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Indien: Wissenswertes

Auch bei Reisen nach Indien kommt die allgemeine Regel für die Reisenden zur Anwendung: Nehmen Sie so wenig wie möglich mit. Es ist immer besser festzustellen, dass man etwas nicht mit hat, als dass man zuviel mit hat und es nicht los wird. Im Süden von Indien können Sie das ganze Jahr über mit einem “hemdsärmeligen” Wetter rechnen, während es im Norden so kühl werden kann, dass Sie unbedingt einen Pullover oder eine Jacke benötigen. Jedenfalls gilt dies dort für die Winterabende. Ganz im Norden nähern sich dann die Temperaturen dem Gefrierpunkt. In dieser Zeit werden Sie dort alles anziehen, was Sie mit haben. Bedenken Sie, dass in Indien Kleidung einfach und preiswert gekauft werden kann. Sie können sich Garderobe von der Stange kaufen oder in einer der vielen Schneidereien billig anfertigen lassen. Die Großstädte haben ein vielfältiges Angebot an aktueller Mode zu bieten, die mittlerweile auch den Westen erobert hat, aber in Indien natürlich viel günstiger zu erstehen ist.     (Die lokalen Kollegen von Indo Vacations helfen Ihnen mit wertvollen Tips gerne weiter).

Ein Bekleidungsstück sollten Sie gleich nach Ihrer Ankunft in Indien anfertigen lassen: eine der leichten Hosen, die wie eine Schlafanzughose aussehen. Schnell werden Sie herausfinden, dass sie viel angenehmer zu tragen sind als eine Jeans, und der Preis ist unschlagbar günstig.  Auf angemessene Kleidung legt man in Indien besonderen Wert, genauso wie in anderen asiatischen Ländern. Daran, dass Männer aus westlichen Ländern gern Shorts tragen, hat man sich wohl oder übel gewöhnt und hält es für eine Eigenart der Europäer. Aber Frauen sollten sich äußerst unauffällig kleiden (so möglich wie wenig vom Körper zeigen). Das Gepäck für eine Reise nach Indien sollte u.a. enthalten:

Unterwäsche und Badehose oder Badeanzug, ein Paar Jeans und ein Paar Shorts,
Einige T-Shirts oder kurzärmelige Hemden, einen Pullover für kühle Nächte,
ein Paar Turnschuhe oder feste Schuhe, Sandalen oder Flip-Flops,
eine leichte Jacke oder Regenzeug und eine Garnitur “Ausgeh-Kleidung”.
Außer der Kleidung noch:
Waschzeug,
Nähzeug und Medikamente,
eine Sonnenbrille und
ein Vorhängeschloß.

Zur Ausrüstung sollte auch ein Regenschirm gehören, wenn Sie während des Monsuns in Indien sind. Es ist zwar äußerst lästig, einen Schlafsack mit sich herumzutragen, aber er ist äußerst nützlich, um im Notfall darin zu schlafen (z. B. wenn die Bettwäsche im Hotel einmal nicht so einwandfrei ist). Auch als Kissen bei langen Zugfahrten oder als Sitz während langer Wartezeiten auf Bahnsteigen und als Decke in Hotels (die man in billigen Hotels nur selten bekommt) eignet sich ein Schlafsack. Beabsichtigen Sie, im Norden auf eine Trekking-Tour zu gehen, dann ist ein Schlafsack unerlässlich. In Indien ist das Ausleihen einer Trekking-Ausrüstung nicht so einfach wie in Nepal. Einige erfahrene Traveller schwören auf eine Plastikplane. Sie soll unter anderem gegen Flöhe in unsauberen Hotelbetten schützen. Seife, Zahnpasta und andere Toilettenartikel werden Sie in Indien ohne Mühe einkaufen können. Schwieriger wird es bereits bei Toilettenpapier, wenn Sie sich nicht gerade im Bereich von Großstädten aufhalten. Nützlich ist auch ein Stöpsel für den Abfluss von Waschbecken. Die fehlen in Indien in den meisten Hotels. Damen werden Schwierigkeiten haben, wenn Sie Tampons kaufen wollen. Die sind fast nur in Großstädten zu bekommen. Auf Rasierzeug kann beim Packen verzichtet werden. Überall findet man nämlich Friseure, die Kunden für wenig Geld gern rasieren. Außerdem ist ein Friseurbesuch immer wieder ein besonderes Erlebnis. Mehrere Arbeitsgänge gehören dazu, bis schließlich als krönender Abschluss die Einbalsamierung mit Rasierwasser ansteht. Die Düfte werden allerdings kaum Ihren Vorstellungen entsprechen. Manchmal reicht man den Kunden ein dampfendes Frotteetuch und pudert sie hinter her mit Talkum ein. Für wenig Geld sind Sie bei einem indischen Friseur nicht nur glatt rasiert, sondern auch über den neuesten Stadtklatsch unterrichtet und wissen, wo man gut wohnt und isst.

Sie werden sich sicher auch fragen, was für ein Gepäckstück Sie nach Indien mitnehmen sollen. Nun, für Traveller mit wenig Geld wird es sicher ein Rucksack sein. Er hat sich fast überall als praktisch erwiesen. Um ihn ein wenig besser gegen Diebe abzusichern, sind angenähte Schlaufen gut, mit denen man dank eines Vorhängeschlosses die Öffnung sichern kann. Eine neue Art von Rucksäcken bietet die Möglichkeit, die Träger in einer Reißverschlusstasche unterzubringen, sodass man mit wenigen Handgriffen den Rucksack in eine Reisetasche verwandeln kann. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass so ein Gepäckstück ohne die üblichen Beschädigungen transportiert wird sondern vor allem, dass gar nicht erst Vorurteile gegen Rucksackreisende entstehen können. Zudem übernehmen einige Fluggesellschaften keine Haftung mehr bei Diebstählen oder Beschädigungen von Rucksäcken. Die nächste Alternative ist eine große Umhängetasche. Ist innen alles in einzelnen Plastiktüten verpackt, verliert man auch bei größeren Taschen die Übersicht nicht.

Unterhaltung
Was macht man an einem Abend, nachdem es bereits dunkel geworden ist und Pläne fürs Ausgehen geschmiedet werden müssen? Indien kann im großen und ganzen nicht mit einem sehr aktiven Nachtleben aufwarten. Selbst Bombay, Indiens kosmopolitischste Stadt, verfügt über begrenzte Unterhaltungskapazitäten. Doch wer entsprechend vorbereitet ist, muß seine Nacht keinesfalls nur mit der Lektüre eines Buches verbringen.

Heimkost
Besucher werden feststellen, daß Inder liebenswerte Gastgeber sind, und es bedarf sehr wenig, um von ihnen zu einem Mahl nach Hause eingeladen zu werden. Dies ist dann meist das Abendessen, und es wäre ziemlich unhöflich abzulehnen, besonders in Anbetracht dessen, daß man einen Einblick in die Lebensweise der Inder erhält. Das Abendessen wird wahrscheinlich ein indisches Mahl sein, da man annimmt, daß der Gast authentische indische Küche kosten möchte, und auch weil die meisten Familien am vertrautesten damit sind. Dem Essen selbst geht reichliches Trinken und Reden voraus, und anschließend verläßt man seine Gastgeber am besten so schnell wie möglich.

Da man quasi ein Ehrengast ist, wird man den Familienmitgliedern vorgestellt. Es gilt, ein Geschenk mitzubringen und den Damen nicht die Hand zu geben, es sei denn, diese strecken sie zuerst aus.

Keine Einladung? Wohnt man in einem der besseren Hotel, ist es wahrscheinlich, daß eines seiner Restaurants indische Musik und Tanz darbietet (meist das indische Restaurant). In alle großen Städten werden zudem Tanzvorführungen speziell für Touristen veranstaltet. Es handelt sich jedoch meist um reinen Kitsch, der wenig mit Indiens großen Tanztraditionen zu tun hat. Die besten Volksdarbietungen bekommt man in den Restaurants der Hotels Goas zu sehen, wo eine muntere Mischung portugiesischer und indischer Rhythmen für Stimmung sorgt. An Orten wie in Mandawa, Rajasthan findet vor dem Abendessen auf dem Rasen eine lebhafte Feuertanzprozession statt. In ganz Rajasthan sind Puppenshows zu sehen, und wenn eine Themenparty veranstaltet wird, sollte man daran teilnehmen (etwa eine Maharaja-Party). In Bombay, Delhi und besonders in Madras haben die in den Restaurants dargebotenen Vorführungen einen unverkennbar klassischen Charakter.

Im Winter wird in allen Stadtauditorien eine große Anzahl von Darbietungen zur Aufführung kommen, die von bestem klassischen Tanz und Musik bis zu Modeschauen und Schönheitswettbewerben reichen. Dies ist auch die Zeit, in der internationale Künstler die Städte besuchen, und wenn man sich Karten besorgen kann (man erkundige sich beim Hotelportier), erwartet einen spektakuläre Unterhaltung.

In den großen Städten werden nicht nur lokale Theatertraditionen gepflegt, sondern auch englische Stücke zur Aufführung gebracht. Einige sind von sehr hoher Qualität, und es gibt viele Broad-way-Adaptationen.
Sogenannte Star Nites werden für wohltätige Zwecke organisiert; manche
der Stars aus Bombay tanzen hier zu ihren Lieblingshits und rezitieren Dialoge aus ihren Filmen. Eine unterhaltsame Angelegenheit.

Manche Städte veranstalten fesselnde audiovisuelle Vorführungen, die leicht verdauliche historische Hintergrundinformationen zu Sehenswürdigkeiten bieten. Besonders empfehlenswert ist etwa die Show in Delhis Red Fort, wo die Geschichte der Moguln und Briten in Indien bis zur Zeit der Unabhängigkeit aufgerollt wird. In Ahmedabads Sabarmati Ashram wird die Lebensgeschichte Mahatma Gandhis dargestellt, und in Port Blair auf den Andamanen Inseln entfaltet sich der indische Freiheitskampf vor der Kulisse des Cellular Jail aufs neue. Die Glitzerwelt der indischen Gesellschaft gilt es, am Abend in den Diskotheken zu entdecken. Mit Ausnahme von Bangalore befinden sich diese meist in den Hotels der größeren Städte, und in Madras wird ein Coffeeshop am Wochenende in eine Tanzfläche verwandelt. In Delhi und Bombay sind Diskotheken nur Mitgliedern und Hotelgästen vorbehalten, warten jedoch mit der neuesten Musik und schicken Interieurs auf sowie mit Discjockeys, die sich auf die Stimmung der Gäste einlassen. Der neueste Diskotrend sind sogenannte Club Lounges mit Laseranlagen und Videobildschirmen.

Die Nachtklubs der Hotel und größeren Städte servieren gute Gerichte und unterhalten meist mit einer Band und Tanzparkett. Die Bands sind gewöhnlich ganz passabel, und Indien kann zahlreiche Poptalente wie Alisha Chinai (Indiens Madonna) und Remo Fernandes vorweisen. Hervorragende Vorführungen werden auch um Weihnachten und Neujahr mit internationalen Künstlern gegeben.

Hotelbars und Filme
Hotelbars können höchst anregende Plätze sein, besonders jene mit informellen Sitzgelegenheiten, doch die Cocktails sind oft teuer.

Natürlich gibt es immer das Kino. Die meisten Kinotempel zeigen Hindi-Filme und nur wenige englische Streifen. Doch die hoteleigenen Videokanäle bieten Unterhaltung auf Hindi und englisch, und MTV, Star, BBC und CNN werden rund um die Uhr ausgestrahlt.

In den meisten Touristenstädten kann man keine Unterhaltung erwarten, abgesehen von den üblichen Kultur-shows samt Mahl. Das Beste wird in Bombay und Delhi offeriert und in gewissem Maße in Kalkutta, Madras und Bangalore. Von Touristen frequentierte Orte wie Jaipur, Aurangabad, Khajuraho oder Varanasi haben kein nennenswertes Nachtleben.

Fotoapparate und Filmkameras:

Negativfilme sind heute fast überall in Indien zu bekommen. Auch das Entwickeln und die Fertigung von Abzügen ist kein Problem mehr. Das ist meist auch recht preiswert und qualitative ebenfalls annehmbar. Wer Dias möchte, muss sich Filme mitbringen, und zwar genügend, denn Indien bietet unendlich viele reizvolle Motiv. Findet man in Indien einmal Diafilme, sind sie meist sehr teuer. Die Entwicklung ist hingegen problemlos möglich, die Qualität ganz gut. Die Filmhersteller weisen oft darauf hin, dass belichtete Filme besser sofort entwickelt werden. Das ist aber nicht unbedingt nötig. Die Qualität bleibt ohne Beeinträchtigung sogar in der heißen Jahreszeit in Indien über Monate erhalten.

Die vielen Fotogeschäfte in Indien sind durchaus in der Lage, kleinere Reparaturen auszuführen, wenn Sie Probleme mit Ihrer Kamera haben. Dagegen bereitet das Fotografieren selbst einige Schwierigkeiten. In der trockenen Jahreszeit verhindert der Dunst scharfe und kontrastreiche Aufnahmen. Nicht immer gelingt eine  gewünschte Aufnahme dann in gewohnter Güte. Alles sieht verwaschen und flach aus, auch wenn Sie einen Filter benutzen. In den Bergen sollten Sie die extreme klare Luft und die Lichtintensität berücksichtigen, die die Aufnahmen leicht überbelichtet erscheinen lassen. Auch bei der Wahl des Objektes ist in Indien einiges zu beachten. Alle militärischen Anlagen fallen unter ein Fotografierverbot. Dazu können auch Brücken, Flughäfen und Bahnhöfe gehören. Sind Sie sich einmal nicht ganz sicher, dann fragen Sie besser jemanden. Im allgemeinen lassen sich die Inder gern ablichten. Vorsicht ist nur bei Moslemfrauen geboten. Auch hier gilt: Im Zweifelsfalle fragen.

Diverses Wissenswertes über Indien:
Es ist immer wieder erstaunlich, welche Gegenstände man plötzlich unterwegs vermisst und dann sagt: “Ach, hätte ich doch noch dieses oder jenes mitgenommen!”. Dazu gehört auch ein Vorhängeschloss, das manchmal sogar unerlässlich ist. Viele der einfachen Hotels haben an den Zimmertüren nämlich nur einen Haken und ein Vorhängeschloss. Um das Gewissen zu beruhigen, ist es wesentlich besser, ein eigenes Schloß zu benutzen als das vom Hotel. Verwendungsmöglichkeiten für ein Schloss gibt es viele. Damit lässt sich z.B. das Gepäck an der Ablage im Zug befestigen, war zwar keine absolute Sicherheit gegen Diebstahl bietet, aber auf Diebe abschreckend wirkt. Dann ist da noch der Gummistopfen für die Abflüsse in Waschbecken und Badewannen. Haben Sie schon einmal versucht, Wäsche in einem Waschbecken ohne Stopfen für den Abfluss zu waschen? In der größten Not hilft dann nur noch ein Strumpf, der notdürftig den Abfluß verschließt. Schließlich, der notdürftig den Abfluss verschließt. Schließlich ist noch das Taschenmesser (Schweizer Armeemesser) zu erwähnen. Es eignet sich für fast alles, besonders aber zum Schälen von Früchten. Einige erfahrene Traveller singen auch ein Loblied auf einen kleinen Tauchsieder, um selbst Wasser abkochen zu können.

Das heiße Klima in Indien erfordert besondere Verhaltensweisen. Wichtig ist zunächst ein Sonnenhut. Begeben Sie sich in der heißen Zeit in Indien ins Freie, dann ist der Vergleich nicht abwegig, dass Sie der Sonne Ihren Kopf als Amboß darbieten. Eigentlich spüren Sie die Sonne gar nicht besonders. Sie ist aber da. Wichtig ist auch der Rat, stets eine Flasche mit einem Getränk und Wasserentkeimungsmittel bei sich zu haben. In der Hitze Indiens benötigen Sie mehr Flüssigkeit als zu Hause. Unzählige Tassen Tee, Früchte und in Flaschen abgefüllte Getränke reichen da nicht immer aus. Die Entkeimungsmittel für Wasser sind nicht immer ganz verlässlich, man wird aber – wie bereits erwähnt – im Ernstfall Prioritäten setzen müssen.

Indische Kleidung - Wissenswertes
In Indien gilt es, leichte Kleidung mitzuführen, und man kommt mit wenigen Stücken aus. Wäschereien arbeiten sehr schnell – man erhält seine Wäsche meist am selben Tag zurück.
In den Wintermonaten sind im Norden des Landes Wollsachen erforderlich. Während in den Bergen dicke Wollkleidung notwendig ist, genügen leichte Wollsachen in der Ebene. Da die meisten Häuser nicht beheizt werden, ist warme Kleidung vonnöten, wenn man jemanden besucht. In den anderen Teilen des Landes ist leichte Baumwollkleidung ausreichend (in den Bergen braucht man jedoch leichte Wollsachen).
Legere Kleidung ist meist angebracht, doch ein semiformelles Outfit kann von Vorteil sein, da Inder gerne Partys geben. Formelle Kleidung für Männer bedeutet lange Ärmel und eine Krawatte; ein Jackett ist jedoch nicht erforderlich.Viele Kleidungsstücke kann man zu extrem günstigen Preisen im Lande erstehen.
Die Schuhe sollten eher komfortabel als elegant sein. In den Städten wird man nicht viel zu Fuß unterwegs sein, wohl aber an Sehenswürdigkeiten. Ein Hut als Sonnenschutz ist ratsam (wie auch ein Sonnenschutzmittel).
Es empfiehlt sich, Kosmetika mitzubringen, da internationale Marken in Indien nicht erhältlich sind und lokale Produkte (Shampoos, Seifen, Cremes und dergleichen) nicht internationalen Qualitätsstandards entsprechen.

Nicht wenige Indienreisende beginnen schon unterwegs mit dem Tragen indischer Kleidung, denn es zeigt sich, dass die beliebteste Kleidung in der westlichen Welt – Jeans und T-Shirt – doch nicht für alle Gegenden Indiens ideal ist. Das bekannteste aller indischen Kleidungsstücke ist wohl der Sari. Er kann von fast allen Frauen, auch von denen aus der westlichen Welt, getragen werden. Dieses zudem äußerst anmutige Gewand besteht nur aus einer einzigen Stoffbahn, ein wenig breiter als ein Meter und zwischen fünf und neun Meter lang (durchschnittlich ist er sechs Meter lang). Er wird ohne jegliche Hilfsmittel wie Knöpfe, Nadeln oder Schlaufen getragen und sieht dennoch attraktiv und stets ordentlich aus. Die recht knapp geschneiderte kleine Bluse, die unter dem Sari getragen wird, heißt Choli. Das eine Ende des Saris, das über die Schulter der Trägerin geschlagen wird, wird Pallav oder Palloo genannt. Die Möglichkeiten, Saris in Farbe und Form zu variieren, sind vielfältig. Aber Indien hat auch noch weitere Damenmoden zu bieten. So tragen die Sikh-Frauen Hosen, die einem Schlafanzug ähneln und die in der Hüfte und an den Fesseln eng zusammengehalten sind. Diese Hosen heißen Salwars, und über ihnen tragen die Sikh-Frauen eine lose flatternde Tunika, die Kameez. Die Churidhar ähnelt der Salwar, ist aber an der Hüfte enger geschnitten. Hierzu trägt man als Oberteil ein kragenloses oder ein höchstens mit einem Mandarinkragen ausgestattetes Hemd, das Kurta genannt wird. Dies ist ein Kleidungsstück, das nicht nur bei Indern und Inderinnen beliebt ist, sondern Anhänger auch im Westen fand.

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Die Mehrheit der indischen Bevölkerung trägt zwar immer noch die traditionelle Kleidung, langsam setzt sich aber auch bei den Indern die westliche Kleidung durch. Blickt man einmal in den Anzeigenteil der Zeitungen, dann stellt man fest, daß die Hersteller der Textilbranche sehr stark für die westliche Garderobe, bestehend aus Anzug und Hemd, werben. Hierbei hat man den konventionellen Anzug samt Oberhemd, alles natürlich maßgeschneidert, im Auge. Der traditionelle Lungi, der früher nur im Süden beheimatet war, wo er auch seinen Ursprung hatte, wird heute sowohl von Männern als auch von Frauen getragen. Er besteht nur aus einem Stück Stoff, das um die Hüfte geschlungen wird, ähnlich wie der Sarong. Ein Dhoti dagegen ist ein etwas formelles Kleidungsstück. Die einem Schlafanzug ähnelnden Hosen, die die Landbevölkerung trägt, heißen Lenga. Die gestreiften Pyjamaanzüge sind zwar sehr bequem, werden aber hinlänglich als Kleidungsstücke unterer Bevölkerungsschichten angesehen. Ganz sicher ist man damit nicht richtig für einen Besuch in einem teuren Restaurant oder gar im privaten Rahmen angezogen. Hinzu kommen unendlich viele religiös bedingte und regionale Trachten, wie die außerordentlich prächtigen Hemden aus Rajasthan mit den kleinen eingesetzten Spiegeln und die Kleider aus anderen farbenfrohen Stoffen. In Ladakh tragen die Frauen wunderschöne tibetanische Trachten mit hohen Hüten. Die Männer tragen dort lange Gewänder, die wie ein Talar aussehen. Die Moslemfrauen verhüllen sich nahezu völlig und sind nicht sehr modebewusst, ganz im Gegensatz zu den Frauen, die dem Hinduismus angehören. Die ganz traditionsbewussten Moslems tragen die alles bedeckende, wie ein Zelt anmutende Burkha.

Die Bevölkerung des alten Indien muß sehr modebewußt gewesen sein – betrachtet man die Kunstwerke aus jener Zeit. Baumwollstoffe sind in Indien stets gewebt worden und waren die Bekleidung der Massen, während sich die Reichen in Seide hüllten. Kunstvolle Kopfbedeckungen und Schmuck waren an der Tagesordnung, Stickereien jedoch seltsamerweise von untergeordneter Bedeutung. Die ältesten bekanntesten indischen Kleidungsstücke bestanden aus Tüchern, die um den Körper geschlungen wurden.

Die Länge des Stoffs variierte entsprechend dem Einsatz des Tuchs. Frauen verwendeten ein Stück als Bluse, ein anderes als kurzen Sari oder als Hemd, das an der Taille unter den Sari geschoben wurde; in manchen Regionen schlang man ein langes Tuch um die Taille, das auch den Oberkörper bedeckte und somit eine Bluse überflüssig machte. Männer trugen meist ein Lungi (Stück Tuch), wie es immer noch im Süden der Fall ist, oder ein Dhoti (ein Stück Tuch, das an der Taille gefaltet und durch die Beine zogen wird, um eine Dreiviertelhose zu bilden, die – hat man sich einmal daran gewöhnt – sehr komfortabel sein kann). Das Dhoti ist immer noch sehr verbreitet, besonders auf dem Land. Manner bedeckten selten die obere Hälfte ihres Körpers, obwohl sie einen Schal trugen sowie einen Turban.

Viel von dem überdauert bis heute, inzwischen hat jedoch die indische Gesellschaft zu einer modifizierten Version des frühen Bekleidungsstils gefunden. Das Bekleidungsstück, das sich am längsten gehalten hat und auch weiterhin ohne größere Veränderungen Beliebtheit genießt (und auch Anschläge der Haute-couture-Schneider des Westens überleben konnte) ist der Sari. In seiner verbreitetsten Form wird der sechs Meter lange Sari heute mit einer Bluse und einem Unterrock getragen. Er wird vorne gefaltet und in den Rockbund des Unter rocks gesteckt, wobei ein Ende über die Schulter geschlagen wird, um sein Pallav (kunstvolles Endstück) zu präsentieren. Auf diese Weise gibt der Sari die Taille frei und schmeichelt den allermeisten Figuren.

Es gibt natürlich regionale Variationen in der Art, wie der Sari getragen wird: In den westlichen Bundesstaaten wird er solcherart angelegt, daß das Pallav den Oberkörper und den Bauch bedeckt; in Maharashtra ist er statt sechs
Meter neun Meter lang und wird zwischen die Beine gesteckt. Halbsaris werden in Assam und von jungen Mädchen im Süden getragen.

Unter den zahlreichen verschiedenen Stoffen und Motiven, die charakteristisch für jede Region sind, gelten manche als so exquisit, daß sie als Familienerbstücke weitergereicht werden. Indische Stoffe sind übrigens seit dem 19. Jahrhundert ins Ausland exportiert worden, und es war die Maharani von Cooch Behar (die Mutter von Rajmata Gayatri Devi von Jaipur), die die Franzosen beauftragte, sechs Meter lange Chiffonsaris zu fertigen. Seitdem gilt dieser Sari als besonders elegant. Die Bekleidung der Frauen des Punjab ist das Salwar-kameez (ausgebeulte

Hosen, die mit einem langen Hemd getragen werden). Die Frauen Kaschmirs und Himachals legen ein ähnliches Kleidungsstück an, während in Lucknow die ausgebeulten Pyjamas durch enge Leggings ersetzt werden, die am Fußknöchel Falten werfen, welche – wie der Name (Churidar) andeutet – Reifen gleichen. Dieses Bekleidungsstück ist so komfortabel, daß es nun rasch im ganzen Land Verbreitung findet.

In Rajasthan tragen die Frauen einen langen Rock mit zwei Blusen und einem Dupatta (ein loses Tuch, das über beide Schultern geschlungen wird), das einem Halbsari gleicht.

Weitere Variationen der Bekleidung existieren in den nordöstlichen Bundesstaaten. In Meghalaya bevorzugen die Frauen das Jyensyem (ein Kleid, das aus zwei knöchellangen Tüchern besteht, die an den Schultern verknotet sind). In Arunachal, Nagaland und Mizoram tragen sie ein um die Taille geschlungenes Tuch, das wie ein Rock bis zum Fußknöchel herunterreicht und eher dem Lungi der Männer des Südens gleicht.

Im gesamten Nordosten verwenden die Menschen Schals, die meist zu Hause handgewebt werden. Die Motivauswahl gibt Aufschluß über das Dorf, in dem der Schal gefertigt worden ist, sowie über die Familie und den Reichtum des Trägers (gemessen an der Anzahl der im Besitz befindlichen Yak-Tiere). Letzteres ist heute jedoch nicht mehr der Fall.

Die Männer haben im allgemeinen westliche Kleidung akzeptiert (allerdings folgen nur wenige Frauen diesem Beispiel, und lediglich in Delhi, Bombay, Goa und in einigen Großstädten sieht man westlich gekleidete Inderinnen), und Hemden und Hosen gehören zum alltäglichen Anblick, besonders in den Städten. Man sieht dort nur sehr konservative ältere Männer, die Lungi und Dhoti tragen. Auf dem Lande sind diese Kleidungsstücke noch verbreitet. In ihrer Freizeit und zu Hause bevorzugen die meisten Männer den komfortableren Pyjama und den Kurta. Aufgrund des derzeitigen ethnischen Revivals ziehen Männer auch wieder den eleganten Churidar-kurta an, und Politiker zeigen sich gerne im Pyjama-kurta, da er beim Volk gut ankommt.

Dobi Wallahs: Das Waschen der Kleidung wird während einer Indienenreise kein Problem sein. Sie benötigen kaum mehr als eine Garnitur zum Wechseln. Denn täglich klopft ein dienstbarer Geist an Ihre Zimmertür, um die arg verstaubte und unansehnliche Kleidung des Vortages abzuholen. Es ist fast ein Wunder, dass Sie diese verschwitzten und unappetitlichen Stücke am Abend des gleichen Tages frisch, sauber und gebügelt zurückerhalten. So liebevoll behandelt, wie es dank Technik und Chemie in Heimischen Gefilden kaum der Fall sein dürfte. Dafür bezahlt man dann kaum mehr als 1 Euro  Was aber geschah mit Ihrer Wäsche zwischen dem Abholen und der Rückgabe?

Eines steht fest:
Mit einer Waschmaschine kam sie ganz sicher nicht in Berührung. Zunächst wird alles, was gewaschen werden soll, zum Dobi Ghat getragen. Ein Ghat ist ein Platz, an dem Wasser verfügbar ist, und ein Dobi ist ein Wäscher. Daraus ergibt sich, das Dobi Ghat der Ort ist, an dem Wäscher ihren Beruf ausüben. In den Großstädten nimmt ein Dobi Ghat erstaunliche Ausmaße an, an dem Hunderte von Dobis ihrer Beschäftigung nachgehen und Tausende von Kleidungsstücken bearbeitet werden.

Zunächst werden die Kleidungsstücke nach Farben sortiert: all die weißen Hemden zusammen, die grauen Hosen, die roten Röcke, die Blue Jeans usw. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem in der westlichen Welt entweder alles hoffnungslos durcheinander wäre oder ein Computer eingesetzt werden müsste. Die Kleidungsstücke werden dann für einige Stunden in Seifenwasser gelegt. Danach wird der Schmutz buchstäblich aus ihnen herausgeschlagen. Keine noch so ausgeklügelte Waschmaschine mit vielen Waschprogrammen zaubert die Wäsche so sauber wie ein erfahrener Dobi. Allerdings hat man das Gefühl, die Kleider seien nach mehrmaliger Behandlung durch einen Dobi etwas dünner geworden. Knöpfe zerbrechen leicht bei dieser Waschart, nehmen sie sich einige Ersatzknöpfe mit. Sind sie sauber gewaschen, werden die Kleidungsstücke auf kilometerlangen Wäscheleinen der indischen Sonne ausgesetzt und dann zu den Unterständen gebracht, wo die “Heimbügler” ihrem Dienst nachgehen. Hunderte pressen die Eisen mit einem Geschick auf Jeans, Hemden usw., daß Sie Ihre Wäsche zurückbekommen wie niemals zuvor. Aber man beschränkt sich mit dem Bügeln nicht nur auf Jeans und Hemden. Nein hier wird alles gebügelt, auch die Socken und Unterwäsche. Alles kommt fein mit einer Bügelfalte zurück. Aber erst jetzt beginnt das indische Wunder. Zwischen den Tausenden und Abertausenden von Stücken werden Ihre Socken, Ihre Unterhosen, Ihre Hemden herausgepickt und finden den Weg zurück in Ihr Hotelzimmer. Interessiert Sie, wie das geschieht? Dann lassen Sie sich sagen, daß es eine Markierung gibt, die nur den Dobis bekannt ist und die dem großen Durcheinander ein gutes Ende bereitet. Man erzählt sich sogar, dass durch diese sagenhafte “Dobi Markierung” Diebe ausfindig gemacht werden konnten.

Diebstähle:
Wird Ihnen in Indien etwas gestohlen, entstehen Unannehmlichkeiten. Nicht so sehr, weil Indien ein Land voller Diebe ist, sondern eher wegen der Tatsache, dass endlose Formalitäten auf Sie zukommen, wenn Sie auf Ersatz bestehen. Wird Ihnen gar der Paß gestohlen, müssen Sie möglicherweise eine lange Strecke bis zur Botschaft oder zum Konsulat zurücklegen. Reiseschecks lassen sich nach Verlust ersetzen; dennoch sollten Sie alles dafür tun, um Diebstähle zu vermeiden. Dies beginnt damit, dass Sie immer Ihr Zimmer verriegeln, insbesondere in Kleineren Hotels. Dies möglichst mit einem eigenen Schloss. Lassen Sie die wichtigen Dokumente (z. B. Pass, Tickets, Impfzeugnis, Geld, Reiseschecks) nie im Hotelzimmer. Die sollten immer am Körper getragen werden. Dies lässt sich bequem erreichen mit einer festen Ledertasche am Gürtel, einem Brustbeutel oder Innentaschen in Hosen. Bei Nachtfahrten sollten Sie diese Dinge stets am Körper tragen und die Gepäckstücke am Gepäcknetz mit einem Schloss sichern. Laufen Sie niemals mit einer Umhängetasche herum, in der sich Ihre Wertsachen befinden. Besondere Vorsicht ist in den überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln geboten. Die flinken Diebe in Bombay haben sich nämlich auf Rasierklingen spezialisiert, mit denen sie Taschen aufschlitzen. Die Diebe konzentrieren ihre Aktivitäten natürlich auf die Orte, die besonders von Touristen angesteuert werden. Dazu gehören auch die Züge, d.h. die Strecken, auf denen die meisten Touristen unterwegs sind: der Delhi-Agra Express, Delhi-Jammu Tawi, Delhi-Kalkutta und Delhi-Bombay. Aber nicht nur in den Zügen, sondern auch zu den Ankunfts- und Abfahrtszeiten, wenn auf den Bahnhöfen vermehrtes Gedränge herrscht, sollten Sie wachsam sein. Ein beliebter Trick ist der, dass genau in dem Augenblick, wo der Zug anrollt, Ihr Gepäck aus dem anfahrenden Zug fliegt, einem Kumpanen des Diebes in die Arme; der Dieb selbst springt dann schnell ab. Auf der Strecke Delhi-Jammu kommt vor allem die Technik der “sich schnell ansammelnden Menge” zur Anwendung. Blitzschnell versammeln sich viele junge Leute um Sie herum; sie alle arbeiten zusammen, und Ihr Gepäck verschwindet in Windeseile. Verschont bleiben auch nicht die Flughäfen, besonders bei nächtlicher Ankunft internationaler Flüge. Die Gauner wissen, dass Ihre Wachsamkeit durch lange Flüge und zunehmende Müdigkeit herabgesetzt ist. Da trifft man nette Menschen unterwegs in Bahn, Bus oder einer Stadt, kommt mit ihnen ins Gespräch und wird zu einer Tasse Tee eingeladen. Stunden später aber wacht man dann mit Kopfschmerzen auf und muss entdecken, dass das gesamte Gepäck und vor allem die Wertsachen verschwunden sind. Trinken Sie daher niemals ein Ihnen spendiertes Getränk, auch wenn der Gastgeber noch so freundlich ist, besonders dann nicht, wenn Sie allein reisen. Achten Sie aber auch auf Ihre Mitreisenden. Leider gibt es Reisende, die ihre Kasse mit fremdem Geld aufbessern. Plätze wie Goa sind ein besonders gefährdetes Gebiet. Schnell sind Ihre Wertsachen verschwunden, während Sie sich wohlig in den Wellen tummeln. Bedenken Sie, dass ganz besonders Rucksäcke relativ einfach zu durchsuchen sind. Bewahren Sie daher nie Wertsachen im Rucksack auf, vor allem nicht bei Flügen. Es gibt einige Sachen, die für einen Dieb sicher nicht von hohem Wert sein mögen, für Sie und Ihre weitere Reise aber sehr wichtig sind. Erwähnt seien nur die belichteten filme! In solchen Fällen hilft zwar keine Reise-Diebstahl-Versicherung; diese kann aber trotzdem sinnvoll sein, z.B. beim Diebstahl der Kamera.

Reiseschecks:

Trifft Sie das Unglück eines Diebstahls doch, so erleichtern einige Vorsichtsmaßnahmen dennoch Ihre Lage. Grundsätzlich werden alle Reiseschecks ersetzt. Dies hilft Ihnen aber zum Zeitpunkt des Diebstahls herzlich wenig, wenn Sie nämlich erst zu Hause bei Ihrer Bank den Ersatz beantragen können. Alles was Sie benötigen, ist sofortiger Ersatz. Und außerdem: Was tun Sie, wenn Sie einen Tag oder auch mehr erst verbringen müssen, um das nächste Büro oder die nächste Bank aufzusuchen? Einzige Antwort darauf ist die, stets eine eiserne Reserve an Geld an einem ganz anderen Platz verfügbar zu haben. Am gleichen Ort sollten auch die Nummern Ihrer Reiseschecks vermerkt sein und die Nummer Ihres Reisepasses und Flugtickets. American Express sagt von sich, dass sie überall und umgehend verlorene Reiseschecks ihrer Firma ersetzen. Immer mehr geschädigte Reisende machen aber die Erfahrung, dass dem nicht so ist, es sei denn, man trifft einige Vorsorgemaßnahmen. Auch die Banken erstatten Reiseschecks nicht immer, sobald der Betrag 1.000 US$ übersteigt. Ein guter Grund mehr, die Schecks kleiner gestückelt mitzunehmen. Nützlich ist auch der Nachweis, dass sofort nach dem Abhandenkommen der Schecks American Express telefonisch zu informieren. Dieser Nachweis sollte die Telefonnummer das American Express-Büros und die Uhrzeit und Datum enthalten. Vor allem aber trennen Sie stets die Schecks von der Bestätigung, daß Sie die Schecks kauften, worauf auch die Nummern der einzelnen Schecks vermerkt sind. Haben Sie dies nicht in Händen, so bekommen Sie innerhalb der nächsten Wochen keinen einzigen Geldbetrag ersetzt.
Bleibt unser Rat: Seine Sie stets wachsam! Aber seien Sie auch nicht allzu verunsichert, denn auch in anderen Ländern muss man leider solche negativen Erfahrungen machen – egal ob dies in Europa, Asien oder sonstwo ist.

Bücher:
Indien ist ein großartiges Land, um viel zu lesen. Da sind nicht nur die nicht enden wollenden Bus und Bahnreisen, sondern auch die vielen Buchhandlungen in den Großstädten, die dies ermöglichen. Daneben besteht noch ein großes Angebot an Literatur über Indien. Dies macht Ihnen vielleicht den Mund wässerig, bevor Sie fahren, oder lässt Sie Ihre Reise nochmals Revue passieren, nachdem Sie heimgekehrt sind. Breit gefächert ist auch das Angebot an Büchern über die indische Küche. Wer sich dafür interessiert, hat eine große Auswahl. Auch die indische Kunst wird in vielen Bänden dargestellt.

Indien gehört zu den Ländern der Welt, die die meisten englischsprachige Bücher herstellen. Nach den USA und England steht es ranggleich mit Kanada oder Australien. Zwischen all den Büchern werden Sie auch äußerst interessante Publikationen über das Land finden, die von indischen Verlegern veröffentlicht wurden. Diese Bücher sind in westlichen Ländern nur selten zu bekommen. Darüber hinaus verlegen die Inder Nachdrucke von Weltbestsellern, und dies zu Preisen, die weit unter denen in Europa liegen. Meistens sind sie billiger als in Europa. Vergleichen Sie dies einmal mit Buchpreisen in Ihrer Heimat. Erstaunlich dabei ist, daß auch neue Bücher in Indien sehr schnell veröffentlicht werden.

Ganja
Ja, von dieser Pflanze gibt es in Indien wirklich mehr als genug – viel zu viel! Shiva, der verheerteste Gott Indiens, soll einen großen Teil seiner Zeit damit verbracht haben, in seinem abgelegenen Heim im Himalaya Rauschgift zu rauchen. Daher ist es unmöglich, Ganja zu ignorieren. Es gab früher sogar Staatliche Haschisch-Läden, z.B. in Varanasi, Puri und Jaipur. Dennoch ist Rauschgift verboten, es sei denn, Sie sind ein Sadhu der Hindus oder benötigen es aus ähnlichen Gründen.

VORWAHLEN
Indien hat ein umfangreiches Selbstwählnetz. Nachstehend die Vorwahlen wichtiger Städte für Indien Touristen:
Agra: 0562, Ahmedabad: 0272, Aurangabad: 02432, Bangalore: 0812
Bhubaneshwar: 0674, Bhopal: 0755, Bombay: 022, Delhi: 011, Cochin: 0484, Gangtok: 0359, Guwahati: 0361, Gwalior: 0751, Hyderabad: 0842
Jaipur: 0141, Kalkutta: 033, Kota: 0744, Lucknow: 0522, Madras: 044
, Madurai: 0452, Mahaballipuram: 04113, Mysore: 0821 , Ooty: 0423
Panjim (Goa): 0832, Pune: 0212, Shimla: 0177, Srinagar: 0194, Thanjavur: 04362, Tiruchirapalli: 0431, Trivandrum: 0471, Udaipur: 0294, Varanasi: 0542

ANKUNFT (Ankommen in Indien)
Indien ist ein wichtiges Reiseziel auf den internationalen Flugrouten, und fast alle weltbekannten Fluglinien steuern dieses Land an. Europäische Destinationen liegen (nonstop) etwa acht Stunden entfernt.

Die wichtigsten Ankunftsstädte sind Bombay (die geschäftigste Mumbai), New Delhi, Madras (Chennai) und Kalkutta (Kolkatta). Internationale Gesellschaften fliegen zudem Hyderabad und Goa an. Die meisten Flüge nach/ab Indien sind gewöhnlich für den späten Abend oder den frühen Morgen angesetzt.

Wegen der Sicherheitsmaßnahmen an den Grenzen werden Überlandrouten nicht von kommerziellen Veranstaltern bedient. Es gibt keine regelmäßigen Schiffsverbindungen, obwohl einige Luxuskreuzer in indischen Häfen anlagen.

FLUGHÄFEN Indiens
Die internationalen Flughäfen sind mit modernen Einrichtungen ausgerüstet, Dienstleistungen werden ständig verbessert. Duty-free-Shops mit attraktiven Preisen, Restaurants und sogar Business Centres sind Standard.

Die Schlangen vor der Einwanderungsbehörde (Immigration Schalter in der Ankunftshalle) sind ziemlich lang und bewegen sich nur langsam vorwärts, besonders in der Nacht, wenn mehrere Flüge gleichzeitig landen. Die Gepäckbeschaffung geht schnell vor sich, und dem der nichts zu verzollen hat, bieten die grünen Ausgänge eine schnelle Alternative. Hat man etwas anzumelden, gilt es, mit den langsamen roten Ausgängen vorlieb zu nehmen; die Zollbehörden gehen manchmal sehr gründlich vor. Eine Departure Tax (Abflugsteuer) wird nicht mehr erhoben, da inzwischen dieser ein fester Bestandteil der Gebühren im Flugpreis inklusive ist.

FLUGLINIEN
Indiens internationales Flugservicenetz wird nicht mehr nur von Air India versorgt sondern von allen renommierten Airline der Welt.
es werden alle Kontinente angeflogen. Alle Airlines bieten erste Klasse, Business Class und Economy Class. Es gibt besondere Sommerspartarife sowie Stopover Tours. Das Inlandsflugnetz wird von den Indischen Airlines versorgt. Obwohl diese Fluggesellschaft auch Reisen in Nachbarländer anbietet, deckt sie in erster Linie den Subkontinent selbst ab. Indien Airlines war mal die zweitgrößte IATA-Gesellschaft außerhalb der USA. Für Besucher aus dem Ausland sind manche Sondertarife eine Attraktion. Der Discover-India-Tariff ermöglicht unbegrenztes Reisen für 21 Tage; India Wonderfares ermöglichen ein wöchige Flugreisen innerhalb einer der vier regionalen Sektoren (zusätzliche für Port Blair in Verbindung mit dem östlichen oder südlichen Sektor); die 21 tägige South India Exkursion bietet Ermäßigung auf bestimmte Tarife für die Sektoren Madras, Tiruchirapalli, Madurai, Trivandrum, Cochin, Coimbatore und Bangalore; der Youth Fare gewährt 25 Prozent Nachlaß auf den Tariffe für Passagiere zwischen 12 und 30 Jahren. (Viele dieser Angebote verschwinden leider nach und nach in Internet Zeitalter der Billigeangebote, welche von den Airlines Tag für Tag je nach Ihrer Kapazitäten geändert werden.

Indiens kleinere Zubringerfluggesellschaften fliegen zweitrangige Destinationen an und verbindet kleine, schlecht zu erreichende Ziele, die nicht von grossen Airlines abgedeckt werden.

ÖFFNUNGSZEITEN DER BANKEN
Banken haben meist montags bis samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet (am 2 & 4 Samstags geschlossen). In manchen Wohngegenden öffnen sie eventuell etwas früher oder am Abend und am Sonntag. Ein paar internationale Banken bieten einen 24 stündigen Fensterschalter für Auszahlungen.

STRÄNDE UND PARKS
Aufgrund seiner langen Küste bietet Indien eine Vielzahl von Strandreisezielen. Zu den entwickelten gehören Ahmedpur-Mandvi in Gujarat, verschiedene Strände in Goa mit Ferienanlagen aller Kategorien, Kovalam in Kerala mit Wessersporteinrichtungen und Kräutermassagen, Mahaballipuram in Tamil Nadu (das Meer ist zum Schwimmen zu rauh), Puri und Gopalpur (kein Baden im Meer) und Sea in Orissa sowie Digha in Westbengalen. Wassersport- und andere Einrichtungen sind in Kovalam und Goa am besten.

Die meisten Städte warten mit üppigen, gepflegten Parks auf, und sowohl Bangalore als auch Delhi wetteifern um die Bezeichnung ,,Gartenstadt”. Bombay hat seine Hanging Gardens, Kalkutta den umfangreichen Botanical Park und das Maidan mit erfrischenden Grünflächen.

ÖFFNUNGSZEITEN
Die allgemeine Arbeitszeit beginnt meist um 9.30 Uhr und endet um 17.30 Uhr (Montag bis Freitag). Die Mittagspause liegt gewöhnlich zwischen 13 und 14 Uhr. An Samstagen sind die meisten Ämter geschlossen, in Büros wird nur halbtägig bis 14 Uhr gearbeitet. Die meisten Inder betrachten es nicht als unhöflich, wenn man sie wegen Dingen, die die Arbeit betreffen, daheim anruft, weshalb die Privatnummern auf den meisten Firmenkarten angegeben sind.

Einkaufszentren öffnen meist um 10 Uhr und schließen um 19 Uhr, jene in Wohngegenden um 21 Uhr. Verschiedene Einkaufsgegenden sind an unterschiedlichen Tagen den Woche geschlossen.

MIETWAGEN
Mietwagenfirmen sind in Indien vor einigen Jahren eingeführt worden, haben sich jedoch noch nicht etablieren können. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, daß indische Straßen für ausländische Besucher weiterhin ein Labyrinth darstellen und die Verkehrsregeln mit solcher Chuzpe ignoriert werden, daß dem disziplinierten Fahrer die Knie schlottern. Fahrtziele werden auch nicht klar und beständig ausgeschildert, und gute Straßenkarten sind nicht erhältlich.
Die meisten Besucher ziehen es deshalb vor, Touristentaxis mit Fahrern zu mieten (auch auf Überlandrouten). Die Fahrgelder sind an westlichen Standards gemessen sehr preiswert. Unsere Reisebüros offerieren sowohl Wagen mit Chauffeur für einen Tag als für längeren Touren in fast allen Bundesländern Indiens & Nepal.

KLIMA: DIE BESTE REISEZEIT
Die beste Reisezeit ist in Indien der Winter, also die Monate von November bis März, doch auch Oktober und April sind noch größtenteils akzeptabel. In diesem Zeitraum ist es fast in ganz Nordindien ziemlich kalt, und die sonnigen, frischen Tage eignen sich fürs Sightseeing oder das Sonnenbaden am Pool. In den Küstengebieten verändert sich die Temperatur nicht sehr, doch die Luftfeuchtigkeit läßt im Winter nach.

Die Winterperiode fällt auch mit der Kultursaison in Indien zusammen, und in diesem Zeitraum sind die Tierreservate für Besucher geöffnet. Die Sommermonate sind in der indischen Ebene sengend heiß, und es ist nicht zu empfehlen, sich während des Tages nach draußen zu begeben. Doch dank der weitverbreiteten Klimaanlagen gestaltet sich das Reisen im Sommer nicht so anstrengend wie noch vor wenigen Jahren. Die meisten Menschen verbringen ihren Sommerurlaub in den Bergen. Der Regen erreicht Süd -und Ostindien im Juni, anderswo im Juli und dauert bis Anfang September. In dieser Periode ist das Reisen nicht zu empfehlen. Die durchschnittlichen Temperaturen (Grad Celsius) betragen in folgenden Touristenzentren:

 

Stadt

(Som) Max/Min

(Wint) Max/Min

Agra

45/21.9

31.7/4.2

Ahmedabad

43.7/23.3

36.2/14.8

Aurangabad

39/21.5

31.3/10

Bangalore

33/29

27/15

Bhopal

41/26

26/10

Bhubaneshwar

38/27.1

28.2/15.8

Bombay

33.3/22.7

29.5/19.4

Kalkutta

35.4/26

27.5/14.8

Cochin

35/22

32/20

Delhi

40.5/21

33.1/7.3

Goa

32.7/24

32.2/21.3

Guwahati

35/22

26/10

Gwalior

41.6/26.4

20.4/7.9

Hyderabad

39.4/22

22/13.8

Jaipur

40.6/25.8

22/8.3

Khajuraho

47/21

32/4

Leh (Ladakh)

30/5

8/-35

Lucknow

36.6/25

21.1/11.1

Madras

37/22.1

32/19.8

Manali

25/12

14.5/3.2

Ooty

22/10

21/5

Patna

43/21

20/6

Pune

40/26

29/19

Shillong

23.3/15

15.6/3.9

Shimla

27/14.5

16.5/5.2

Srinagar

29.5/10.6

7.3/-1.9

Trivandrum

32.2/26.6

36.2/18.9

Udaipur

33.6/25

22/8.3

Varanasi

46/32

15.5/5

 

KREDITKARTEN
Die großen internationalen Kreditkarten werden in Indien akzeptiert. Während Hotels die meisten Kreditkarten annehmen mag dies nicht auf kleinere Geschäfte zutreffen, die entweder keine oder nur die bekannteren Karten wie American Express, Diners oder Visa willkommen heißen. Man sollte etwas Bargeld in USD / Euro mit sich führen und auch etwas Bargeld in indischer Währung.

WÄHRUNG
Die indische Währung ist die Rupie (meist als Rs abgekürzt), die aus 100 Paise (p) besteht. Etwa Rs 65 - 70 stellen den Gegenwert eines Us-Dollars dar. Münzen sind zu 5. 10. 25 und 50 Paise sowie zu 1 und 2 Rupies erhältlich. Banknoten gibt es in den Beträgen Rs 1,2,5,10,20,50,100. 500 und 1000. Die Ausländer müssen seit einigen Jahren nicht mehr ihre Hotelrechnung in fremder Währung bezahlen. Es ist vorgeschrieben, daß man Geld nur bei autorisierten Stellen wechselt. Jedes Hotel ist dazu berechtigt.

ZOLL
Ankommende Passagiere können durch den grünen Ausgang laufen, sofern sie keine verzollbaren Güter mit sich führen; die roten Ausgänge sind für jene, die etwas anzumelden haben. Um eine Verzollung von Gegenständen zu vermeiden, die man ein- und wieder ausführt, müssen diese in den Paß eingetragen werden (als Tourist Baggage Re-export Form).
Die folgenden Waren müssen nicht verzollt werden: Kleidung für den Eigenbedarf; 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 Gramm Tabak; alkoholische Getränke bis zu 0,95 Liter; Schmuck für den Eigenbedarf; eine Kamera mit fünf Filmen; eine Super-8-Kamera mit zwei Filmrollen; ein Paar Ferngläser; ein tragbares Musikinstrument; ein tragbarer Plattenspieler mit zehn Platten; ein tragbares Radio; ein tragbares Tonaufnahmegerät; eine tragbare Schreibmaschine; ein Kinderwagen; ein Zelt und Campingausrüstung; eine Sportfischerausrüstung; ein Fahrrad; ein Kanu/Kajak; Skier und Tennisschläger. Die Mitnahme/der Export der Haut/des Fells wilder Tiere (einschließlich Schlangenhaut) ist verboten, die Ausfuhr von Antiquitäten beschränkt.

BEHINDERTE REISENDE
Während in Indien Behinderten sehr viel Wohlwollen entgegengebracht wird, gestaltet sich das Reisen für solche Personen nicht einfach. Die meisten Sehenswürdigkeiten und Touristenattraktionen sind nicht auf sie eingerichtet. Nur wenige Hotels bieten spezielle Einrichtungen für Behinderte. Rollstühle mit Assistenten stehen in den Flughäfen und auf Bahnöfen zur Verfügung. Es ist ratsam, über unser Reisebüro besondere Arrangements für behinderte Reisende treffen zu lassen.

ELEKTRIZITÄT
240 Watt, 220 Volt. Die Luxushotels haben in den Bedezimmern Steckdosen für 110 Volt.

NOTFÄLLE
Hotels stehen mit einem diensthabenden Arzt in Verbindung, und indische Krankenhäuser verfügen über Spezialisten; private Kliniken sind mit modernen medizinischen Einrichtungen ausgerüstet.

Es ist ratsam, Schmuck und Bargeld im Hotelsafe / im Schließfach im Zimmer zu deponieren.
Im Notfall sollte man die Polizei benachrichtigen (Tel: 100).

GESUNDHEITSBESTIMMUNGEN
Impfungen sind für Besucher Indiens nicht vorgeschrieben, mit Ausnahme von Reisenden aus Gelbfiebergebieten (eine entsprechende Impfung ist in diesem Fall erforderlich).

EINWANDERUNGSBESTIMMUNGEN
Ein gültiger Paß und ein Visum sind für das Reisen in Indien erforderlich. Siehe unsere Webseite "Reisetipps Indien"

SPRACHE
Im großen und ganzen kann man sich auf englisch verständigen. Es wird jedoch immer begrüßt, wenn man sich in der Landessprach unterhalten kann. Selbst Hindi ist nicht überall verbreitet, doch wie bei Englisch gibt es immer irgend jemanden, der Hindi versteht. Nachstehend einig allgemeine Redewendungen.

Hallo, auf Wiedersehen: Namaste.
Mein Name ist…: Mera naam… hai.
Wie heißen Sie? Apka kya naam hai?
Wie kommt man nach…? Ka rasta kahan se hai?
Wieviel kostet das? Iska kya daam hai?
Ich bin hungrig/durstig: Mujhe bhook/pyaas lagi hai.
Danke: Dhanyavad/Meherbani.
Helft mir: Mujhe madad karo.
Was ist passiert?: Kya hau?
Es ist sehr heiß/kalt: Bahut garmi/thandi hai.


GEBRÄUCHE/GESETZE
Indien ist eine konservative Gesellschaft, und man sollte sich entsprechend anziehen; das gilt besonders für Tempel und Moscheen. Offene Zuneigungsbekundungen sind nicht willkommen; die meisten Inder sehen es mit Unbehagen, wenn man seinen Partner umarmt oder einen Wangenkuß gibt. Es ist besser, bei Frauen die hiesige Form der Begrüßung (Namaste) zu verwenden und mit Männern Hände zu schütteln.Das Nacktbaden an Stränden ist verboten.
Besucht man Inder daheim, ist ein kleines Geschenk angebracht (man bekommt auch eines).
Auf jemanden zu deuten oder im Sitzen mit den Füßen auf ältere Menschen zu zeigen, gilt als unhöflich. Es wird erwarten, daß man älteren Menschen gegenüber Respekt bekundet.


MEDIZINISCHE VERSORGUNG
Gute Kliniken gibt es in allen Städten, und auch in kleineren Städten ist für medizinische Betreuung gesorgt, obwohl Spezialisten mitunter nur in den Metropolen zur Verfügung stehen. Moderne medizinische Technologie ist nun im Lande weit verbreitet. Reisende sollten ihre eigene Medizin mit sich führen, da sie u.U. nicht in Indien erhältlich sein könnte. Es gilt, Arzneimittel gegen Hitzschlag, Magenprobleme, Kopfschmerzen und Hautschnitte mit sich zu führen. Besucher sollten bakterienanfällige Lebensmittel sowie geschälte Früchte und Wasser ungewisser Herkunft meiden.
Mineralwasser ist empfehlenswert. Allgemeine Arzneimittel sind ohne Rezept in Apotheken erhältlich.


ZEITUNGEN UND ZEITSCHRIFTEN
Es gibt eine große Vielfalt von indischen Zeitschriften und Zeitungen in allen wichtigen Dialekten und auf englisch. Zu den Tageszeitungen gehören: The Times of India, Indian Express, The Statesman, The Hindustan Times (Delhi), The Pioneer (Delhi), The Telegraph (Kolkatta) und The Hindu (Chennai). Obwohl internationale Themen auch behandelt werden, wird der meiste Raum für Belange von nationalem Interesse verwendet. Wichtige Wirtschftszeitungen sind The Economic Times und The Financial Express.

Die Zeitschriften sind von internationalem Niveau. Magazine der Bereiche Politik und aktuelles Geschehen sind: India Today, Sunday, The Illustrated Weekly of India. Wirtschaftspublikationen: Business Today, Business India, Business World. Klatsch: Society, Savvy; Sonntagslektüre: The Sunday Observer, Sunda
y Mail. Frauenzeitschriften: Femina, Eve’s Weekly, Young Mother. Reise: Discover India, Destination Traveller. Stadtmagazine: First City (Delhi) und Island (Bombay). Film: Stardust, Filmfare, Cine Blitz, Screen, G. Allgemeines: Reader’s Digest, Parade. Internationale Tageszeitungen kommen mit Verzögerung an; man muß sie speziell im Hotel anfordern. Ausländische Zeitschriften sind eine Seltenheit und werden (mit Ausnahme von alten Ausgaben) nicht an Zeitungsständen verkauft.

FOTOGRAFIE UND FILM
Man sollte reichlich Filmrollen mitbringen(wenn man noch die alten Kameras nutzt), da Indien so malerisch ist und man vieles fotografisch festhalten möchte. Die beste Zeit für die Fotografie ist der Morgen und späte Nachmittag, da die Sonne in der Hitze des Tages flache Bilder zur Folge hat. Wenn man um die Gleichmäßigkeit der Entwicklung nicht übermäßig besorgt ist, kann man die Filme von einem der aus dem Boden schießenden Schnellentwicklungsläden bearbeiten lassen. Andernfalls gilt es, sie ins Heimatland mitzunehmen. Man sollte eigene Filme mitbringen, da die Qualität indischer Produkte im allgemeinen nicht zufriedenstellen kann.
Die Fotografie ist an den meisten historischen Orten erlaubt, wenngleich auch an manchen eine geringe Gebühr erhoben wird. Wenn man gewerblich filmen will, möchte man Video, Ständer, Fotoschirme oder andere professionelle Ausrüstung verwenden, sollte man eine Erlaubnis vom Archaeological Survey of India einholen. Fotografiert man Menschen, sollte man sie um Erlaubnis bitten, sich jedoch nicht dazu verleiten lassen, Geld zu geben.
Die indische Bürokratie neigt dazu, sehr vorsichtig zu sein, Abfertigung geht entsprechend langsam vonstatten. Fotografieren auf Flughäfen und von/auf Brücken ist grundsätzlich nicht gestattet.

POST
Postämter findet man überall, und es war mal ein leichtes, Telegramme zu senden (inzwischen abgeschafft). Für eilige Post gibt es die sogenannte Speed Post. Kurierdienste werden auch von Privatfirmen betrieben, die zuverlässig und effizient sind und auf nationaler wie auf internationaler Ebene operieren. Die Postämter sind sonntags geschlossen. Hotels sind meist bei der Erledigung der Post behilflich.

ÖFFENTLICHE FEIERTAGE
In Indien gibt es zahlreiche Feiertage, an denen Geschäfte und Ämter geschlossen haben. Man sollte sich über eventuelle Feiertage im voraus informieren. Während manche Feiertage landesweit gelten, sind zahlreiche Festivitäten auf Bundesstaaten, Regionen oder mitunter Städte beschränkt. Zu den landesweiten Feiertagen gehören: Republic Day (26. Januar), Holi (März), Dr. Ambedkar’s Anniversary (April), Buddha Poornima (Mai), Independence Day (15. August), Mahatma Gandhi’s Birth Anniversary (2. Oktober), Diwali/Dussehra/Durga Puja (Oktober/November) und Weihnachten (25. Dezember).

ÖFFENTLICHE FERNSPRECHER
In den Metropolen steht nur eine sehr begrenzte Anzahl zur Verfügung, meist an den Flughäfen (von denen nationale und internationale Selbstwählgespräche geführt werden können) und Bahnhöfen. Am besten ist es, die Telefoneinrichtungen des Hotels zu benutzen. Die Möglichkeit zu günstigeren Selbstwählgesprächen bieten die größeren Postämter (Eastern Court an der Janpath in Delhi). Für unsere Reisegäste arrangieren wir die Handy Simkarte oder bieten Unterstützung bei der Ausstellung einer Simkarte für Ihr Handy.

RADIO UND FERNSEHEN
Der Großteil Indiens wird mit Radionachrichten und –Unterhaltung versorgt; letztere besteht oft aus populären Songs aus Hindi-Filmen. Man hört auch gerne den BBC World Service. Das Fernsehen hat sich im letzten Jahrzehnt erheblich ausgebreitet; Doordarshan (so heißt das Programm) bietet gleichermaßen Unterhaltung und Bildung. Die Tonqualität ist nicht immer die beste. Im Fernsehen wird auch Werbung ausgestrahlt. Die Nachrichten sind umfangreich (20 Minuten) und inzwischen mit vielen visuellen Elementen versehen.
Das Aufkommen von STAR TV, BBC, CNN und anderen über Satelliten ausgestrahlten Programmen hat zu einer Vielfalt internationaler Anbieter geführt (eine Entwicklung, die nach dem Golfkrieg ihren Anfang nahm), doch die meisten Inder bevorzugen auch weiterhin Hindi-Filme auf einem der herkömmlichen Kanäle.


BAHNREISEN
Unter den Großfirmen mit einem einzigen Management ist Indian Railways die größte Asiens und die zweitgrößte der Welt. Täglich benutzen über Millionen Menschen oder 1,4 Prozent der Gesamtbevölkerung die Bahn, deren Schie-nennetz 116 000 Kilometer umfaßt. Die vielen Züge befahren eine Fläche von etwa 70 000 Quadratkilometern und halten an 7112 Banhöfen im ganzen Lande.
Das Bahnreisen kann eine sehr angenehme Art der Fortbewegung sein, besonders im Winter. In Indien verkehren immer noch manche dampfbetriebene Züge, die jedoch zunehmend von elektrischen und Dieselmotoren verdrängt werden. Die Bergregionen verfügen über aufgrund ihrer Größe und Geschwindigkeit Toy Trains (Spielzeugzüge) genannte Züge, und eine Fahrt mit einer solchen Bahn durch Wälder und zahlreiche Tunnel kann Spaß machen.
In den Zügen stehen die folgenden Klassen zur Verfügung: klimatisierte erste und zweite Klasse sowie reguläre erste und zweite Klasse. Für Nachtfahrten sind Reservierungen erforderlich, andernfalls bekommt man keine Schlafkoje.
Für Touristen gibt es die Zugfahrten zu empfehlen, die lange Strecken zurückkehren, da viele der Züge in Indien verspätet sind und die Wartezeiten an den Bahnöfen nicht so angenehm sind (Lärm, Bettler, keine guten hygienischen Zustände)
Die indische Bahn bietet auch einige Sonderzüge. Der Schnellzug Shatabdi stellt eine Verbindung zwischen Delhi und drei Hauptrouten her: Agra, Gwalior, Jhansi und Bhopal auf der ersten, Lucknow auf der zweiten und Chandigarh auf der dritten. Der Palace on Wheels ist ein einizigartiger Zug, der innerhalb einer Woche in Delhi, Agra und den Wüstenreichen Rajasthans Station macht. Dieser ,,Palast auf Rädern” ist den Waggons der einstigen Prinzen nachempfunden, und der Service ist hervorragend. Er fährt von September bis April. Ein ähnliches Projekt wird für Südindien in Erwägung gezogen.


RESTAURANTS
Sehr häufig befinden sich die besten Restaurants in den Hotels. Die führenden Häuser verfügen meist über einen 24-Stunden-Coffeeshop, eine Bar, ein indisches, chinesisches sowie über ein europäisches Spezialitätenrestaurant.
Die Anzahl der Restaurants in einem Hotel nimmt mit der Anzahl der ,,Sterne” ab, und ein Zwei-Sterne-Haus wird ein ein ,,Allzweckrestaurant” aufweisen, wo die chinesischen oder europäischen Gerichte einen unverkennbar indischen Geschmack haben. Doch man macht schließlich einen indischen Urlaub, nicht? Im großen und ganzen servieren die Restaurants gute Kost, und wie anderswo auf der Welt gilt es, sich in Zweifelsfällen an die einheimische Küche zu halten.
Manche Stadtrestaurants bieten Mittagsbuffets für eilige leitende Angestellte; ansonsten werden Gerichte a /a carte serviert. In den meisten Restaurants nimmt man die letzte Bestellung zwischen 22.30 und 23 Uhr an.
Während Hotelrestaurants meist Alkohol ausschenken dürfen, ist dies bei anderen Stadtrestaurants nicht der Fall. In Ballungszentren wie Bombay und Bangalore bekommt man in einzelnen Bars und Restaurants harte Spirituosen; in Delhi und an vielen Orten des Nordens haben unabhängige Restaurants u.U. eine Lizenz für Bier, nicht jedoch für andere Alkoholika. In Bundesstaaten wie Gujarat ist Alkohol ganz verboten.
In manchen Restaurants wird eine Servicegebühr erhoben, in anderen ein fünf bis zehn prozentiges Trinkgeld erwartet.


SPERRGEBIETE
Einige Grenzgegenden und andere Gebiete sind für ausländische Touristen nicht zugänglich, und in manchen Fällen ist eine Sondererlaubnis erforderlich. Es handelt sich um Gebiete in der Bergregion des Nordens bzw. um Teile der Bundesstaaten Rajasthan, Punjab, Himachal Pradesh und Kaschmir. In den vergangenen Jahren wurden einige der Reisebeschränkugen aufgehoben:
Internationale Wandergruppen können nun den Kaza-Kibber-Prangla-Paß und die Baralacha-Keylong-Manali-Routen ohne Genehmigungen benutzen. In Assam dürfen ausländische Touristen den Kaziranga National Park, das Manas Sanctuary den Kamakhya Temple nahe Guwahati und das Jatinga Bird Sanctuary besuchen.
Unser Reisebüro besorgt die Sondererlaubnisse, sofern eine entsprechende Genehmigung ausländischer indischer Botschaften, der Foreign Regional Registration Offices (FRRO; in den vier Metropolen), der Ämter der Government of Assam in Delhi/Kalkutta oder des Home Commissioner (Guwahati) zu holen ist.
In Sikkim können Besucher nun nach Rumtek, Phadang und Pemayangtse mit entsprechenden Dokumenten reisen, welche die ausländischen Botschaften, die FRRO-Ämter oder die Stellen der Sikkim Government in den vier Metropolen ausstellen. Reisende in Shillong, die nach Cherrapunjee – dem nassesten Ort der Welt – und nach Barapani fahren möchten, können wegen Genehmigungen außer den FRRO-Stellen auch das Büro des Home Commissioner of Meghalaya kontaktieren oder diese Sondererlaubnisse werden im voraus über unser Reisebüro organisiert.
Auf den Andamanen und den Nicobaren-Inseln dürfen sich Touristen in Port Blair und auf Havelock Island aufhalten und Tagesausflüge nach Jolly Buoy, den South und North Cinque Islands, Red Skin und Neil Island unternehmen. Genehmigungen stellt der Immigration Officer in Port Blair aus. Das Reisebüro, in dem man seinen Besuch der Lakkadiven bucht, wird sich um eine Genehmigung des Lakshadweep Administrator in Cochin kümmern, so man den Inseln Bangaram, Suheli und Tilkam eine Aufwartung machen möchte.


FERNMELDEWESEN
Per Selbstwahl oder Vermittlung können Gespräche ins Ausland geführt werden. In den öffentlichen Telefonzellen kostet ein Ortsgespräch recht günstig. Telex- und Faxeinrichtungen sind weit verbreitet. Inzwischen sind die Mobil Geräte (Handys) sehr viel verbreitet und Gespräche innerhalb von Indien sind recht günstig.

ZEIT
Die Indian Standard Time ist der mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um 4¼ Stunden voraus.

TRINKGELD
Das alte indische System des Trinkgeldgebens wird als Baksheesh bezeichnet; es wird nicht für geleistete, sondern für erwartete Dienste gezahlt.
Lokale Tuktuk fahrer bekommen meist kein Trinkgeld. In Restaurants werden fünf bis zehn Prozent erwartet (es sei denn, es gibt eine Servicegebühr); ein wenig Trinkgeld bekommen auch Pagen, der Portier und das Porsonal des Zimmerservice. Rs. 50 sind angemessen, falls nicht besondere Dienste geleistet worden sind.


TOURISTENINFORMATION UND PAUSCHALTOUREN

Wir haben ein grosses Netz der Reisebüros und wir dind von der Government of India Tourist Behörde anerkannt. Wir organisieren regelmäßig Indien Reisen für die Touristen aus der ganzen Welt. Unsere Vertreter sind in vielen indischen Städten, und man kann sich bei Bedarf mit ihnen in Verbindung setzen. Diese Stellen befinden sich in Agra, Aurangabad, Bangalore. Bhubaneshwar, Bombay, Kalkutta, Cochi, Guwahati, Hyderabad, Imphal, Jaipur, Khajuraho, Madras, Naharlagun, New Delhi, Panaji (Goa), Patna, Port Blair, Shillong, Trivandrum und Varanasi.

DER VERKEHR
In Indien fährt man auf der linken Straßenseite und überholt auf der rechten. Die Hupe kommt oft zum Einsatz. Zebrastreifen garantieren Fußgängern nicht den Vortritt, und man sollte an diesen Übergängen besondere Vorsicht walten lassen. In den Metropolen wird der Verkehr durch Ampeln geregelt, in kleineren Städten stehen Polizisten an wichtigen Kreuzungen. Die indischen Straßen sind ein Durcheinander von Fahrzeugen aller Art, Fußgängern, sich auf der Fahrbahn ausbreitenden Basaren, von Menschen
und Tieren gezogenen Karren, Kühen, Büffeln und Schafen. Über Verkehrsregeln setzt man sich großzügig hinweg. Es ist am besten, sich fahren zu lassen.


VERKEHRSMITTEL
In den Städten stehen bereitwillig Taxis zur Verfügung; sie haben ein gelbes Dach und Taxameter, die bei Antritt der Fahrt eingeschaltet werden müssen. Taxis kann man von der Straße heranwinken. Sie sind nicht sehr bequem sondern oft im schlechten Zustand. Mehr Komfort bieten die Touristentaxis, die von uns als spezielle Reisegenture für die ausländische Touristen zur Verfügung gestellt werden. Fast alle unserer Fahrzeuge sind mit Klimaanlagen ausgestattet. Die Preise rechnen pauschal auf Tagesbasis oder nach Kilometern ab. Wenn man eine bestimmte Reiseroute folgt und diese an uns im voraus mitteilt, bekommt man ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Autovermietung mit Fahrer in Indien.
Eine billigere und informellere Art der Fort-bewegung stellen die Rikscharoller dar, die auch gelbe Dächer haben, aber nur drei Räder. Sie sind an den Seiten offen und sehr unkomfortabel. In den Städten verfügen sie über Taxameter, die jedoch in kleineren Städten nicht in Betrieb genommen werden; es gilt, das Fahrgeld auszuhandeln, das weniger als die Hälfte dessen betragen soltte, was ein Taxi kostet.
Den Stadtbusservice meidet man an den meisten Orten am besten, da die Fahrzeuge überfüllt sind. Bombay hat eine Bahn, die mit Ausnahme der Hauptverkehrszeiten leicht zu benutzen ist. Kalkutta ist die einzige indischen Städte mit einer (sauberen) U-Bahn.


VISUMBESTIMMUNGEN
Visa erhält man von den indischen Botschaften im Ausland aber in zwischen auch online. Alle Besucher Indiens benötigen ein Visum (mit Ausnahme von Staatsangehörigen von Nepal, Bhutan und den Malediven). Ein 30 Tage gültiges Visum, mit dem man mehrmals ein -und ausreisen kann, kostet um Euro 100.
Visa können auch auf kollektiver Basis für Gruppen ab vier Personen ausgestellt werden. Wenn unsere Reisegäste dazu eine Bestätigung der Reisebuchung in Indien haben möchten, können wir diese als Reiseveranstalter (von öffentlichen Stellen anerkannt) Ihnen zusenden. Es gibt zudem Visa für Geschäftsleute, Studenten und Konferenzteilnehmer. Sondervisa können an Ausländer indischer Herkunft, ausländische Techniker, Teilnehmer einer Bergexpedition, Sportler oder Medienleute vergeben werden.

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