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Sarnath
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Tajmahal, Agra |
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Nur 10 Km liegt dieser Ort
von Varanasi entfernt. Er ist die heiligste aller
Hindustädte und ein bedeutendes buddhistisches Zentrum.
Nachdem Buddha in Bodh Gaya seine Erleuchtung erfahren
hatte, kam er nach Sarnath, um hier seine Lehre des
mittleren Weges zum Nirwana zu verkünden. Später
errichtete dann der große buddhistische Herrscher Ashoka
in Sarnath Prächtige Stupas und andere Gebäude. Seine
Glanzzeit erlebte dieser Ort jedoch in der Zeit, als
auch die beiden unermüdlichen chinesischen Reisenden Fa
Hian und Huien Tsang auf ihrer Reise diese Stadt
passierten. So lebten im Jahr640 n. Chr., als der letzte
der beiden in Sarnath Station machte, 1.500 Priester in
der Stadt. Damals gab es einen nahezu 100 m hohen Stupa,
und Ashokas mächtige Steinsäule sowie einige andere
Wunderwerke gehörten ebenfalls Zum Stadtbild. |
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Sarnath:
Mulagandhakuti Vihara |
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Als aber der Buddhismus an
Bedeutung verlor und die moslemischen Invasoren Indien
überfielen, blieb von Sarnath nicht viel mehr übrig. Die
Invasoren risen alles nieder und schändeten die heiligen
Bauwerke. Auch Akbar ließ seinem Vater Humayun zu Ehren
auf den Grundmauern eines Stupa ein Denkmal errichten.
Die Zeit verrichtete dann den Rest. Erst 1836 begannen
britische Archäologen mit |
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Dhamekh-Stupa |
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Ausgrabungen bei Sarnath. Durch diese Arbeiten erhielt Sarnath
ein wenig vom früheren Glanz zurück.
Dhamekkh Stupa: Man nimmt an, daß dieser Stupa aus dem Jahr
500 n. Chr. Stammt und daß man ihn auf den ursprünglichen
Grundmauern nach Zerstörungen im Laufe der Zeit wiederholt neu
errichtete.
Dharmarajika Stupa: Dieser Stupa wurde von Schatzsuchern im
19. Jahrhundert in wesentlichen Teilen freigelegt. In der Nähe
ist ein Gebäude, das auch der Hauptschrein genannt wird; hier
soll Ashoka meditiert haben |
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Ashoka-Säule: Vor dem
Hauptschrein stehen die Überreste einer Ashoka-Säule,
die ursprünglich einmal über 20 m hoch war. Inzwischen
hat man aber das Kapitell entfernt. Es ist nun im Museum
von Sarnath zu besichtigen. Im verbliebenen Teil der
Säule finden Sie noch Inschriften, ein Edikt Ashokas.
Als Kapitell diente Ashokas Symbol von vier mit dem
Rücken aneinander gesetzten Löwen. Das moderne Indien
übernahm sie als neues |
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Dharmarajika
Stupa |
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Staatssymbol. Am unteren Teil der Säule Können Sie die
Darstellungen eines Löwen, eines Elefanten, eines Pferdes und
eines Bullen sehen. Der Löwe soll die Tapferkeit darstellen,
der Elefant steht für den Traum von Buddhas Mutter, den sie
vor der Geburt ihres Kindes hatte, und das Pferd erinnert
daran, daß Buddha sein Elternhaus auf dem Rücken eines Pferdes
verließ, um die Erleuchtung zu suchen. |
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Ashoka-pillarDas
Museum: Neben vielen anderen interessanten
Ausstellungsgegenständen steht in dem ausgezeichneten
Museum von Sarnath auch das Kapitell der Ashoka-Säule.
Sie können sic hunter anderem aber auch Figuren und
Skulpturen aus den verschiedenen Perioden der Stadt
Sarnath, und zwar aus der Zeit Marathen, Kushana, Guptas
und aus späterer Zeit, ansehen. Ferner stehen in dem
Museum die älteste |
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Ashoka-pillar |
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Buddhafigur, in den
unterschiedlichsten Haltungen aus dem 5. und 6.
Jahrhundert sowie zahlreiche Darstellungen von
Hindugöttern (Saraswati, Ganesh und Vishnu) aus dem 9.
bis 12. Jahrhundert.
Weitere Sehenswürdigkeiten: Schauen Sie sich einmal den
neuen Tempel der Maha Bodhi Society an; er wird auch
Mulgandha Kuti-Vihar genannt. Im Innern Können Sie
einige Fresken sehen, die von einem japanischen Künstler
gemalt wurden. |
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Sarnath-Museum |
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Bei diesem Tempel steht auch ein Bo-Baum, der Ableger eines
Baumes aus Anuradhapura in Sri Lanka, der wiederum ein Ableger
des Baumes sein soll, unter dem Buddha erleuchtet wurde. Die
Steine in dem Park neben dem Tempel sind die Überreste des
Klosters (vihara), das früher einmal an dieser Stelle stand.
Unter den Mangobäumen finden Sie einen Wildpark |
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