstvolle Mischung von regulären Rhythmen und unbetonten Taktzeiten entwickelt. Musikkonzerte nehmen oft den ganzen Abend in Anspruch, da viel improvisiert wird. Das Klatschen ist eine westliche Angewohnheit, und bei den meisten Konzerten sagen Zuhörer “wah,wah’ oder nicken zustimmend mit den Köpfen bei besonders gelungenen oder ungewöhnlichen Passagen. Früher saß das Publikum ganz in der Nähe des Künstlers, und oft entwickelte sich zwischen ihnen beiden aufgrund der gemeinsamen Wertschätzung der Musik ein enges Verhältnis.

Musikinstrumente
Der Reichtum der Musiktraditionen Indiens hat die Erfindung einer außergewöhnlichen Vielfalt von Musikinstrumenten bewirkt. Manche von ihnen können als Soloinstrumente gespielt werden, andere begleiten den Sänger oder Tänzer, während Instrumente wie die Muscheltrompete ausschließlich in der rituellen oder religiösen Musik eingesetzt werden. Das Alter gewisser Instrumente wie schon von prähistorischen Höhlenmalereien und den Skulpturen alter Tempel im ganzen Land belegt. Obwohl man nicht genau weiß. welche Musik gespielt wurde, kamen die Instrumente dann vor 1000 Jahren zum Einsatz, als Musik ein wichtiger Bestandteil der rituellen Anbetung war.

Die Klassifizierung der Musikinstrumente ergibt sich durch die Art der Erzeugung des Tones: Saiten-, Blas- oder Schlaginstrumente. Die Komplexität der Saiteninstrumente reicht von der Ektara, was wörtlich “eine Saite” bedeutet, bis zur Sitar Nordindiens und der Veena des Südens. Die Veena und die Sitar haben runde Resonanzkörper aus hohlem Kürbis. Die Drähte sind an Wirbeln befestigt, während der bewegliche Bund dem Spiel der Raga angepaßt werden kann. Die Sitar hat im Ausland große Popularität erreicht, als die Beatles mit Ravi Shanker zusammen, einem der führenden Sitar-Spieler Indiens, Stücke komponierten. Eine weiteres verbreitetes Saiteninstrument ist die Sarod. Sie ist der der Rabab West- und Zentralasiens ähnlich und besteht aus Holz, das mit Tierhaut und einer Metallplatte auf dem Griffbrett versehen ist. Die Saiteninstrumente werden zum Klingen gebracht, indem man an der entsprechenden Stelle den Finger an die Saiten hält und sie gleichzeitig schlägt, so daß die Töne der Saiten deutlich zu hören sind. Das Zupfen der Saiten kann mit dem Finger oder einem Metallstück über dem Finger vorgenommen werden wie bei der Sitar. Aus dem Kaschmir-Tal stammt die Santoor, ein hohler hölzerner Klangkörper, über den viele Saiten gespannt sind. Sie werden mit einem Holzstock geschlagen, was einen flüssigen, süßen Klang zur Folge hat. Das Sarangi ist ein Streichinstrument und wird zur Begleitung von hindustanischer Vokalmusik eingesetzt. Die Violine, die Zur gleichen Instrumentengattung gehört, ist oft Bestandteil der vokalen Karnatak-Musik und gehört inzwischen zur indischen Musiktradition. In Indien wird die Violine in sitzender Position gespielt. Ein gewöhnlicher Anblick in den Touristengegenden von Rajasthan sind Wandermusiker mit der Ravanhasta Veena, die wie die Volksgeige ein einfaches Streichinstrument ist.

Die Schlangenbeschwörer, die sich an touristischen Orten aufhalten, spielen ein traditionelles Blasinstrument namens Been, das aus einer kürbisähnlichen Frucht gefertigt ist. Sie wird getrocknet und ausgehöhlt und dann mit Bambusröhren versehen, die wie eine Flöte Löcher aufweisen. Die beliebtesten Blasinstrumente Indiens sind die Bambusflöten, die in verschiedenen Längen und Durchmessern hergestellt werden. Krischna, ein Avatar (Inkarnation des Gottes Wischnu) wird auf Gemälden, von Skulpturen sowie im Tanz und der Dichtung oft flötespielend dargestellt. Zwei bekannt Konzertinstrumente sind die Shenai Nordindiens und die Nagaswaram der Karnatak-Musik, beides Rohrblattinstrumente. Hörner und riesige Metallpfeifen kommen in den Bergregionen von Ladakh und Himachal Pradesh zum Einsatz.

Es gibt viele Arten von Trommeln in Indien; doppeltbespannte, die auf beiden Seiten geschlagen werden können wie die Dholak oder die Pakhawaj, die den Rhythmus des Dhrupad-Gesangs untermalen, oder die Mridangam, die der Begleitung von Karnatak-Musik dient. Die Mridangam liegt auf dem Schoß des Künstlers und wird mit den Händen auf beiden Seiten geschlagen. Es handelt sich um eine sehr große und alte Trommel, die früher sowohl für rituelle Zwecke als auch für den Kriegsruf verwendet wurde. Die Tabla besteht aus zwei einfach bespannten Trommeln, von denen die eine mit der rechten, die andere mit der linken Hand gespielt wird; sie ist die beliebteste Begleitung der Hindustani-Musik. Der Ursprung der Tabla ist nicht eindeutig: Man nimmt an, daß sie aus Persien stammt, doch es gibt viele Darstellungen von ähnlichen Instrumenten auf alten Gemälden.

Zur Begleitung religiöser Feste in Kerala steht ein Orchester von großen Trommeln, wie der Chenda, und Pfeifen zur Verfügung.
Die letzte Instrumentenkategorie sind Schlaginstrumente wie Glocken, Klöppel, Becken und Gongs, die in erster Linie eine rhythmische Funktion haben. Das innovativste Instrument ist der Ghatam, ein Tontopf, der auf dem Schoß des Musikers liegt und dem mit Fingern oder Schlagringen ein tonaler Rhythmus entlockt wird. Jaltarang sind mit Wasser gefüllte chinesische Schalen unterschiedlicher Größe, die mit einem Stock zum Erklingen gebracht werden.

Moderne Ensembles
Um zeitgenössischen Anforderungen gerecht zu werden, stellt man Orchester aus verschiedenen Instrumenten oder unterschiedlichen Trommeln zusammen. Musikinstrumente wie Flöte, Shenai, Sitar, Sarod und Veena spielen zur Trommelbegleitung und sind auch als Solo-Konzertinstrumente beliebt geworden. Die Ausbildung an solch komplexen Instrumenten beginnt in jungen Jahren, und die Künstler über mehrere Stunden am Tag, um die Feinheiten der Raga und der Tala zu erarbeiten.

Erst wenn eine gewisse Fertigkeit erlangt ist, kann der Künstler improvisieren, die Raga kreativ spielen und subtile Nuancen der Stimmung sowie Bhava (Ausdruck) erzeugen. Läden, die wunderschöne Instrumente verkaufen, findet man in allen größeren Städten. Viele Touristen bringen eine Sitar, Flöte oder Tabla als Souvenir nach Hause.


Indien tanzt
Die außergewöhnliche kulturelle Vielfalt Indiens gestattet nicht die Verwendung eines Begriffs wie “ indischer Tanz”.
Wie auch in der musikalischen Tradition existieren mehrere hundert Formen des ländlichen und des Stammestanzes in verschiedenen Gemeinschaften und Regionen des Landes; etwa 20 Millionen Stammesangehörige tragen zu dieser Tradition bei.

Die Tänze der Stämme werden bei festlichen Anlässen und gesellschaftlichen Ereignissen wie Hochzeiten und Ritualen aufgeführt. Luxushotels lassen oft Tanztruppen aus der umliegenden Region für ihre Gäste auftreten.

Doch diese Tanztruppen sind nicht immer authentisch, denn ihre einstudierte Choreographie und standardisierten Tänze schließen den spontanen, freien Ausdruck aus, der für diese Stammes-oder Landtänze so charakteristisch ist.

Tanzdramen
Zum Tanz Indiens gehören auch Tanz-dramen wie Kathakali aus Kerala, Yak-shagan aus Karnataka und Kuchipudi aus Andhra Pradesh. In jenen Produktionen stellen zahlreiche Schauspieler Tänzer die Geschichte auf der Bühne dar. Dieses riesige Spektrum indischer Tanzformen wird durch die klassische Tradition ergänzt. Bharatnatyam aus Tamil Nadu und Südindien, Kuchipudi aus Andhra Pradesh, Odissi aus Orissa, Kat-hakali aus Kerala, Kathak aus
Nordindien und Manipuri aus dem östlichen Bundesstaat Manipur gelten als die anerkannt klassischen Tanzformen Indiens.

Der Draht zum Publikum
Indische Künstler müssen ein enges Verhältnis mit ihrem Publikum herstellen, wenn sie ihr Bestes geben wollen. Anders als im Westen wo die meisten klassischen Darbietungen in einer sterilen Atmosphäre stattfinden und wo ein unruhiger Zuschauer Unmut erregt, ist bei einer indischen Kulturveranstaltung Zwanglosigkeit an der Tagesordnung.

Auf dem Subkontinent ist das Publikum eins mit dem Künstler, der seine Zuschauer direkt anredet. Während er Poesie, Ghazals (kurze, emotionale Verse) oder Shairi (musikalische Dichtung) rezitiert, die meist von der Lieben handeln, ruft das Publikum fortwährend ,,Wah-wah” – die indische Version von ,,Bravo”.

Ein Musiker erwartet die gleiche Reaktion nach einigen perfekten Klängen, wie auch ein außergewöhnlich begabter Tänzer. Je mehr sich das Publikum für den Darbietenden erwärmt, desto besser die Vorführung. Traditionell haben sich indische Darbietungen immer auf die Schaffung einer intimen Atmosphäre verlassen, und große Stadtauditorien verhindern dies. Künstler der klassischen Schulen bevorzugen kleinere Veranstaltungsorte. Eine Darbietung in solch einem Rahmen, die für zwei Stunden angesetzt ist, mag länger dauern, da der Künstler, von seinem Publikum angespornt, schließlich ganz in seinem Element ist.

Ein ausländischer Zuschauer muß deshalb lernen, im richtigen Moment ein lautes ,,Wah-wah” von sich zu geben.
 

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