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Indien - Nepal - Bhutan Rundreisen & Reiseangebote
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Rajasthan Reisen

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Rajasthan Gruppenreisen (wie auf unserer Rajasthan Webseite)

15 Tage Rajasthan und Gujarat Rundreise
     
(Delhi – Mathura – Agra – Karauli – Jaipur – Pushkar – Jojawar – Udaipur – Dungarpur – Ahmedabad – Bhavnagar – Palitana – Bhavnagar - Mumbai)

15 Tage Rajasthan Reise zum Kennenlernen
    
(Delhi – Agra – Fatehpur Sikri – Jaipur – Pushkar – Udaipur – Ranakpur – Jodhpur –  Osian –Jaisalmer - Bikaner – Mandawa - Delhi)

16 Tage Rajasthan mit Pushkar
     
(Delhi – Mandawa – Bikaner – Jaisalmer – Osian - Jodhpur – Ranakpur – Udaipur – Pushkar – Jaipur – Fatehpur Sikri – Agra – Delhi)

20 Tage Rajasthan und Nordindien Reise
     (Delhi – Mandawa – Bikaner – Jaisalmer – Osian - Jodhpur – Ranakpur – Udaipur – Pushkar – Jaipur – Fatehpur Sikri - Agra - Gwalior - Orchha - Khajuraho - Varanasi – Delhi)

22 Tage Paläste von Rajasthan
   
(Delhi – Nawalgarh – Jaipur – Pachewar – Khimsar – Gajner – Phalodi – Jaisalmer – Pokaran –Osian – Jodhpur – Ranakpur – Bambora – Udaipur – Bambora – Bijaipur – Bundi – Ranthambore – Karauli – Fatehpur Sikri – Agra - Delhi)

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Nordindien Reisen

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Gujarat Reisen

Gujarat Gruppenreise:

  • 14 Tage Rajasthan und Gujarat Rundreise
     (Delhi – Mathura – Agra – Karauli – Jaipur – Pushkar – Jojawar – Udaipur – Dungarpur –   Ahmedabad  Bhavnagar  – Palitana – Bhavnagar - Mumbai)
                                                                                                                                                                                                
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Südindien Reisen

Südindien Gruppenreisen:

  • 12 Tage Südindien Reise zum Kennenlernen
    Chennai - Chidambaram - Trichy - Srirangam - Tanjore - Madurai - Periyar - Kumarakom - Kottayam - Alleppey - Cochin - Ooty - Mysore - Banglore
  • 13 Tage Urlaub in Kerala
    Mumbai - Cochin - Munnar - Periyar - Kumarakom - Alleppey -  Cochin - Mumbai
  • 15 Tage Südindien intensiv Reise
    Chennai - Covelong - Mahabalipuram - Pondicherry - Chidambaram - Kumbakonam - Tanjore - Srirangam - Trichy - Madurai - Periyar - Kumarakom - Kottayam - Alleppey - Cochin - Ooty - Mysore - Halebid - Belur - Sravanabelgola - Bangalore

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  • 10 Tage Nepal Aktiv [10 Tage]
    (Kathmandu, Swayambhunath, Patan, Pashupatinath, Boudhanath, Budhanilkantha, Dakshinkali, Kirtipur, Chovar, Bhaktapur,) Chitwan, Nagarkot, Changunarayan, Kathmandu)
  • 12-Tage Urlaub in Nepal [12 Tage]
    (Kathmandu, Patan, Swayambhunath, Durbar Square, Bhaktapur, Boudhanath, Pashupatinath), Chitwan, Bandipur, Pokhara, Kathamndu)
  • 14-Tage Nepal Erlebnis [14 Tage]
    (Kathmandu (Durbar Square, Bungamati, Khokana, Bhaktapur, Patan, Pashupatinatha, Boudhanath), Pokhara, Tansen, Lumbini, Chitwan, Daman, Dhulikhel, Dakshinkali, Kathmandu)

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  • 13 Tage Bhutan Reise [10 Tage]
    Delhi – Paro - Thimpu - Phunakha - Bumthang - Tongsa - Phunakha - Paro - Kolkata
  • 18 Tage Nepal und Bhutan Reise [18 Tage]
    Kathmandu – Syaymbhunath –Pashupatinath – Bodanth – Patan – Bhaktapur – Dakshinkali – Kathmandu - Paro - Tongsa - Bumthang - Phunakha - Thimpu - Paro - Kathmandu
  • 20 Tage Sikkim und Bhutan Reise [20 Tage]
    Delhi – Bagdogra – Darjeeling – Pemayangtse (Pelling) – Gangtok - Phuntsholing, Thimphu, Phunakha, Bumthang, Tongsa, Punakha, Paro, Kolkata

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Uneinnehmbare Festungen
Wenn die Industal-Zivilisation ein gewisses
Maß an Planung bei den Stadtsiedlungen anwandte – was sich In den geraden Straßen zeigt, Häusern, die im rechten Winkel stehen, dem komplizierten Entwässerungssystem. den Kornspeichern und den öffentlichen Bädern -, so findet man wenig von dem im willkürlichen Wachstum der meisten indischen Städte wieder. Enge Gassen waren eine Notwendigkeit, denn durch sie konnten die Menschen in Zeiten eines Angriffs entkommen. Dies reflektierte zu einem gewissen Grad die großen defensiver Forts, welche dem Schutz der Fürstentümer dienten.
 
Schmale Zugänge zu den Forts, ebensolche Treppenhäuser und Korridore hatten eine spezielle Funktion: Im Falle eines Angriffs ließ sich der Feind durch wenige Verteidiger aufhalten, während die Königsfamilie und wichtige Adlige durch die unterirdischen Gänge unter diesen Festungen entkommen konnten.

Diese waren meist aus Stein gebaut und standen oft auf einer Anhöhe (was nicht möglich war, wenn Wassergräben sie umgaben); sie waren mit doppelten Zinnen versehen, hinter denen ununterbrochen Wache gehalten wurde. mit Kanonen und Öffnungen in den Mauern, aus denen im Notfall siedendes Öl gegossen wurde, um ein Überklettern zu verhindern. Es gab meist einige eindrucksvoll große Tore am Eingang der Fort (für die Elefanten des Herrschers), die mit gefährlichen Eisenspitzen bewehrt waren.
 
Zwischentore Tore ermöglichten es, Feinde einzuschießen, und während sie einen Durchbruch zu erzwingen versuchten, wurden sie fortwährend von den Zinnen aus bombardiert. Dies machte die Forts nahezu uneinnehmbar.
 
Prunkvolle Paläste
Die Paläste bildeten meist den Mittelpunkt der Forts und boten eine willkommene Abwechslung nach der drangvollen Enge der Eingänge. Plötzlich taten sich geräumige Hallen und große Höfe auf. Die königlichen Gebäude waren meist nach dem gleichen Plan ausgelegt. Am Eingang lagen die Ställe und dahinter die Werkstätten, wo die Handwerker der Königsfamilie arbeiteten. Daran schlossen sich die Büros der Beamten, die Königsküchen, die Ämter des Herrschers, die Kammern für Privatkonferenzen und schließlich die königlichen Wohnräume des Herrschers sowie seiner Königinnen und Konkubinen an. Das Zenana beherbergte die Frauen getrennt, und wenn diese die Purdah (Verschleierung) angelegt hatten, wurden sie von Eunuchen bewacht, Man dachte sich viele Freizeitvergnügen für die Frauen im Zenana aus, denn es gab wenig für sie zu tun. Doch das müßige Leben machte sie nicht ganz weich, und auf Befehl waren sie zum Jauhar (Ritus der Selbst-opferung) auf einem großen Scheiterhaufen bereit, sollte die eigene Armee von etwaigen Angreifern besiegt werden. Königliche Frauen, die Jauhar begingen, durften ihre Handabdrücke als Zeichen des Opfers hinterlassen, und in zahlreichen Forts findet man sie an den Eingängen.

Die diversen Invasionen haben etliche Beispiele der frühen indischen Architektur zerstört. Viel von dem, was man heute sieht, geht auf das Mittelalter zurück, und die besten Gebäude stammen aus der Mogul-Ära. Die ältesten der noch vorhandenen Bauten lassen sich auf die glorreiche Periode des Aufstiegs und der Verbreitung des Buddhismus im Lande datieren. Die drei charakteristischen Formen buddhistischer Architektur aus dieser Zeit sind der meist monumentale Stupa, die Chaitya (Gebetshalle) und das Vihara (Kloster). Da die meisten Wohnquartiere an Klöster angeschlossen waren, weisen jene, die überdauert haben, extrem einfache Mönchszellen auf, die man mit der Askese ihrer Bewohner verbindet.
In späteren Zeiten entwickelten die Buddhisten die Kunst der aus Fels gehauenen Architektur und verwandelten natürliche Grotten in bemerkenswerte Klöster und Gebetshallen, die mit geschnitzten Säulen, Balken, Balkonen und Fenstern versehen waren sowie in Form und Stil an frühere buddhistische Gebäude erinnern.
 
Gwalior ist eines der schönsten Beispiele für Hindu-Festungen. Die Forts von Rajasthan wurden in erster Linie zu Verteidigungszwecken errichtet, doch später, unter den Allianzen mit den Moguln, dekorierten die ästhetischen Rajputen mit der Präzision von Juwelieren. Es wurden modisch, auf bestimmte Charakteristika zurückzugreifen, etwa auf Miniaturgemälde als Zierde für die wichtigsten offenen Flächen. Das Konzept der Sheesh Mahal (Spiegelhalle) durch die Verwendung von Glaseinlegearbeiten hielt Einzug, und man setzte Buntglas ein, um die Sommerhitze abzuwehren. Zierfenster wurden mit anmutigen steinernen Schutzgittern versehen, die sowohl Räume vor Einblicken schützten als auch eine feine Brise einließen und so für Kühlung sorgten. Es gab große Höfe für offizielle Aktivitäten (das Zenana hatte einen eigenen Hof) und Hallen für Hofzeremonien. Das größte handwerkliche Geschick kam beim Bau dieser Paläste zum Tragen, die hinduistische, islamische und später europäische Einflüsse innerhalb der Fortmauern verwendeten.

Als die Staaten Friedensabkommen mit den Moguln und später den Briten unterzeichneten, entstanden Paläste außerhalb der Forts. Sie fungierten nicht mehr als Verteidigungsgebäude, sondern als moderne Königsresidenzen. Dieser Periode ist in Indien eine verblüffende Palastarchitektur zu verdanken. Nachdem ein Maharaja Versailles besucht hatte, nahm er mit seinem Palast (Patiala) eine Nachempfindung in Angriff. Als Delhi als neue Hauptstadt errichtet wurde, ließ die Stadt Jodhpur einen Palast erbauen, der die Residenz des Vizekönigs (Umaid Bhawan) übertreffen sollte, und der Herrscher von Kaschmir war so von französischer Architektur angetan, daß er für sich ein Chateau in Jammu orderte. Die exquisitesten Paläste des 19. und 20. Jahrhunderts waren die Inselpaläste von Udaipur, die in einem See lagen. Diese märchenhaften Gebäude beherbergen nun Hotels. Die Mogul Paläste waren sehr luftige Residenzen, im Sommer von riesigen Khus-Vorhängen geschützt und durch das fließende Wasser gekühlt. In die Marmorwände innerhalb der Sand-steinfassaden waren Edel- und Halb-edelsteine im Pietra-Dura-Stil eingelegt. Die Moguln ließen auch ebenso eindrucksvolle Denkmäler für ihre Toten errichten, etwa Humayuns Grabmal in Delhi oder das Itmad ud Daulah, das die sterblichen Überreste von Kaiserin Nur Jehans Vater birgt. Das natürlich monumentalste Grabmal überhaupt ist das Taj Mahal, ein Gedicht in Marmor”, an dem 20 000 Arbeiter 22 Jahre lang bauten und das Kaiser Shah Jahan dem Andenken seiner geliebten Gattin Mumtaz Mahal gewidmet hat.
Die Briten hatten zunächst versucht, den Architekturstil englischer Häuser einzuführen, doch im Laufe der Jahre griffen sie zunehmend auf indische Stil elemente zurück: Das triumphalste Beispiel der indo-sarazenischen Architektur stellt zweifelsohne die Hauptstadt Delhi dar.

 

Havelis
Die Herrenhäuser der Reichen im Havelis-Stil (einer traditionellen Bauart) wiesen separate Gesellschaftsräume für Männer und Frauen auf. Die Frauen wurden vor den Blicken männlicher Besucher und anderer Familienmitglieder durch den Bau eines zweiten inneren Hofes innerhalb des Hauses geschützt, wo man sich um die gesamte Haus -und Küchenarbeit kümmerte.Ein Merkmal des Havelis sowie der meisten indischen Häuser war der Aangan (Hof): unbedacht und dennoch vor Blicken von außen abgeschirmt. Es galt immer als günstig, wenn die Tochter einer Familie in diesem Hof heiratete.

Die modernen Häuser kommen zunehmend ohne Aangans aus. Aufgrund der Angleichung an urbane Bauweisen geht bei den ländlichen Häusern auch die Verwendung von Volksmotiven und Gipsdekorationen verloren,Heute repräsentieren die Städte eine neue architektonische Dynamik. Während die Zahl der Hochhäuser immer noch begrenzt ist, da die Ballungsräume meist über reichlich Platz für flächendeckenden Wachstum verfügen (Bombay und Kalkutta sind Ausnahmen), gedeiht die innovative, experimentelle Architektur. Bedeutende internationale und indische Architekten haben vielen Gebäuden von Chandigarh ein ganz individuelles Aussehen verliehen, und einige Entwürfe wurden mit internationalen Preisen belohnt. Ein Gebäude mag von Josef Stein, Louis Kahn oder Charles Correa entworfen sein, doch wichtiger noch ist, daß es strukturelles Design harmonisch in die Umgebung einfügt.


Literature
Die Veden und die Puranas sind die ältesten bekannten Aufzeichnungen Indiens. Sie sind nicht von einzelnen Autoren verfaßt worden, sondern stellen eine kollektive Queller Weisheit, der Religion und der Philosophie der großen Weisen der Vergangenheit dar. Hierauf folgten die zwei großen Epen, das Ramayana und das Mahabharata, die beide Jahrhunderte vor dem Beginn der Christlichen Ära entstanden sind. Zur gleichen Zeit kursierten auch verwandte Erzählungen. die auf den großen Epen basieren und bedeutende Werke der Literatur wurden. Dazu zählen die Erzählungen Shakuntala, die weiterhin original in Sanskrit dramatisiert werden (der Sprache der alten Literatur Indiens) und Nala-Damayanti.

Ebenso interessant sind die Panchatantra, Indiens erste Volksmärchen – einfache Fabeln, in denen Tiere dazu dienen, der Maral zum Sieg zu verhelfen. Sie sind ursprünglich von Vidyapathi auf Sanskrit verfaßt worden.Bis zum Mittelalter war Sanskrit die vorherrschende Sprache indischer Literatur. Diese erlebte erst durch den Einfluß der Moguln und nach der Ankunft der Briten eine Renaissance; nationalistische Schriftsteller schrieben in der jeweiligen Landessprache. Zu ihnen gehören Raja Ram Mohun Ray, Bankim Chandra Chatterjee, Rabindranath Togore und Sarat Chandra Chatterjee sowie Chandra Shekhar Bajyapee, Bharatendu Harishchandra, Mahavir Prasad Dwivedi und Maithili Sharan Gupta. Die Beiträge des Poeten Ghalib auf Urdu verdienen Beachtung. Der Freiheitskampf hat einige Autoren hervorgebracht, darunter die poetin Sarojini Naidu.

Indien entdeckt gegenwärtig viele seiner früheren Schriftsteller wieder, und durch Übersetzungen finden ihre Arbeiten größere Verbreitung. Es existiert auch eine Schule indischer Autoren, die in englisch schreiben und im Ausland ebensoviel Anerkennung fanden wie in ihrem Heimatland. Es handelt sich um Autoren wie Ved Mehta, Ruskin Bond, V.S. Naipaul, Nirad Chaudhuri, R.K. Narayan, Khushwant Singh, Vikram Seth und Salman Rushdie.

Persönlicher Schmuck
Dem schönen Körper galt seit jeher die Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Die Inder haben stets darauf Wert gelegt, sich mit Schmuck und Blumen auszustatten. Anders als im Westen legen in Indien auch die Männer Schmuck an. Wer in Provinzregionen reist, wird Männer finden, die sich mit Ohrringen und Ohrsteckern als Ergänzung ihren buschigen Schnurrbärte dekorieren.In den Städten ist dies auch unter Teenagern Mode geworden, und Männer zeigen meist einen Hang für Goldketten und- Ringe (wozu ihnen im allgemeinen Astrologen raten).

Indische Frauen tragen stets Armreifen, da ein bloßer Unterarm als ungünstiges Zeichen gilt. Die modernen Frauen tragen das Mangalsutra (ein Halsband mit schwarzen Perlen und einem Goldanhänger), welches sie meist am Hochzeitstag von ihrem Gatten als Symbol der Ehe erhalten. Verheiratete Frauen bringen auch Sindoor (zinnober-rotes Puder) auf ihrem Scheitel an. Zudem können sie eine(n) Nasennadel oder- Ring tragen – meist ein kleiner Diamant an einer Nadel, die den Nasenflügel durchsticht. Auf der Stirn sieht man den Bindi (einen roten Punkt, der mit gefärbten Pudern in verschiedenen Formen und Größen aufgemalt wird), an den Fußgelenken Gold- oder Silberketten.

Die Zigeuner oder Stammesfrauen sind üblicherweise am meisten geschmückt (vor allem mit Silber), da dies als Investition und Rücklage gilt.
Anläßlich ihrer Hochzeit legt eine Frau einen Chura (einen Satz Armreifen aus Elfenbein oder Knochen) an. Meist wird der Chura nur eine begrenzte Zeit lang getragen, doch Frauen in kleineren Städten behalten die Reifen so lange an, bis sie brechen.Bis vor einigen Jahrzehnten dekorierten sich die Frauen mit sehr viel mehr Schmuck. Heute wird nur noch bei besonderen Anlässen extravagante Kleidung angelegt; gelegentlich ziehen manche Frauen noch das ganze Register persönlicher Verzierung mit Ornamenten für ihre Zehen, Hände, Oberarme, die Stirn und das Haar; Hüftgürtel und silberne Schlüsselketten mit kleinen Glöckchen erklingen unter dem Sari.

Frauen triage nicht mehr die kunstvoller Frisuren wie in alten Zeiten (Skulpturen vermitteln einen Eindruck). Während die Frauen in kleineren Orten gerne Zöpfe flechten, bevorzugen jene, die in den Städten arbeiten, kurzes Haar. Die indischen Männer sind nun glattrasiert, obwohl der Schnurrbart als Symbol männlicher Potenz gilt. In den Dörfern tragen die Männer immer noch Turbane, doch in den Städten legen ihn nur die Sikhs als Bestandteil ihrer täglichen Kleidung an. Die Sikhs werden von ihrer Religion dazu
angehalten, das Haar lang und ungeschnitten zu lassen; es verschwindet als Dutt unter dem Turban. Witwen haben selten die Konzession, sich so zu kleiden, wie sie es wünschen. Sie tragen keinen Schmuck und sind entweder in Weiß oder Dunkelbraun gewandet. Jene, die der Welt entsagt haben, legen Safranfarbenes an.
 

Was sind Kasten?
Es existieren keine Kastenzeichen, Das Kastensystem gibt es natürlich, doch sein Wesen ist von kolonialistischen Historikern, die nur seine oberflächlichen Starrheiten sahen und es meist aufgrund mangelnder Kenntnis und Erfahrung verdammten, stark verkannt worden. Es mutet jedoch seltsam an, daß sie nie die Parallelen zu dem europäischen System der Gilden erkannten, das Handwerker auf der Basis ihrer Spezialisierung in verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Gruppen aufteilten.

Denn darum geht es, etwas vereinfacht, bei dem Kastensystem: um eine hierarchische sozioökonomische Organisation der Gesellschaft, die sich entwickelte, als Indiens alte Zivilisation die nomadischen, Sanskrit sprechenden Arier absorbierten, die von den Steppen Zentralasiens herkommend, sich in Nordindien niederließen. Die alten Hindus, “die Menschen des Tals des Indus-Flusses”, nahmen bald Funktionen und Spezialisierungen an, die wenig mit dem Bestellen des Bodens zu tun hatten. Die vier Kasten entwickelten sich aus einer Notwendigkeit heraus, denn mit der Entwicklung der Gesellschaft war es dem bäuerlich lebenden Menschen nicht mehr möglich, zugleich die Funktionen des Priesters, Kriegers, Kaufmanns und Handwerkers auszuüben.

Die sich wandelnden Lebensbedingungen hatten den Bedarf an Regierung, Verteidigung und Eroberung, Lehre und Handel, Arbeitern und Handwerkern zur Folge, Aufgrund der so entstandenen Rollenverteilung wurden die Menschen nach ihrer Funktion, ihrem Beruf und wirtschaftlichen Status eingeordnet. Die Kshatriya weren die Krieger, Prinzen und Könige – also der Adel; die Vaishya die Bauern und Händler und die Brahmanen die Gelehrten und auch die geistigen Führer, die Lehrer und Vertreter des Gesetzes. Kein König konnte auf seine brahmanischen graue Eminenz verzichten, und über die Jahrhunderte haben die Brahmanen immense Macht erlangt. Doch Macht, so sagen sie, korrumpiert, und obwohl heute alle hinduistischen Priester Brahmanen sind, halten sie nicht mehr wie einst die Menschen in ihrem Bann.
Die vierte Gruppe, die Shudra, sind die Dienstleistenden: beispielsweise Arbeiter, Handwerker, Steinmetze.

Obwohl sie am Rande der Gesellschaft lebten, hatten die “Unberührbaren” die fünfte Gruppe der Hierarchie, doch eine wichtige Funktion: Aufräumarbeiten, etwa nach Beerdigungen, das jagen und Töten von Tieren, das Arbeiten mit Leder und anderen unsauberen Materialien wurde von ihnen durchgeführt. Gandhi gab ihnen den Namen Harijan, was wörtlich übersetzt die “Menschen Gottes” bedeutet. Es gab auch eine sechste Gruppe, die Malecha (Außenstehenden oder Fremden), die sich – wie die Griechen, Skythen und andere Invasoren – in Indien niederließen und ihrem Beruf zufolge allmählich im Gesellschaftssystem aufgingen.

Das Wort “Kaste” ist nicht indischen Ursprungs, sondern geht auf das portugiesische Wort Casta (Rasse) und das lateinische casta (rein und unvermischt) zurück. Das Sanskrit wort für das Gruppierungssystem ist Varna, das verschiedene Bedeutungen hat, doch oft als “Farbe” interpretiert wird. In einem Vers des Epos Mahabharata aus dem ersten Jahrtausend v. Chr. erklärt der Weise Bhrigu: “Die Brahmanen sind hellhäutig, die Kshatriyas sind rötlich, die Vaishyas gelb und die Shudras schwarz”.

Um noch einmal das Mahabharata zu zitieren: “Wenn verschiedene Farben auf unterschiedliche Rassen schließen lassen, dann sind alle Rassen gemischte Rassen. “Die Hindus glauben auch, daß eines Menschen Varna von seinem Beruf und seinen Taten bestimmt wird und nicht durch die Geburt. Die Menschen des Altertums waren übrigens keine Rassisten. Denn Varna kann wie viele Sanskritwörter seine Bedeutung je nach Zusammenhang verändern und Begriffe wie Form, Qualität, Klasse, Kategorie, Rasse oder Tugend meinen.

Schließlich bezeichnete Varna jedoch eine Gruppierung, deren Mitglieder durch Vererbung, Ehe Brauch und Beruf miteinander verbunden waren. Mit der Entstehung der Gesellschaft diversifizierten sich die Berufe, und ganze Gruppen nahmen eine neue Identität an, die mit der wirtschaftlichen Aktivität ihres Gotra (Clans) assoziiert wurde, wodurch Unterteilungen der Varnas entstanden. Die Gesetze der Varnas und besonders das Tabu der Heirat zwischen den Kasten haben die “Reinheit” der Kasten aufrechterhalten.

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