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Das Grabmal des Humayun: Erbaut
von Haji Begum, der Frau des Humayun und zweiten Moguln, in der
Mitte des 16. Jahrhunderts, ist es ein Beispiel der Architektur der
frühen Mogulzeit. Die Elemente dieses Baus – ein eher gedrungenes
Gebäude, aufgelockert durch hohe Eingänge mit Rundbögen, über allem
eine gewaltige Kuppel und umgeben von recht formal angelegten Gärten
wurden später stark verfeinert für den Bau des Taj Mahal in Agra
übernommen. Wer ein Interesse an Architektur hat, kann beim
Studieren dieses viel früher entstandenen Grabmals die Ursprünge
verfolgen, aus denen das so reich ausgestattete Taj Mahal entwickelt
wurde. Auch Humayuns Frau ruht in diesem aus rotem und weißem
Sandstein sowie schwarzem und gelbem Marmor erbauten Grabmal.
Im Garten finden sich noch weitere Gräber, unter anderem das des
Friseurs von Humayun. Das Grab des Isa Khan veranschaulicht gut die
Architektur des Pathanen-Stils aus der Zeit der Lodi-Dynastie. Von
den Terrassen dieses Grabmals hat man einen schönen Blick in die
umliegende Landschaft. Links neben
dem Hauptaufgang des Grabmals ruhen die Gräber der fünf führenden
Architekten dieses Komplexes. Das war die besondere Art der Haji
Begum, sich bei den fleißigen Männern für ihre gute Arbeit zu
bedanken.



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