|
15 Tage / 14 Nächte
Delhi - Sikandra - Agra -
Fatehpur Sikri - Jaipur - Pushkar - Jodhpur - Ranakpur -
Udaipur - Aurangabad - Ajanta - Ellora - Elephanta - Mumbai
|
|
|
|
Tag 01 – Delhi
Ankunft in Delhi, der kosmopolitischen Metropole und
Hauptstadt Indiens. Unserer Vertreter erwartet Sie am
Flughafen. Transfer zum Hotel.
Tag 02 – Alt - und Neu – Delhi
Vormittags Stadtrundfahrt in Delhi. In der Hauptstadt stehen
Vergangenheit und Moderne Seite an Seite. Wir fahren mit der
Rikscha durch die Altstadt und die berühmten Seiden- und
Silberstraßen. Entlang des
Roten Forts führt uns der Weg zur
Jama Masjid, der größten Freitagsmoschee Indiens. Im Laufe des
Nachmittags besuchen wir das
Grabmal des Mogulkaisers Humayun
(gilt als Vorbild für die Architektur des berühmten Taj Mahal)
und Rajgat, die Verbrennungsstätte des "Vaters der Nation"
Mahatma Gandhi. Anschließend geht es zur
Kutab Minar, einer 71
m hohen Siegessäule aus dem 12. Jahrhundert.
|
|
|
|
Tag 03 –
Delhi – Agra (200 km
/ 4 Stunden)
Mit einer Rundfahrt durch das Regierungs- und
Diplomatenviertel und einer kurzen Pause am
India Gate
beginnen wir den heutigen Tag in Delhi. Am späten
Vormittag ist auf Wunsch Besuch des Goethe-Instituts
geplant, wo wir die indischen Studenten treffen können,
die an der deutschen Sprache und Kultur interessiert
sind. Anschließend fahren wir nach
Agra. Unterwegs
besichtigen wir das Grabmal von Akbar
"Sikandara“, bei
dem
|
 |
|
Agra fort |
|
|
die Architektur ungewöhnlicher weise aus
unterschiedlichen Religionen war.
Tag 04 – Agra
Heute zunächst (beim Sonnenaufgang)steht der Besuch des
schönsten und berühmtesten Bauwerks Indiens
Taj Mahal auf dem
Programm. Im 17. Jahrhundert ließ Mogulfürst Shah Jahan Taj
Mahal als Grabmal für seine Gattin Mumtaz Mahal errichten, die
bei der Geburt ihres 14. Kindes verstarb. Inmitten einer
wunderschönen Gartenanlage erhebt sich dieses atemberaubende
Monument der Liebe, das zu den Sieben Weltwundern gezählt wird.
Wir lassen Taj Mahal mit viel Zeit auf uns wirken. Danach
bietet sich die Gelegenheit, jenen Kunsthandwerkern bei der
Arbeit über die Schulter zu sehen, deren Vorgänger Taj Mahal
mit kunstvollen Intarsien- und Mosaikarbeiten zu einem
vollkommenen Bauwerk gemacht haben.
Am Vormittag besichtigen wir das
Rote Fort von Agra. Die
Anlage am Ufer des Flusses Yamuna beeindruckt durch seine
prachtvoll ausgestatteten Audienzhallen, Moscheen und
reichverzierten Privatgemächer und Frauenhäuser.
Nach einer Pause im Hotel geht es am Nachmittag zu dem Grab
des Itimad-ud-Daula
Das kleine Grabmal am gegenueberliegenden Ufer der Yamuna
wurde auf Veranlassung von Nur Jahan (Licht der Welt), der
einfluessreichen und machtbewussten Gemahlin Jahangirs, fuer
ihre 1621 verstorbenen Eltern erbaut. Der Sandsteinbau
besticht durch seine Marmoreinlegearbeiten, wobei neben
stilisierten Blumen bauschige Weinkruege besonders ins Auge
fallen, ein Motiv, das in der persischen Dicktkunst als Symbol
des Paradieses und des Goettlichen galt und wohl auf die
Herkunft des Premierministers zurueckzufuehren ist. Im
Gegensatz zum Taj Mahal blickt das Mausoleum nicht auf die
Yamuna, sondern liegt, wie bei den Grabstaetten der Moguln
ueblich, im Zentrum des Gartens.
|
|
|
|
Tag 05 – Agra – Fatehpur Sikri -
Jaipur (ca. 260 km
/ 5-6 Stunden) |
|
Heute fahren wir vorbei an Weizen- und
Senffeldern in Richtung
Jaipur. Unterwegs besuchen wir die
verlassene Siegesstadt
FatehpurSikri (UNESCO-Kulturdenkmal),
die Mogulkaiser Akbar im 16. Jahrhundert als neue
Hauptstadt erbauen ließ. Die kunstvolle, aus rotem
Sandstein erbaute Mogulstadt wurde wenige Jahre nach ihrer
Erbauung aus bisher ungeklärten Gründen (vermutlich
Wassermangel) aufgegeben, und ist bis heute unverändert
erhalten. Am Spätnachmittag Ankunft im Hotel in Jaipur.
|
 |
|
Buland Darwaza,
Fatehpur sikri |
|
|
Der Rest des Tages steht für Sie zur freien Verfügung.
Tag 06 – Jaipur (die rosarote Stadt)
Im optimalen Licht der Morgensonne bewundern wir heute als
erstes das Wahrzeichen der Stadt Jaipur, den
"Palast der Winde"
(Hawa Mahal). Der Fantasiebau, der es sämtlichen Ehefrauen des
Maharajas erlaubte, unbeobachtet einen Blick auf das bunte
Treiben in den Strassen zu werfen, erstreckt sich über fünf
Stockwerke. Anschließend Ausflug zu dem 11 km nördlich
gelegenen Amber Palast. Amber war vor Jaipur sechs
Jahrhunderte lang die Hauptstadt des Rajputen-Reichs. Hier
werden wir auf den Rücken von Elefanten zu der imposanten
Bergfestung hinaufgetragen. Nachmittags steht ein Spaziergang
durch die Bazare Jaipurs und die Besichtigung der berühmten
Stoffdruckarbeiten auf dem Programm. Am Abend besuchen wir den
Laxmi Naryan Mandir, eine hinduistische Tempelanlage ganz aus
weißem Marmor. Mit etwas Glück erleben wir hier eine
Gebetszeremonie. |
|
|
|
Tag 08 –
Jaipur – Pushkar (ca. 145 km
/ 3 Stunden)
Nach dem Frühstück Fahrt Richtung
Pushkar. Am Nachmittag
Besichtigung von Pushkar. Für die gläubigen Hindus ist
Pushkar eine der drei heiligen Pilgerstätten. Der
heiligste Tempel überhaupt soll jener von Pushkar sein,
da dieser der einzige Tempel in ganz Indien ist, der
Gott Brahma gewidmet ist. Pushkar hat insgesamt über 100
Tempel. Weltbekannt ist Pushkar wegen seiner Kamel -und
Viehmärkte, die im |
 |
|
Pushkar |
|
|
Monat November bei Vollmond stattfinden und
ein einzigartiges Erlebnis sind ("Pushkar-Fest" Sollte der
Termin dieser Reise auf die Zeit des Pushkar-Festes fallen,
wird für Pushkar eine Nacht länger eingeplant und die gesamte
Reise verlängert sich entsprechend um einen Tag)
Tag 09 – Pushkar –
Jodhpur (ca. 205 km
/ 4 Stunden)
Jodhpur ist eine Stadt, die durch ihre blau gefärbten Häuser
bekannt geworden ist. Jodhpur ist die zweitgrößte Stadt
Rajasthans und war im 16. Jahrhundert der wichtigste
Handelsplatz an der Karawanenstraße zwischen den Häfen
Gujarats und Chinas. Aus dieser Zeit stammt auch die 10
Kilometer lange Stadtmauer mit sieben mächtigen Toren, über
die sich das gewaltige Mehrangarh Fort erhebt. Die
Besichtigung des Forts und eine Rundfahrt durch die "Blaue
Stadt" stehen am Nachmittag auf dem Programm. |
|
|
|
Tag 10 –
Jodhpur – Ranakpur - Udaipur
(ca. 290 km
/ 7 Stunden)
Eine Fahrt von etwa fünf Stunden bringt uns nach
Udaipur,
eine Stadt, die idyllisch zwischen Seen und Hügeln
gelegen ist und auch die "Romantische Stadt Rajasthans"
genannt wird. Unterwegs besichtigen wir die Jain-Tempelanlage
von Ranakpur. Ranakpur liegt inmitten des
Aravali-Gebirges, das zu den ältesten Gebirgsketten
dieser Welt zählt (ca. 150 Mio. Jahre alt). Der
Haupttempel der Anlage besteht aus Marmor und hat 1444
|
 |
|
Ranakpur:
JainTemple |
|
|
Säulen, die mit Ornamenten und Figuren
reich verziert sind. Mittagessen in einer großen Parkanlage
inmitten des Ortes.
Tag 08 - Udaipur
Am Vormittag Stadtbesichtigung in
Udaipur. Ein Höhepunkt ist
der Stadtpalast am Ufer des Pichola Sees. Von 4 Generationen
der Maharanas (in Udaipur lebt die einzige Königsfamilie der
Welt, die diesen Titel tragen darf) kontinuierlich erweitert,
ist diese Anlage heute der größte Palast Indiens. Wir
besichtigen das Stadtpalast-Museum und bewundern die bemalten
Anlagen und eindrucksvollen Miniaturarbeiten mit Motiven der
indischen Mythologie. Es gibt die Gelegenheit zum Besuch einer
Malschule. Nachmittags steht eine Bootsfahrt auf dem Pichola
See auf dem Programm. Der Sommerpalast aus dem Jahre 1740
wurde 1963 zum
Lake Palace Hotel, dem schönsten Hotel Indiens,
umgebaut. Es diente u.a. als Filmkulisse für den
James-Bond-Film "Octopussy
DenTag lassen wir abklingen mit einer Bootsfahrt auf dem
Pichola See.
Tag 12 – Udaipur –
Aurangabad (Per Flug)
Ein kurzer Flug bringt uns von Udaipur nach
Aurangabad. In
Aurangabad angekommen unternehmen wir eine Stadtrundfahrt und
besichtigen die bekannte Wassermühlenanlage aus dem 17.
Jahrhundert. Wir besichtigen das Mausoleum Bibi-ka Maqubara,
eine sehenswerte Nachbildung des berühmten Taj Mahal, die am
Ufer des Flusses liegt.
Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. |
|
|
|
Tag 13 – Aurangabad - Höhlen von
Ajanta |
|
Von Aurangabad aus fahren wir durch
die Baumwollanbaugebiet nach
Ajanta (UNESCO-Kulturdenkmal).
Vom 2. Jh. vor bis zum 5. Jh. nach der Zeitenwende war
das Tal von Buddhisten bewohnt. In einem steil durch den
Fluss Waguma in den Fels eingeschnittenen, U-förmigen
Tal findet man zahlreiche in den Fels getriebene, große
Höhlentempel. In einer mahayanischen Höhle kann man sehr
gut erhaltene Wandmalereien mit Szenen aus dem Leben
Buddhas besichtigen. Die gesamte Anlage ist zum
Weltkulturerbe erklärt worden. Feine Alte buddhistische
Wandmalereien, feine Steinreliefs und Skulpturen zieren
die in den Fels gehauenen Tempel und Klöster. In Ajanta
gibt es 30 Höhlen, die einst alle zu einem buddistischem
Kloster gehörten, stehen hier in dir Felswand geschlagen. |
 |
|
Ajanta:
Interior of Cave |
|
|
Tag 14 –
Aurangabad - Die Tempel von Ellora – Mumbai (Flug)
Ellora ist für seine Höhlen- und Felsentempel,
Klöster und Kapellen bekannt, die zwischen dem 5. und 10.
Jahrhundert n. Chr. als Teil der Dekkan-Architektur über 2 km
Länge aus einer von Südost nach Nordwest verlaufenden
basaltischen Felswand geschlagen. Die UNESCO erklärte 1983 die
insgesamt 34 Bauwerke zum Weltkulturerbe.
Am Vormittag fahren wir nach Ellora.
Buddhistische und hinduistische Gläubige suchten einst
Zuflucht in den Höhlen und schmückten sie mit einmaligen
Skulpturen. Besonders interessant ist der aus dem Felsen
herausgeschlagene Monolithtempel vom Gott Shiva geweiht. Nach
der Besichtigung Fahrt zurück nach Ellora. Am spät Nachmittag
Flug nach Ellora.
Tag 15 –
Aurangabad – Mumbai (Ausflug Elephanta) – Europa (Flug)
Am Vormittag beginnen wir mit einer Stadtrundfahrt besuchen
den imperialen Victoria Terminus (UNESCO-Kulturdenkmal) und
fahren weiter nach Colaba, wo man auch weitere Prachtbauten
aus der Kolonialzeit sieht. Nach einer Pause auf einem Boot
zur Insel Elephanta. Elephantas beeindruckende, ausgegrabene
Höhle aus dem 8. Jahrhundert ist über mehr als hundert Stufen
hügelan zu erreichen. Die aus dem harten Felsen gehauenen
wuchtigen Säulen im Inneren erwecken den Anschein, einer
bestimmten Anordnung zu folgen. Auf einer Tafel rechts hinter
dem Eingang ist Nataraj abgebildet, das heißt Shiva als
kosmischer Tänzer. Shivas Gesichtsausdruck auf der noch sehr
gut erhaltenen Tafel ist entrückt, und mit einer seiner beiden
linken Hände lüftet er den Schleier der Unwissenheit. Eine
beschädigte Darstellung von Lakulisha, Shiva mit einem Knüppel
(Lakula), befindet sich gegenüber.
Je nach Ihrer Abflugzeit werden Sie von
unserem Vertreter zum Flughafen gebracht. Räumlichkeiten, um
sich vor der Heimreise frisch zu machen und gegebenenfalls
umzuziehen, werden bereitgestellt.
Die Preise von dieser
Reise erfahren Sie auf Anfrage. Senden uns bitte eine
e-mail oder füllen Sie das
Anfrageformular aus. |
|
|
|