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                                Geschichte von Sikkim

Sikkim hat eine lange traditionsreiche Geschichte. Angefangen hat es mit dem ersten Volk, das Sikkim besiedelte, die Lepcha. Das Völkchen stammte ursprünglich aus Assam und Myanmar und siedelte im 13. Jahrhundert über. Es kamen zwei Jahrhunderte später die Bhutia hinzu, die auch Khamba genannt werden. Diese wurden aus religiösen Gründen verfolgt und fanden hier Zuflucht. Unmittelbar darauf wurde der Buddhismus (Nyingmapa-Tradition des Mahayana-Buddhismus) in diese Region gebracht, die drei geflüchtete tibetische Lamas an die Bevölkerung brachten. 1641 wurde Phuntsog Namgyal zum ersten König (Chog-Yal). Die Hauptstadt änderte sich einige Male. Zunächst fand man sie in Rabdentse, dann in Tumlong und schließlich in Gangtok.

Die Chogyals regierten in ihrer Blütezeit selbst den Osten Nepals, das obere Bengalen und Darjeeling, wovon letztlich aber ein Großteil wieder an Bhutan und Nepal verloren ging. Während des 19. Jahrhunderts wurde Sikkim von unzähligen Hindus bevölkert, die bis heute noch den Großteil der Bevölkerung darstellen. Im Jahr 1835 wurde durch die Briten veranlasst, dass Darjeeling an Ostindien abgegeben wird (durch Bestechung). Dies geschah nicht ohne Protest Tibets, da es Sikkim als seinen Vasallenstaat sah. Dies führte in der Zeit immer wieder zu Ausschreitungen bis letztlich die Briten (1849) das Gebiet besetzten. Auch der Versuch der Tibeter, erneut in das Land einzudringen, war vergebens. Francis Younghusband stieg 1903 und ein Jahr später zur Grenze hinauf und provozierte mit nur einer kleinen Soldatenzahl einen Aufstand. Diesen Aufstand nahm er als Anlass nach Tibet vorzudringen. Der letzte Chogyal bekleidete von 1963 bis 1975 den Thron, von dem er jedoch abgesetzt wurde wegen Aufständen der nepalesischen Bevölkerung.

Sikkim blieb bis 2005 nicht anerkannt von China. Die indische Regierung setzte daher alles daran die Einwohnerzahl auf der Seite Delhis zu erhöhen. Das gesamte Gebiet um Delhi herum war daher einst zollfreie Zone in die Unmengen an Geld flossen, um Straßen, Wasserspeicher, Kraftwerke und Industriegebäude zu bauen. Sikkim ist daher eines der reichsten Gebiete des Himalayas.

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