JAISALMER, RAJASTHAN Sehenswürdigkeiten – JAISALMER, RAJASTHAN Reisebüro - JAISALMER, RAJASTHAN Reise Agentur – JAISALMER, RAJASTHAN Reiseführer – JAISALMER, RAJASTHAN Reisebegleiter - Hotelbuchung in JAISALMER, RAJASTHAN & Dolmetscher Dienste !

Google Suche   www www.indien-reise.com   
 

Home  |  Anfrage  |Kontakt

Rajasthan Reisen

Das Indische Goldene Dreieck Tour
Farbenfrohes Rajasthan Reise
Rajasthan Reise mit Pushkar
Rajasthan und Nordindien Reise

Weitere Angebote....

Ostindien Reisen

Erlebnisreiches Ostindien Reise
Erlebnisreiches Ostindien mit Sikkim
Sikkim - Bhutan und Nepal Reise

Nordindien Reisen

Die Höhepunkte Nordindiens Reise
Rajasthan und Nordindien Reise
Nordindien und Nepal Reise
Ladkah intensive Reise

Südindien Reisen

Südindien intensiv Reise
Reise nach Kerala
Urlaub in Kerala
Südindien Reise zum Kennenlernen
Südindien Reise mit Goa

Nepal Reisen

Nepal intensiv Reise
Nepal Reise zum Kennenlernen
Nordindien und Nepal Reise
Nordindien und Nepal über Landweg

Bhutan Reise

Sikkim - Bhutan und Nepal Reise

Bhuddas Leben

Bhuddas Leben

 

Jaisalmer, Rajasthan

Rajasthan: Beautiful view of sunset
 

Jaisalmer ist eine der exotischen und außergewöhnlichsten Städte in Rajasthan, wenn nicht in ganz Indien. Sie liegt so abgelegen, daß nur wenige Touristen sie überhaupt besuchen. Aber niemand war enttäuscht, wenn er dort war. Jaisalmer hat ein Mittelalterliches Aussehen und wirkt wie ein Ort aus den Sagen aus Tausendundeiner Nacht. Gern wird es als lebendiges Museum oder als goldene Stadt bezeichnet.

Jaisalmer liegt vorgerückt in der Wüste. Vor Jahrhunderten gewann die Stadt ihre großen Reichtümer durch die strategisch günstige Lage an der Karawanenstraße zwischen Indien und Zentralasien. Händler und Einwohner errichteten beeindruckende Häuser und Residenzen, alle aus goldgelbem Sandstein. Von der kleinsten Zelle bis zum Palast und zu den Tempeln im Fort liegt die ganze Stadt in der selben goldenen Stimmung. Sogar moderne Neubauten müssen sich anpassen.

Aufkommender Seehandel und das Entstehen des Hafens von Bombay brachten dann für Jaisalmer den Abstieg. Die Teilung nach dem 2. Weltkrieg und die damit verbundene Trennung der Handelswege nach Pakistan schienen dann zusammen mit der Verknappung des Trinkwassers endgültig das Aus zu bedeuten. In den indischpakistanischen Kriegen von 1965 und 1971 wurde Jaisalmers strategische Position jedoch wieder aktuell: Befestigte Straßen, Eisenbahn und Elektrizität verbinden heute die Stadt mit dem übrigen Rajasthan. Ihr Wohlstand beruht nun auf den Militärstützpunkten. Allerdings zieht die Faszination der Stadt langsam mehr und mehr Reisende an.

SEHENSWÜRDIGKEITEN

 

Havelis:
Die sehr schönen Herrenhäuser der Kaufleute von Jaisalmer werden Havelis genannt. Einige dieser Sandsteingebäude sind immer noch in einem sehr guten Zustand. Prunkstück der Havelis von Jaisalmer ist das sehr fein gearbeitete Patwon ki Haveli. Es steht in seiner sehr engen Gasse. Eines seiner Zimmer ist mit wunder schönen Wandgemälden

Jaisalmer: Patwon ki haweli

Jaisalmer: Patwon ki haweli

ausgestattet. Dieses Herrenhaus kann besichtigt werden, ist aber leider nicht in einem guten Zustand.

Das Salim Singh ki Haveli wurde vor ungefähr 300 Jahren erbaut und wird heute noch immer teilweise bewohnt. Salim Singh war der Premierminister, als Jaisalmer Hauptstadt eines Prinzenstaates war. Sein Herrenhaus hat ein sehr schön geschwungenes Dach, dessen Stützbalken die Form von Pfauen haben. Das Haus steht unmittelbar unterhalb des Hügels und soll früher einmal zwei weitere Etagen aus Holz gehabt haben. Damit sollte angestrebt werden, daß dieser Herrensitz höher als der Palast des Maharadschas ist. Dies widerstrebte jedoch dem Maharadscha, und er ließ kurzerhand die beiden Obergeschosse abreißen. Auch das Nathmal ki Haveli war das Haus eines Premierministers. Es wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Die Schnitzereien im rechten und linken Flügel des Gebäudes wurden von zwei Brüdern ausgeführt. Sie ähneln sich zwar sehr, sind aber nicht identisch. Elefanten aus gelbem Sandstein bewachen das Gebäude; die Eingangstür allein ist ein Kunstwerk.

 

Gadi Sagar Tank:
Dieses Wasserbecken südlich der Stadtmauern war früher einmal das Wasser Reservoir der Stadt. Rings um das Wasserbecken stehen viele kleine Tempel und Schreine. Während des Winters lassen sich hier viele und unterschiedliche Wasservögel nieder. Der sehr schöne gewölbte Zugang zum Wasserbecken ist angeblich von einer Stadtbekannten

Jaisalmer: Gadhisar lake

Jaisalmer: Gadhisar lake

Prostituierten erbaut worden. Als Sie Bau und Bezahlung dem Mahardascha anbot, verweigerte dieser die Erlaubnis, weil er es für unziemlich hielt, das Becken nur dieses Tor erreichen zu können. Allerdings ließ die Dame in seiner Abwesenheit dennoch den Zugang bauen und zudem einen Kirishna Tempel errichten, so dass der Maharadascha einen Abriß nicht mehr gut vornehmen konnte.

 

Das Fort:
Erbaut im Jahr 1156 von Rawal Jaisal steht das Fort auf dem 80 m hohen Trikuta-Hügel. Ungefähr ein viertel der Altstadtbevölkerung lebte früher innerhalb des Forts. Dieses hat in seiner Mauer 99 Bollwerke. Von den Schanzwerken hat man einen sehr guten Blick auf die Altstadt. Der sieben stöckige Palast steht gleich hinter dem ersten Tor des Forts und

Jaisalmer fort

Jaisalmer fort

zeichnet sich durch verzierte Balkone und Kuppeln aus. Der Satiyon ki Sidhiyan ist der Platz für Witwenverbrennung.

Jain Tempel:
Diese Gruppe von sehr schönen Jain-Tempeln stammt aus dem 12. bis 15. Jahrhundert und steht innerhalb des Forts. Sie sind kunstvoll verziert und den Gottheiten Rikhabdevji so wie Sambhavathji geweiht. Innherhalb des Tempelkomplexes gibt es eine Biblithek mit sehr alten Handschriften, die Gyan Bhandar. Im Fort kann man sich ferner noch einen Shiva –und einen Ganesh Tempel ansehen.

Geht man bei Sonnenuntergang gemütlich um die äußeren Befestigungen herum, hat man einen schönen Blick über die Altstadt hinweg.

Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadtmauern:
Gegenüber vom Touristenbungalow liegt außerhalb der Stadtmauern das Jawahar Niwas, ein privates Gästehaus des Mahraadscha. Es birgt in seinen Maueren einen großzügigen Billiardraum, leider ungenutzt. An der Straßenkreuzung steht ein Kriegerdenkmal, das an den indo-pakistanischen Konflikt des Jahres 1971 erinnert. Fast alle Soldaten, die an dem Krieg beteiligt waren, zumindest solche mit Offiziersrang, sind in der langen Namensliste erwähnt.

 
Feste:
Beim alljährlich Stattfindenden Wüstenfest (Desert Festival) werden Kamelrennen, Tänze, Volksmusik, Balladen und Puppentheater veranstaltet. In den letzten Jahren konnte man jedoch mehr und mehr beobachten, wie sich dieses traditionelle Fest immer mehr in ein reines Touristenspektakel verwandte. Die Daten dieses Festes variieren vom Jahr zu Jahr.
Jaisalmer: Camel tattoo show

Jaisalmer: Camel tattoo show

Jeweils bei Vollmond des Purnima findet in Sam eine Ton –und Lichtschau Stadt.

Die Umgebung von Jaislamer
Die nähere Umgebung von Jaisalmer hat einiges sehenwertes zu bieten, aber danach geht die Landschaft sehr schnell in eine kahle Wüste mit Sanddünen über. Die Wüste erstreckt sich über die Grenze hinweg bis nach Pakistan. Bei unseren Safaris sind folgende Ziele enthalten: Bada Bagh, Amar Sagar, Lodruva, Mool Sagar, die Sanddünen bei Sam und andere Sehenswürdigkeiten.

 

Kamel Safaris:
Die Wüste rings um Jaisalmer erkundet man am besten und stilechtesten auf dem Rücken eines Kamels. Damit sind die Tages und halbtagestouren gemeint. Um aber richtig bis in die schönen Sanddünen vorzudringen und sich mit dem Reiten auf einem Kamel anzufreunden, braucht man mindestens vier Tage. Die Kamele gehören alle Pivatpersonen. Die Besitzer sind also keine reiche Leute, sondern eher Angehörige der Mittelklasse. Solche Kameltouren sind ein typisches Erlebnis für Jaisalmer und typisch für diese Stadt. Nimand braucht auf dieses Vergnügen zu verzichten, denn es kann praktisch jeder teilnehmen.
Am Allgemeinen dauert es drei bis vier Tage mit drei Übernachtungen und führt in einem Bogen über Mool Sagar, die

Jaisalmer: Camel safari

Jaisalmer: Camel safari

Sanddünen von Sam und Lodurva zurück nach Jaisalmer. Dabei kommen Sie in veralassane Orte, in denen früher Hindus, Moslems, Rajputen, und Angehörige anderer Stämme lebten. Die beste Zeit für diesartiger Unternehmen sind die Monate Oktober bis Februar.

Sollten Sie einen längeren Ausflug auf dem Rücken eines Kameles ins Auge fassen, entscheiden Sie sich zunächst einmal für eine kürzere Tour. Nicht wenige Teilnehmer haben nämlich bald erhebliche Schwierigkeiten mit Muskelkater, Gesäß – sowie Rückenschmerzen und Scheuerstellen. Kamelreiten ist eben nicht Jedermann Sache. Nehmen Sie auf jeden Fall ein Kissen und einige Orangen (Tangerinen) mit, denn die Wüste macht durstig. Besser noch ist eine Feldflasche, denn sie läßt sich gut am Sattel befestigen. Zur Ausrüstung sollten ferner eine gute Sonnenmilch und eine Kopfbedeckung gehören. Normalerweise sitzt der Tourist vorn auf dem Kamel und in Steigbügel, während sich der Kamelführer hinter den Gast auf den Futtersack zwängt. Die Zügel sind an den Nüstern des Kameles befestigt; daher lassen sich die Tiere leicht führen. Bei Ruhepausen werden die Kamele völlig abgezäumt und ihre Vorderläufe zusammengebunden, um sie am Weglaufen zu hindern. Dabei haben die Tiere Gelegenheit zum Grasen. Die Gäste werden ebenfalls versorgt, und zwar mit süßem Tee, Reis, Chappatis und dem unvermeidlichen Dhal. Für Ruhepausen werden vorzugsweise schattige Plätze aufgesucht, meistens an einer Quelle oder einem anderen Gewässer gelegen.

Die Wüste ist immer ein besonderes Erlebnis. Hier ist sie jedoch überraschend dicht besiedelt; überall verstreut liegen Ruinen. Immer wieder kommen Sie an kleinen Hirsefeldern vorbei und sehen Mädchen oder Jungen, die Beeren pflücken oder Schaf-oder Ziegenherden hüten. Die Tiere haben meistens kleine Glocken am Hals, die die Stille der Wüste mit angenehmen klingeln beleben. Ein Hauch von Romantik wird sicher auch Sie erfassen. Wenn Sie in den Sanddünen von Sam übernachten, dicht gedrängt um ein kleines Feuer, das Sternenzelt hoch über Ihnen und den Geschichten der Kamelführer lauschend. Geschickt werden sie in die Geschichten aber auch einflechten, in welchem Verhältnis ihr Einkommen zu dem ihrer Gäste steht. Erwähnt werden sicherlich auch die Schmuggeltouren über die Grenze nach Pakistan.

Anatomisch gesehen sind die Kamele recht interessant. An den Knien und an der Brust haben sie schwielige Polster, sind berüchtigt wegen des abstoßenden Atems und bieten eine höchst unbequem aussehende Sitzfläche, weil die Hinterbeine direkt darunter sitzen. Dennoch kann man wenn man die richtige Einstellung zu ihnen findet - schnell Sympathien entwickeln. Dies gilt nur nicht für den Fall, daß Sie auf einem weiblichen Kamel reiten, das gerade von mehreren liebestollen männlichen Kamelen verfolgt wird. Wer nicht gerade vier Tage auf sich nehmen möchte, der erlebt einen Hauch von Abenteuer auch schon, wenn er für zwei Tage in Richtung Westen unterwegs ist. Am Ende der Tour erwartet ein Kamelführer ein Trinkgeld.

AMAR SAGAR
Früher war Amar Sagar einmal ein sehr schön angelegter Garten, der heute leider verfallen ist. Er liegt im Nordwesten von Jaisalmer. Der See ist in der Trockenzeit einige Monate lang ganz leer. Zur Zeit ist man dabei, einen beachtenswerten Jain-Tempel zu restaurieren. Dafür wurden Arbeiter aus Agra geholt.

 

LODRUVA
Die verlassenen Ruinen der früheren Hauptstadt liegen noch hinter Amar Sagar 915 km von Jaisalmer entfernt). Nur die von Grund auf erneuerten Jain-Tempel, die Ende der 70er Jahre restauriert worden waren, erinnern an die alte Pracht in der Blütezeit der Stadt. Die Tempel zeichnen sich durch verzierte Bogen aus, besonders am Eingang. Auf dem Gelände steht ein

Jaisalmer: Lodurva temple

Jaisalmer: Lodurva temple

Kalputra, ein heiliger Baum. Aus einem Loch im Tempel soll allabendlich eine Schlange hervorkommen, um sich ihr Milchopfer zu nehmen. Dies zu beobachten ist aber nur dem “Glücklichen“ vergönnt. Im Zusammenhang mit der Wiederherstellung der Jain-Tempel befestigte man auch die Straße von Jaisalmer nach Lodruva. Diese Arbeiten wurden von Wohlhabenden Jains bezahlt. Unmittelbar hinter Lodruva ist die Straße nur noch eine Wüstenpiste.

MOOL SAGAR
Im Westen von Jaisalmer (9 km entfernt) liegt ein anderer kleiner Garten mit einem Wasserbecken. Wenn Sie in diese Richtung weitefahren, stoßen Sie auf die Sanddünen von Sam, etwa 40 km von der Stadt entfernt. Hier kommt eine Wüste wie die Sahara am nächsten an Jaisalmer heran.

KHURI
Khuri liegt im Südwesten von Jaisalmer (40 km entfernt), und zwar mitten in der Wüste. Es ist ein friedlicher Ort, dessen Häuser aus Lehm und Stroh errichtet sind. Ihre Fassaden erinnern an Perserteppiche. Khuri liegt sehr nah zu Pakistan.

 

BADA BAGH
Bada Bagh ist eine fruchtbare Oase im Norden der Stadt mit einem riesigen, alten Staudamm. Ein großer Teil des Gemüses und des Obstes für Jaisalmer wird hier erzeugt. Farbenfroh gekleidete Frauen tragen ihre Waren täglich in die Stadt. Oberhalb der Gärten liegen die königlichen Ehrenmale. Die Decken sind mit sehenswerten Schnitzereien versehen.

Jaisalmer: Cenotaphs in Bada bagh

Jaisalmer: Cenotaphs in Bada bagh

Außerdem stehen dort Reiterstatuen ehemaliger Herrscher. Viele Menschen kommen hierher, um den Sonnenuntergang zu beobachten, der Jaisalmer in ein goldgleiches Braun taucht.

WEITERE SEHENSWÜRDIGKEITEN
Drei Kilometer entfernt von der Straße nach Barmer können Sie Fossilien alter Bäume besichtigen, die 180 Millionen Jahre alt sind. Sie liegen 14 km außerhalb von Jaisalmer. Man hat in der Thar-Wüste vor kurzem auch einen Nationalpark eröffnet.

 
Zurück !
 

Rajasthan tourist map

Karte Vergrößern
 

Rajasthan

About Rajasthan
19 Tage Rajasthan & Gujarat intensive Reise !

Ajmer
Barmer

Bharatpur

Bikaner

Bundi

Chittorgarh

Deeg
Jaipur

Jaisalmer

Jodhpur
Kota
Mt. Abu
Pokaran

Pushkar

Ranthambore und Sawaimadhopur
Udaipur
 

* Das Goldene Dreieck   
* Farbenfrohes Rajasthan 
* Die Höhepunkte Nordindiens
* Erlebnisreiches Ostindien
* Südindien zum Kennenlernen
* Nepal zum Kennenlernen
  Mehr.....

* Ayurveda Kur
* Frauen Reise
* Baden und Entspannen
* Königliche Hochzeitsreise
  Mehr.....

* Hotels
* Chauffeur-Dienst
* Übersetzungen / Dolmetscher
* Shopping
* Reiseschutz
* Wechselkurs

* Über Indien
* Über Nepal
* Wissenswetes
* Autovermietung
* Tierwelt Indiens
* Indische Kultur
* Indien: Geschichte
* Yoga kurs
* Indien: Zahlen und Fakten
* Sprachen in Indien
* Religionen in Indien
* Indische Küche
* Indische Wirtschaft
* Indische Architektur
* Indischer Tanz
* Indische Musik-Instrumente
*  Inder und Inderinnen
* Indien: Klima & Geographie
* Einreisebestimmungen
* Indische Feste
* Geld Verdienen
* Site Map
* Links
   


 

 


 
Gruppen Reisen Auto Vermietung

 
Home   e-mail    Chatten  Kontakt  Anfrage  Über uns  Sitemap India related and other useful links Reiseangebote

www.indien-reise.com
© Indo Vacations, Alle Rechte vorbehalten.