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Indischer Kochkurs - Indisch kochen lernen - Indien Kulinarisch entdecken
(Indische Kochkurse in Jaipur, Indisch kochen lernen in Indien, Indisch essen, Chutney, Masala und indische Kochrezepte)

 

Indo Vacations organisiert für Sie Kochkurse für kurze und längere Dauer. Bei uns erhalten Sie eine Einführung in die Küchengeheimnisse  Nord- sowie Süd-Indiens. Sie können sich dabei entweder einer Gruppe anschießen oder  für einen individuellen Kochkurs entscheiden. Unsere Kochlehrer und Lehrerinnen haben sich durch lange Erfahrung  einen guten Namen gemacht und sind stets sehr engagiert. Während Ihres Aufenthalt haben Sie auch die Gelegenheit mit dem Koch / der Köchin auf dem Markt einkaufen zu gehen und die exotischen Speisen mit einheimischen Namen kennenzulernen - Ein echter Spaß !

Momentan bieten wir die Kochkurse ausschließlich in der Stadt Jaipur an. Jaipur ist die Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan und  wird von vielen Touristen während einer Indien-Reise besichtigt.

Die Kurse haben einen sehr individuellen Charakter, da Sie meist in der Privatküche im Haus der jeweiligen Lehrerin stattfinden. Erst ab einer Reisgruppe von 6 Personen finden die Unterrichtsstunden in einer Kochschule in Jaipur statt.

Die empfohlene Dauer eines Kochkurses beträgt  eine Woche. Es können aber je nach Wunsch auch kürzere oder längere Kochkurse angeboten werden.

Die Gerichte, die gemeinsam zubereitet werden sind meist vegetarisch,  aber auch Fleischgerichte sind möglich - ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben!Generell kann der Inhalt des Unterrichts gemäß Ihrer Individuellen Vorstellung mit der  Kochlehrerin abgestimmt werden.

Es besteht zudem die Möglichkeit,  während des Kurses bei einer indischen Familie (in einem eigenen Zimmer + Dusche und Toilette) zu wohnen und somit die indische Kultur und Lebensweise aus nächster Nähe zu erleben.

Inklusive sind 5 Tage Kochunterricht und 7 Tage Unterkunft mit jeweils 3 Mahlzeiten am Tag. Der genaue Preis kann je nach zur Verfügung stehender Unterkunft etwas variieren. Nennen Sie uns daher einfach Ihren Reisetermin und wir werden Ihnen ein unverbindliches Angebot senden.

Gerne bieten wir Ihnen auf Wunsch auch den Aufenthalt  in einem Hotel an. Der Preis variiert dabei natürlich je nach Hotelkategorie. Die indischen Hotelkategorien sind grob wie folgt zu verstehen: Standard (bis 2 Sterne) Mittelklasse (3 und 4 Sterne) Luxus  (4-5 Sterne). Je nach Wahl lassen wir Ihnen gerne die entsprechenden Preise zukommen.

Falls Sie bereits über eine Unterkunft in Jaipur verfügen, bieten wir die Kurse auch auf Stundenbasis an (minimum 2 Stunden pro Tag). Am Ende des Unterrichts wird stets gemeinsam gegessen.

Für die Interessenten, die nicht nach Indien reisen können, bieten wir zudem Online-Unterricht an.

Während des Online-Live-Unterrichts können Sie die Lehrerin sehen und miteinander kommunizieren. Die Verbindung erfolgt in der Regel über Skype oder Yahoo.

Bevor Sie sich für den Unterricht entscheiden, bieten wir Ihnen ein kostenloses Gespräch mit Ihrer Lehrerin an, wobei Sie einander kennenlernen und offene Fragen über den Verlauf des Kurses klären können.

Falls Sie sich dafür interessieren, senden Sie uns bitte eine Nachricht via Email und unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

Kontaktieren Sie uns. Wir senden Ihnen gerne mehr Informationen. (Kontakt)

Indisches Essen

Die indische Küche steckt voller Überraschungen und Köstlichkeiten. Dennoch werden Sie hin und wieder von den angebotenen Gerichten enttäuscht sein. In kleineren Orten ist die Auswahl an Mahlzeiten nicht sehr groß, und nicht selten läuft es auf Reis und Dahl hinaus. Dagegen ist das Angebot in den Großstädten vielfältig und ausgezeichnet. Die Hindus sind aus religiösen Gründen Vegetarier. Dieses Gebot wird aber nicht immer und überall beachtet. Strenge Vegetarier sind nur die Inder im Süden, denn bis dort gelangte der Einfluss der fleischverzehrenden Arier und Moslems nicht. Aber selbst wenn in den meisten Landesteilen Fleisch gegessen wird, ist dies nicht immer ein Genuß in Indien. Die Fleischqualität läßt oft zu wünschen übrig, und man ist daher geneigt zu vermuten, dass die Hähnchen nicht des Verzehrs wegen geschlachtet wurden, sondern den Hungertod starben. Hinzu kommt, dass die hygienischen Gegebenheiten nicht immer ideal und gesundheitsfördernd sind. Rindfleisch ist natürlich tabu, denn die Kuh ist ja heilig. Dies führt zu interessanten indischen Varianten, wie z.B. den “Hammelburger”. Für die Moslems ist das Schweinefleisch verboten. Wie dem auch sei, es läuft immer wieder darauf hinaus, dass Sie in Indien mehr Vegetarisches essen als zu Hause, es sei denn, Sie sind selbst Vegetarier.

Bahnhofsgaststätten sind in puncto Essen ein heißer Tip in Indien. Die Gerichte dort sind meist einwandfrei zubereitet, und wenn Ihr Bedarf an Curry-Mahlzeiten wieder einmal gedeckt ist, dann bekommen Sie dort auch ein Essen nach westlichen Vorstellungen, nur teurer. Natürlich soll dies nicht heißen, dass die indischen Bahnhofsrestaurants Treffpunkte kulinarischer Genießer sind. Aber sie sind wirklich gut. Indische Versuche, die westliche Küche zu interpretieren, lassen Europäer allerdings die Haare zu Berge stehen. Es ist besser, die Inder kochen ihre eigenen Gerichte; dies beherrschen sie besser. Wohlschmeckend und preiswert sind auch die Mahlzeiten in den Zügen. Hinzu kommt, dass Sie ja bei jedem Halt eines Zuges von ganzen Heerscharen von Essen – und Getränkeverkäufern überrannt werden. Sie respektieren auch die nächtlichen Stunden der Ruhe nicht, sodass ihr fröhliches und lebhaftes “Chai Chai” auch Sie aus dem, ohnehin durch das Rattern des Zuges, gestörten Schlaf reißt. Das Durcheinander, das den Reisenden auf allen Bahnhöfen umfängt, sobald der Zug steht, ist für jeden immer wieder faszinierend und eines der bleibenden Erlebnisse einer Reise nach Indien.

Sollten Sie während der Reise irgendwann einmal in die Situation geraten, dass Sie wegen des indischen Essens physisch oder psychisch dem Tiefpunkt nahe sind, dann lassen Sie sich nicht entmutigen. Es gibt eine Reihe von Ausweichmöglichkeiten. Wer mit einer kleinen Reisekasse durch Indien kommen muss, stellt sehr schnell fest, dass er an Gewicht verliert und lethargisch sowie ausgelaugt wird. Um dem abzuhelfen, müssen Sie Ihren Proteinbedarf auffüllen. Dies ist relative einfach möglich durch vermehrten Verzehr von Eiern, die in ausreichender Zahl überall erhältlich sind. Außerdem sollten Sie viele Bananen, Mandarin, Orangen oder Erdnüsse essen. An Bahnhöfen oder auf Märkten bekommen Sie diese immer. Ganz vorsichtige Traveller haben immer einige Vitamintabletten in Gepäck. Eine weitere Möglichkeit ist, sich ab und an einmal ein großartiges Mahl in einem teureren Hotelrestaurant zu leisten, auch wenn Sie sonst einfach reisen. Vergleichen Sie den Preis für das Menü dort mit dem, was Sie sonst ausgeben, wird er Ihnen astronomisch hoch erscheinen. Aber denken Sie an die Preise zu Hause, wird sich ihr Gewissen schnell beruhigen.

Beträchtliche Unterschiede in der Verpflegung gibt es zwischen Nord- und Süd-Indien. Dies liegt teilweise an den klimatischen Bedingungen und zum anderen an den historischen Einflüssen. Wie bereits erwähnt, wird im Norden wesentlich mehr Fleisch gegessen, und die Gerichte sind oft “a la mogul” zubereitet. Dies bedeutet, dass die Gerichte enger mit der Küche des Mittleren Ostens und Zentralasiens verwandt sind. Das Schwergewicht liegt hier mehr bei den Gewürzen und nicht nur bei dem scharfen Curry. Im Norden wird auch mehr Getreide und Brot als Reis gegessen. Der Süden dagegen unterliegt strikteren vegetarischen Regeln. Es wird viel mehr Reis gegessen, und die Curry-Gerichte scheinen noch schärfer zu sein. Eine weitere Eigenart der südlichen Vegetarierküche ist, dass Sie zum Essen kein Besteck bekommen, denn es wird nur mit der Hand, und zwar ohne Ausnahme mit der rechten Hand gegessen. Das Essen mit den Fingern vom Teller aufzupicken erfordert zwar einige Praxis, die aber schnell erworben wird. Man sagt dieser Art zu essen nach, dass sie einem ein besseres “Gefühl” für das Essen vermittelt, das für die südländische Küche unerlässlich ist, und zwar so unerlässlich, wie Aroma oder Zubereitung wichtig für die anderen Küchen sind. Darüber hinaus bringt diese Art zu essen Ihnen noch die Sicherheit, nicht mit Besteck in Berührung zu kommen, das möglicherweise nicht einwandfrei sauber gespült worden sind.

Die meisten einfachen Restaurants in Indien haben ihre Feuerstelle direkt vor dem Haus, sodass Sie die Möglichkeit haben, zu begutachten, wie die Mahlzeiten zubereitet werden. Das Gemüse liegt den ganzen Tag über in siedendem Wasser, für Europäer mit dem Gefühl verbunden, dass es total ausgekocht und labberig ist. An diesen einfachen Essensplätzen bekommen Sie Dhal meistens kostenlos. Gezahlt wird wird lediglich für Chappatis, Parathas, Puris oder Reis. Eine bescheidene Mahlzeit können Sie sich schon aus gekochtem Gemüse (Sabzi), Dhal und ein paar Chappatis zusammenstellen.  Abwechslungsreicher lässt sich ein solches einfaches Essen gestalten, indem Sie von allem nur die halbe Menge bestellen, dafür aber mehrere Dinge nehmen. Nehmen Sie gar noch Chutney und Zwiebeln hinzu, die kostenlos abgegeben werden dann bekommen Sie eine reichhaltige vegetarische Mahlzeit zu einem günstigen Preis. Für ein Fleischgericht zahlen Sie etwas mehr. In den Restaurants an Bahnhöfen oder in einfachen Gaststätten müssen Sie unbedingt die Rechnung überprüfen. Stimmt sie nicht, können Sie ruhig reklamieren. Am anderen – oberen – Ende des Preisgefüges in indischen Restaurants finden sich die Speisen der 5-Sterne-Hotels. Sie grenzen an Luxus und sind, gemessen am westlichen Standard, erstaunlich preiswert. Unterziehen Sie sich ruhig einmal der Mühe festzustellen, was eine Mahlzeit in den allerorts vorhandenen freundlichen Hilton-Hotels kostet. Ein Globetrotter hat dies einmal in folgende Worte gefasst:

 

 

Wer nicht gerade mit einem äußerst kleinen Budget kämpfen muss, der sollte sich einmal den Luxus erlauben, in Indien eine aufwendige, luxuriöse Mahlzeit zu sich zu nehmen. Dann sind wohl am preiswertesten die “Buffet Lunches”, d.h. Sie dürfen soviel essen, wie Ihr Magen fasst. Gerichte dieser Art gibt es in vielen Hotels. Eines der besten in dieser Hinsicht ist das im Hotel Taj Mahal Inter-Continental in Bombay. Hier stimmt einfach alles: ein überladener Esssaal, in dem ein Orchester spielt, und eine verwirrende Anzahl von Gerichten zur Auswahl steht. Dicht gefolgt wird dieses Hotel vom Oberoi Grand in Kalkutta. Der Esssaal ist zwar nicht so groß und das Angebot auch nicht so vielfältig, dafür ist die Qualität der einzelnen Gerichte erheblich besser. Wo finden Sie schon eine Platte mit Steaks zur Selbstbedienung? Im Grand Oberoi ist es etwas teurer als im Taj. Billiger isst man im Connemara in Madras. Auch hier ist das Angebot nicht ganz so vielfältig, aber Sie stehen sicher zufrieden und gesättigt wieder auf. Die Getränke sind allerdings in Hotels dieser Kategorie unverhältnismäßig teuer. Weichen Sie auf einfaches Wasser aus oder mixen Sie sich aus dem verfügbaren Eis einen Milchshake.”

Gleichwertige Menüs bieten auch viele andere internationale Hotels an, z. B. das Oberoi Palace in Srinagar. Reisenden mit wenig Geld bringt ein Besuch eines dieser Luxusrestaurants eine willkommene Abwechslung nach dem tagelangen Genuß von Dahl und Reis. In kleineren Hotels und Restaurants erhält man oft ein besseres Essen, wenn man es einen halben Tag oder früher im voraus bestellt. Zu Guter Letzt noch ein paar Tips für den Umgang mit Curry. Sie werden ohnehin nach einiger Zeit auch die schärfsten Curry-Gerichte verkraften und allmählich die westliche Küche als fad empfinden. Ist eine Mahlzeit dennoch einmal sehr scharf gewürzt zu sein, dann lassen Sie auf jeden Fall die Finger vom Wasser. Das hilft dann nämlich mit Sicherheit am wenigsten. Viel besser sind dann Yoghurt (Curd) oder Früchte; sie bekämpfen die Ursache schneller und wirksamer.

 

 

Curry und Gewürze: Obgleich nicht alle Speisen in Indien Curry-Gerichte sind, so ist Curry dennoch die Grundlage der indischen Küche. Curry muss auch nicht so scharf  sein, dass Ihnen der Mund zu brennen scheint, obwohl dies häufig genug der Fall ist. Curry ist auch nicht etwas, was abgepackt in kleinen Mengen gekauft wird. Das Geheimrezept der indischen Küchenchefs oder Hausfrauen ist die Mixtur aus bis zu 25 verschiedenen Gewürzen, die das Currypuder ausmachen. Normalerweise sind frische Gewürze die Grundlage, die man in einem Mörser mit Hilfe eines Stößels zerkleinert. Dieses Werkzeug nennen die Inder Sil-vatta. Wie die Gewürze jeweils gemischt werden, ist das Geheimnis der Köche. Sie stellen sich so durch eigene Kombinationen ihre Masalas her. So ist zum Beispiel Garam Masala eine rote, Scharfe Mischung aus Nelken und Zimt mit Pfefferkörnern.

Sehr beliebt sind auch Mischungen, die Safran enthalten. Safran ist ein sehr teures Gewürz und wird aus Blumen gewonnen. Safran verleiht dem Reis die brillante gelbe Farbe und den delikaten Geschmack. Turmeric dagegen dient eher zur Farbgestaltung sowie zur Konservierung und hat einen besonderen Geruch und Geschmack. Chilli ist die Grundlage für alles. Ganz gleich, ob getrocknet oder frisch hinzugefügt, er verleiht einer Speise die besondere Schärfe. Zwei Arten dieser Pflanze stehen zur Verfügung: rote und grüne, von denen die grünen Chillis die schärferen sind. Ginger als Zutat ist gut für den gesamten Verdauungstrakt, während viele Masalas noch Koriander enthalten, weil angeblich der Körper durch ihn abgekühlt wird. Das strenge, aber auch süße Cardamom findet Verwendung in vielen Desserts sowie in Fleischgerichten. Weitere Gewürzmischungen enthalten Muskatnuss, Zimt, Mohn, Kümmel, Kreuzkümmel, Muskatblüte, Knoblauch und Nelken.

Brot und Getreide: Ohne jeden Zweifel ist der Reis Indiens Hauptnahrungsmittel, das auch im ganzen Land gegessen wird. Aber nur im Süden ist er von entscheidender Bedeutung. Im Norden wird der Reis ergänzt durch viele Brotsorten, dort bekannt als Rotis (im Punjab als Phulka). Sie finden unterwegs auch Brot, sogar geschnitten im westlichen Stil, aber essen Sie es besser nicht, es ist fürchterlich; durch und durch süß und nahezu ungenießbar. Den besten Reis bekommen Sie im Norden, dies wird allgemein anerkannt. Denn dort wächst im Dehra Dun Valley der Basmati-Reis. Die indischen Brotsorten lassen an Vielfalt kaum einen Wunsch offen und sind meist sehr schmackhaft. Die einfachste Sorte ist das Chappati, hergestellt aus Wasser sowie Mehl und gebraten wie ein Pfannkuchen. Fügt man Butter oder ein wenig Öl hinzu, wird daraus ein Paratha.

Im Fett gebraten entsteht hieraus im Norden ein Poori und im Osten ein Loochi. Im Süden stellt man aus getrockneten Linsen ein Brot her, das dort Dosa heißt, das aber auch überall sonst in Indien anzutreffen ist. Dieser Brotteig aus Linsen wird gern um Gemüse mit Curry gewickelt. Das Ganze nennt man dann ein Masala Dosa, übrigens eine hervorragende Zwischenmahlzeit. Eine weitere Brotsorte, die gern gefüllt wird, ist Kachori. Backt man das Brot im Ofen, wird ein Nan daraus. Aber was immer Sie mit den indischen Rotis auch anstellen, sie schmecken phantastisch.

Das Chappati oder Paratha eignet sich auch hervorragend, um Speisen ohne Messer und Gabel vom Teller in den Mund zu befördern. Finden Sie die Bezeichnung Idli auf der Speisekarte, dann verbirgt sich dahinter ein Reiskloß. Er wird häufig mit einer scharfen Yoghurt-Soße, gewürzten Linsen oder Chutney serviert. Papadums sind krosse Waffeln, die als Beilage zu Gerichten gereicht werden. In der näheren Umgebung der Jami Masjid von Delhi werden Sie als Besonderheit riesige Chappatis an den Verkaufsständen entdecken; sie sind bekannt als Rumali. In einigen Bergorten wie Nainital oder Mussoorie bekommen Sie auch Brot, wie wir es aus den westlichen Ländern her kennen.

Die bekanntesten Gerichte: Curry kann viel bedeuten, so unter anderem Gemüse, Fleisch (meist Huhn oder Lamm) oder Fisch, aber stets sind die Zutaten in Ghee gebraten, einem ausgelassenen Butterfett oder Pflanzenöl. Im Norden wie im Süden bekommen Sie dazu Reis gereicht, im Norden außerdem noch verschiedene Brotsorten. Es gibt noch einige dem Curry verwandte Gerichte, jedenfalls sind sie dies nach unserem westlichen Geschmack. Vindaloos haben eine Essigmarinade und sind zudem meist etwas schärfer gewürzt als die Curry-Gerichte. Ein beliebtes Essen in Goa ist das Pork Vindaloo. Kormas sind reichhaltige und gehaltvolle Mahlzeiten, die geschmort sind. Doopiaza bedeutet wörtlich “zwei Zwiebeln” und ist in Wahrheit eine Art Korma, dem aber während zweier bestimmter Phasen der Zubereitung Zwiebeln zugefügt werden. Das Grundnahrungsmittel Indiens schlechthin könnte aber Dhal sein, eine Art dicker Linsensuppe. Linsen sind Masoor, Malka eine ihnen verwandte Art, nur sind die Früchte größer. Dhal wird bei fast allen Gerichten serviert, egal ob dies ein Curry ist oder rein ganz einfaches Mahl mit Chappatis oder Reis. Nicht selten sind Dhal und Reis die einzigen Gerichte auf der Speisekarte, sodass es durchaus möglich ist, dass Sie diese beiden Nahrungsmittel leid sind, wenn Sie Indien verlassen. In Bengalen und Gujarat ist das meist verbreitete Dhal-Gericht (Linsensuppe) das gelbliche Arhar; ebenfalls gelb ist in Bengalen das Channa Gericht, Mung dagegen ist grün und Rajma eine indische Zutat zum Dhal. Weitere Grundgerichte sind Mattar Panir (ein Currykäse), Saag Gosht (Fleisch mit Spinat), Aludam (Kartoffel-Curry) und Alu Chhole (scharf gewürzte süß-saure Kichererbsen mit Kartoffel-scheiben).
 

 

 

Tandoori und Biriyani: Tandoori-Nahrung ist eine nordindische Spezialität und geht auf den Lehmofen zurück, in dem die Mahlzeit gekocht wird, nachdem sie in eine Soße aus Gewürzen und Yoghurt gelegt wurde. Tandoorigerichte, besonders Tandoori-Huhn, sind nicht ganz so scharf gewürzt wie die Curry-Mahlzeiten und munden in der Regel phantastisch. Ein weiteres Gericht aus dem Norden, aber mogulischer Herkunft, ist Biriyani. Besonders gut schmeckt Biriyani-Huhn. Beim Biriyani wird das Huhn oder anderes Fleisch mit einem schmackhaften, orangefarbenen Reis gemischt, dem manchmal noch Nüsse oder getrocknete Früchte beigegeben werden. Ein Pulao-Gericht ist eine einfachere Variante des Biriyani. Sie finden es auch in anderen asiatischen Ländern westlich von Indien. Wer immer die vorgefasste Meinung vertrat, dass indische Gerichte immer nur Curries und stets scharf gewürzt seien, der wird von den Tandoori– und Biriyani-Mahlzeiten überrascht sein.


Regionale Spezialitäten: Rogan Josh ist ein einfaches Curry-Lamm-Gericht aus dem Norden und aus Kaschmir, wo es auch seinen Ursprung hat. Eine weitere Spezialität aus Kaschmir ist Gushtaba, kräftig gewürzte Fleischklöße, die in einer Yoghurtsoße gekocht wurden. Ebenfalls im Norden beheimatet ist Chicken Makhanwala, eine reichhaltige Mahlzeit, die in Buttersoße gegart wird. In den Küstenregionen werden hervorragende Fischgerichte serviert, besonders in Bombay, wo Pomfret, ein der Flunder ähnelnder Fisch, gern gegessen wird. Ebenfalls beliebt in Bombay ist die “Bombay duck”. Dies ist aber keinesfalls ein Entengericht, sondern ein weiteres Fischgericht. In Bomaby beheimatet ist auch Dhansak, eine Spezialität der Parsen. Für diese Mahlzeit kocht man Huhn oder Lamm zusammen mit Curry-Linsen und gedünstetem Reis. Weiter südlich, in Goa, gibt es hervorragende Fisch– und Garnelengerichte, und in Kerala hat sich Cochin als Spezialität ebenfalls die Garnelen vorbehalten. Auch die beliebten Kebabas im Norden Indiens sprechen dafür, dass zentralasiatischer Einfluss auf die indische Küche ausgeübt wurde. Sie finden diese Gerichte in vielen Abwandlungen in ganz Nordindien. Die beiden Grundformen dieser Spezialitäten sind Sikka (aufgespießt) und Shami (eingerollt). In Kalkutta ist Kati Kebabas eine Spezialität. Ein anderes bengalisches Gericht ist Dahi Maach, das ist Fisch mit Curry in Yoghurtsoße, die mit Ingwer und Gelbwurz (Turmeric) verfeinert wird. Weiter im Süden sollten Sie einmal Haleen probieren, gemahlenen Weizen mit einer vorsichtig gewürzten Hammelfleischsoße. In Tamil Nadu versuchen Sie vielleicht einmal zum Frühstück Pongal; es wird aus Weizengrieß hergestellt und ist mit ganzen Pfefferkörnern angereichert.

Beilagen: Zu indischen Gerichten gehört immer eine ganze Anzahl von Beilagen. Eine der beliebtesten ist wohl Dahi – das ist Curd oder Yoghurt. Er besitzt die sehr nützliche Eigenschaft, scharf gewürzte Curry-Speisen zu neutralisieren. Dies kann entweder dadurch geschehen, dass man den Yoghurt mit dem Gericht mischt oder – wenn bereits alles zu spät ist und Ihr Mund wie Feuer brennt – ihn anschließend isst. Curd wird häufig als Nachtisch gegessen, taucht aber auch in dem beliebten Getränk Lassi auf. Sehr begehrt ist auch eine andere Beilage, die Raita heißt. Sie besteht ebenfalls aus Curd und ist vermischt mit rohem oder gekochtem Gemüse, vorwiegend Gurken (ähnlich dem griechischen Zatziki) oder Tomaten. Sabzi sind Curry-Gerichte mit Gemüse, und wenn Sie Bhartha bestellen, dann verbirgt sich dahinter eine Suppe aus pariertem oder gehacktem Gemüse (besonders im Norden). Bhujias sind frische Gemüsesorten. Weniger ein Gericht als seine Suppe ist Mulligatawny. Das ist nichts anderes al seine dünnere und mildere Curry-Mahlzeit. Als Chutney bezeichnet man eingelegtes Gemüse oder eingelegte Früchte. Es stellt die Standardwürze für ein Curry-Gericht dar.

 

 
 

Thali: Dies ist in ganz Indien das beliebteste und bekannteste vegetarische Essen. Ursprünglich war es nur im Süden bekannt, trat inzwischen aber seinen Siegeszug über ganz Indien an, so daß Sie Thalis oder “vegetarische Tellergerichte” im ganzen Land auf den Speisekarten finden. Hinzu kommen noch einige regionale Varianten. Dazu gehört das üppige Gujarati-Thali. Seinen Namen trägt es wegen des Tellers, auf dem es serviert wird. Dieser Teller besteht aus Metall und ist unterteilt in eine. Anzahl kleinerer Schalen, die man Katoris nennt. Einfache Ausfüngen in der Platte, und in der noch einfacheren Ausführung besteht die Platte. Thali besteht immer aus einer Reihe von verschiedenen Gemüsesorten, Gewürzen, Puris, Papadums oder Dosas und einer Unmenge Reis. Zu einer etwas fantasievolleren Variante dieses Gerichtes könnte zusätzlich Pata gehören. Dann sind nämlich in einem Blatt Früchte und Nüsse eingewickelt. Dazu gehört ferner eine Schale Curd und manchmal auch ein kleiner Nachtisch. Die Thali-Gerichte sind immer schmackhaft und aus guten Zutaten bereitet. Für Reisende mit wenig Geld besitzen sie noch zwei weitere Pluspunkte: Sie sind preiswert und sättigen.  Sättigend sind die Thalis deshalb, weil man davon essen kann soviel man will. Beginnt sich nämlich Ihr Teller zu leeren, dann ist schnell ein dienstbarer Geist zur Stelle und füllt Reis und die sonstigen Bestandteile nach. Waschen Sie sich stets vor dem Genuß eines Thalis gründlich die Hände. Einen Wasserhahn oder auch eine andere Gelegenheit zum Händewaschen finden Sie in jedem Thali-Restaurant vor.

 

 

Kleine Imbisse: Einen kleinen Imbiss (Chat) finden Sie im ganzen Land: Samosa In Dreiecksform wird curry-Gemüse in Teig gebacken. Im Bombay können Sie von radfahrenden Händlern als kleinen Snack Bhelpuri baufen. Gewürzte Kichererbsen kauft man als Chana, serviert zusammen mit Puris. Wer gerne Suppe isst, freut sich vielleicht über die Sambhar, gekocht aus Linsen und anderen Gemüsesorten. Sie hat einen sauren Geschmack nach Tamarinde.

Europäisches Essen: Wer einmal auf die indische Küche verzichten und Gewohntes oder jedenfalls der heimischen Küche Ähnelndes essen möchte, muss sich ein wenig umsehen. Am meisten Glück haben Sie da vielleicht in den Bahnhofsrestaurants, die manchmal etwas Genießbares in dieser Richtung anbieten. Ihr Magen wird sich am meisten über das indischen Frühstück beschweren, denn ein Idli (Reiskoß) ist nach unseren Vorstellungen nicht unbedingt ein Frühstück. Glücklicherweise ist das Frühstück. Glücklicherweise ist das Frühstück aber auch die Mahlzeit, bei der Sie eine Annäherung an heimische Essensgewohnheiten am einfachsten erreichen können. Sie bekommen nämlich auch in Indien so viele Arten zubereiteter Eier, dass kaum noch Wünsche offen bleiben, egal ob gebraten oder als Omelett serviert. Toast und Marmelade lassen sich ebenfalls fast überall auftreiben, und manchmal bekommt man sogar Cornflakes und heiße Milch. Beachten Sie aber bei den indischen Cornflakes, dass sie nicht allzu viel gemein haben mit dem Produkt des Herrn Kellog. Irgendwann müssen auch einmal Schotten in Indien gewesen sein, denn zur Frühstückszeit taucht das unvermeidliche Porridge ebenfalls auf. Verlangen Sie im Restaurant “Toast und Marmelade”, so sprechen Sie sehr langsam und deutlich, denn sonst versteht man “toast and aarmlet” und man serviert Ihnen Toast und Omelett.

Eine gute alte Sitte aus der Raj-Zeit hat sich ebenfalls erhalten: die Frühstückspause, hier Tiffin genannt. Heute bedeutet diese Bezeichnung eine kleine Zwischenmahlzeit. Eine einzige Essensgewohnheit aus dem Westen, die von den Indern übernommen wurde, ist der Verzehr von Pommes Frites. Dabei beeindruckt sehr, dass sie, wie auch immer die Inder dies schaffen, sehr gut schmecken.

 

 

Desserts und Süßigkeiten: Zweifelsohne essen die Inder gern Süßes, denn das Angebot an Desserts und anderen Leckereien ist groß. Weit verbreitet als Nachtisch ist Kulfi, die indische Variante unseres Speiseeises. Sie bekommen aber auch in ganz Indien normales Speiseeis. Die bekanntesten Marken und Sorten sind sehr gut und gesund. Berühmt und beliebt ist eine andere Süßspeise – Rasgullas. Das sind kleine Bälle aus Käsecreme, die mit Rosenwasser abgeschmeckt sind. Fast alle Nachspeisen bestehen aus Reis oder Milchpudding, verschiedenen schweren Siruparten oder süßen Pasteten. Die Gulub Jamuns als ganz typische “kleine Dinge in Syrup” gehören hierzu. Zubereitet werden sie aus Mehl, Yoghurt und Erdnüssen. Und wem nach Pfannkuchen mit Sirup ist, der fragt am besten nach Jalebi.

Die Milchspeisen sind meist so lange gekocht, bis ein großer Teil der Flüssigkeit verdunstet ist. Erst dann fügt man weitere Zutaten hinzu. Eine solche Speise ist Barfi; sie schmeckt nach Kokosnuss, Nüssen oder Pistazien. In Kalkutta liebt man besonders die Milchspeise Sandesh, im Süden dagegen Payasam. Das ist gekochte Milch mit zerkleinerten Cashew-Nüssen, Getreideflocken und Zucker. Darüber werden Rosinen gestreut. Firnee ist ein Reispudding mit Mandeln, Rosinen und Pistazien. Serviert werden viele dieser indischen süßen Kostbarkeiten in hauchdünnem Silberpapier. Werfen Sie dieses nicht fort, es ist eßbar. Über Geschäfte, die Schleckereien anbieten, werden Sie nicht zu klagen brauchen, es gibt sie zur Genüge. Häufig kann man in diesen Geschäften auch Dahi (Curd) kaufen. Es eignet sich als Nachtisch oder zum Abmildern allzu scharfer Currymahlzeiten. Was an Süßigkeiten im einzelnen alles auf Sie zukommt, ist gar nicht zu beschreiben. Am besten Sie probieren einiges selbst. Ein einziges mag noch erwähnt sein: Halwa - Das ist ein durchsichtiges, recht farbenfroh schillerndes Süßgemisch, ähnlich wie türkischer Honig.

Früchte: Wenn Süßigkeiten Ihnen nicht schmecken, dann greifen Sie am besten auf die große Auswahl indischer Früchte zurück. Sie bekommen alles zwischen den tropischen Gewächsen des Südens bis hin zu Äpfeln, Aprikosen und anderen Erzeugnissen des Nordens. Eine Spezialität sind die Erdbeeren und Kirschen aus Kaschmir. Aprikosen finden Sie in Ladakh und Himachal Pradesh. Äpfel werden in der gesamten Nord-West-Region geerntet, insbesondere im Kulu Valley von Himachal Pradesh. Im ganzen Land werden auf allen Märkten und in den Läden Melonen angeboten, insbesondere Wassermelonen. Sie sind eine gute Alternative für Durstige, die Wasser nicht trinken mögen und die abgefüllten Standardgetränke leid sind. Versuchen Sie bei diesen Früchten stets, die ersten Scheiben zu bekommen, bevor die Fliegen diese Köstlichkeit ebenfalls entdecken. Noch besser sind die Kokosnüsse. Sie werden auch in den Großstädten an riesigen Ständen verkauft, vor nämlich zur heißen Jahreszeit. Haben Sie die Milch aus einer Kokosnuß getrunken, wird Ihnen der Verkäufer die Nuss gern aufschlagen und Ihnen einen kleinen Splitter der äußeren Schale abtrennen, mit dem Sie das Fruchtfleisch essen können. In vielen Teilen Indiens bekommen Sie auch Mangos und Bananen, in Assam und anderen Gebieten auch Ananas. Apfelsinen werden Sie seltener, sehen dafür aber während der heißen Jahreszeit umso mehr Mandarinen. Dies gilt vornehmlich für Mittelindien. Es wird Ihnen keine Mühe bereiten, über den Tag verteilt eine Unmenge all dieser Köstlichkeiten zu essen; Sie sollten dies auch tun.

 

 

Pan: Stilgerecht sollte eine indische Mahlzeit mit Pan beendet werden. So nennt man eine Mischung aus Gewürzen und Zutaten mit Betel. Betel ist eine berauschende und süchtig machende Pflanze (Nuss), die allein ungenießbar ist. Diese Pflanze ist über ganz Ostasien verbreitet. Nach einer Mahlzeit kauen Sie Pan als ein recht mildes Verdauungsmittel. Die Pan-Verkäufer verfügen über eine ganze Anzahl von kleinen Behältern, Schachteln und Schalen, in denen sie verschiedene Arten mixen. Zum Beispiel sadha (einfach) oder mitha (süß). Als Zutaten dienen unter anderem eine Kalkpaste, ein Pulver, das Catachu heißt, viele Gewürze und manchmal wird dann in ein essbares Blatt gewickelt, das Sie in den Mund stecken und kauen können. Wenn Sie mit dem Kauen fertig sind, spucken Sie einfach die Überreste des Blattes aus und hinterlassen damit einen weiteren roten Fleck auf dem Boden. Der Genuß von Pan über einen längeren Zeitraum hinweg gibt den Zähnen ein unansehnliches rot-schwarzes Aussehen und führt zudem zur Abhängigkeit von der Betelnuss. Wenn es bei einigen Versuchen von Zeit zu Zeit bleibt, dann brauchen Sie nichts zu befürchten.

 

Getränke: Erstaunlicherweise ist nicht Tee das wichtigste Getränk in Indien, wie dies in Afghanistan und im Iran der Fall ist. Für die Inder ist dies allerdings schlecht, denn es wird so viel Tee angebaut, dass es schier unverständlich ist, wie sie ein so scheußliches, zu süßes, milchig-trübes Gebräu daraus kochen können. Mit Tee hat dies wirklich nichts mehr zu tun. Sie nennen es, wie überall in Asien, Chai. Dies ist aber für den Tee nicht gerade ein Kompliment. Dennoch findet er Abnehmer und ist zudem billig. Wer sich für dieses Getränk nicht entscheiden kann, versucht es besser mit Tray Tea. Dann bekommt man nämlich den aufgebrühten Tee, die Milch und den Zucker getrennt. Somit sind Sie in der Lage, sich den Tee ganz nach Ihrem Geschmack zu mischen. Normalerweise bekommen Sie nämlich den sogenannten Mixed Tea, bei dem kaltes Wasser mit Tee, Milch und Zucker in einen Topf getan und das Ganze dann zum Kochen gebracht wurde. Da nach zieht das Gebräu eine Weile. Das Ergebnis ist zuweilen überwältigend. Tee ist im Norden des Landes beliebter, während im Süden mehr Kaffee getrunken wird. Indische Kaffeehäuser (Indian Coffee Houses) gibt es fast überall. Wasser sollten Sie nur dann trinken, wenn Sie ganz sicher sein können, dass es abgekocht worden ist. Dies herauszufinden ist etwas heikel.

In der heißen Jahreszeit wird es sich ohnehin nicht vermeiden lassen, Wasser zu trinken, denn wenn Sie Ihren Flüssigkeitsbedarf allein mit den abgefüllten Getränken decken wollen, dann steigt Ihr Blutzuckerspiegel erschreckend. In der heißen Jahreszeit ist das Wasser weit weniger gefährlich als während des Monsuns. Und wenn Sie dem Wasser noch Entkeimungsmittel hinzufügen, dann dürfen viele Risiken ausgeschaltet sein. Einige Traveller behaupten, das Wasser in einigen Großstädten sei so gechlort, daß es unbedenklich getrunken werden könne. Ganz sicher trifft dies auf Wasser in den großen Hotels und guten Restaurants zu. Eine vitaminreiche Erfrischung ist das Nimbu Pani, ein Zitronengetränk. Aber dies ist natürlich auch nicht ungefährlicher als das Wasser, mit dem es zubereitet wird.

Dies abgefüllten Getränke in Flaschen sind in Bezug auf das Wasser ungefährlich. Nur der hohe Zuckeranteil birgt Gefahren in sich. Da Coca Cola vor einigen Jahren seine Vertriebsnetze in Indien aufgeben musste, weil man dem Konzern wenig Zusammenarbeit mit der Regierung nachsagte, tauchen nun Getränke unter ähnlichen Bezeichnungen auf: Campa Cola, Thumps Up, Limca, Fanta, Die abgefüllten Getränke sind fast unerträglich süß. Dies ist besonders schlimm in der heißen Jahreszeit, wo man größeren Durst hat. Eine erfreuliche Abwechslung ist dann das Apfelsaftgebräu Apco aus Kaschmir, das es aber leider nur in dieser Provinz gibt. Ähnliche Getränke gibt es auch in Himachal Pradesh. Die erfrischende Milch aus Kokosnüssen bekommen Sie überall am Straßenrand. Eine weitere Alternative ist das Sodawasser – Bisleri Soda. Es ist fast überall erhältlich und hat außerdem noch den Vorteil, dass es in größeren Flaschen zu haben ist. Mit Sodawasser können Sie sich auch gefahrlos ein Getränk aus ausgepressten Zitronen mixen. Schließlich gibt es noch ein köstliches Getränk – Lassi. Es ist ein erfrischendes, gekühltes Joghurt-Getränk. Alkohol ist – wenn überhaupt erhältlich – teuer. Die indischen Biere haben schwungvolle Namen wie Golden Eagle, Rosy Pelican, Cannon Extra Strong, Kingfisher, Guru oder Punjab. So ganz schlecht sind die Biere in Indien nicht, so fern man sie gekühlt bekommt. Sie sind nur mit viel Kohlensäure durchsetzt. Bier und andere westliche alkoholische Getränke sind bekannt als IMFL. Diese Abkürzung steht für die englische Bezeichnung Indian Made Foreign Liquor, bedeutet also die indische Produktion ausländischer Alkohlika. Einheimische Getränke dagegen sind bekannt als Country Liquor – einheimische Alkoholika. Zu denen gehört auch Toddy, der nur mittelmäßig alkoholisch zu nennende Extrakt der Blume der Kokospalme, sowie Feni, ein Getränk, das aus vergorenen Cashewnüssen oder Kokosnüssen oder Kokosnüssen hergestellt wird. Beide Arten sind sehr unterschiedlich im Geschmack.

 

Indische Speisekarten: Ein besonderes Vergnügen bereitet dem Leser indischer Speisekarten die Art und Weise, wie mit der englischen Sprache umgegangen wird. Fast jeder Indienreisende wird zumindest einige Brocken Englisch beherrschen, da er ja auch die Speisekarten lesen können muss. Dies erfordert jedoch eine besondere Kombinationsgabe, wenn statt Cornflakes Cornflaks (als ob man damit schießen kann!) oder auch Corn flex angeboten werden. Es wird sicher einige Zeit dauern, bis Sie wissen, welche der vielen Teesorten und Arten der Zubereitung Sie am liebsten mögen. Lustig wird es, wenn Sie “Aggs” als Eggs, also Eier, identifizieren müssen, und verstehen, dass Bolid Eggs Bolied Eggs, d. h. gekochte Eier sind. Und sollten Sie gar zum Frühstück Porridge essen wollen, dann steht auf der Karte vielleicht Pordge und meint das gleiche.

Ähnlich lustig verhält es sich auch mit den Suppen. Da wird nämlich eine Zwiebelsuppe schnell zur Onion Soap. Um nicht nur indische Gerichte auf seiner Karte zu haben, angeboten wird einem nicht nur Napoleon Spaghetti, sondern auch Stalin Spaghetti. Und wer nur eine leichte Zwischenmahlzeit in Form eines Sandwiches sucht, der bekommt oft einen harten Brocken zum Kauen, nämlich eine Sandwitch (Sandhexe!). Besonders aparte Gerichte bieten auch die Chinesen an. Da werden aber in Indien Frühlingsrollen zu “Spring Rolos” sowie Pilze zu “Mashrooms”, und als Reisgerichte bietet man “Plane fried Rice” und, “Park fried Rice” an. Die schmackhaften Lychees verwandeln sich schnell zu “Leeches”, die dann allerdings weniger appetitlich sein dürften, denn das sind Blutegel.

 

Erfahren Sie mehr über die indische Küche hier

Indischer Kochkurs, Indisch kochen lernen
* Das Goldene Dreieck
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* Die Höhepunkte Nordindiens
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